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Heidelberger Hütte (Heidelberger Hütte)

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Heidelberger Hütte

Heidelberger Hütte

Schitourenwochenende vom 29. - 31.1.2016

Freitagfrühmorgens brachen wir zu 12t bei Nieselregen nach Ischgl auf. Bei der Auffahrt mit der Fimba-Bahn bis zur Mittelstation blitzten schon einige blaue Flecken zwischen den Wolken hervor!

Frohen Mutes gingen wir die knappen 12km mit fast 600Hm zur HEIDELBERGER Hütte an. Der Wunsch nach einer Kaffee-Pause wurde immer lauter…und 3 Damen gönnten sich auf halber Strecke an der Talstation der Gampenbahn diesen Luxus! Danach wog der Rucksack weniger und die Beine gingen leichter, außerdem strahlte inzwischen die Sonne über das ganze Fimba-Tal! Nach einer sehr freudigen Begrüßung vom Hüttenwirt Lois und seinem Team lockten einige „Unermüdliche“ noch gute 500Hm in Richtung Heidelberger Scharte, da dort etwas mehr Schnee als auf der abgeblasenen Westseite( in Richtung Piz Val Gronda) zu sein schien! Wir stapften bald im Schatten langsam aber stetig höher bis knapp unter die Scharte. Die rein ost-seitigen Hänge boten uns dann großen Abfahrtsgenuss, zuerst im Kar, dann in einem Graben und zuletzt in einer flotten Schussfahrt bis zur Hütte. Die Zeit bis zum Abendessen wurde uns erfahrungsgemäß nicht lang: das Auftanken des Flüssigkeitshaushaltes wurde unterbrochen vom Lachen über die Witze und launigen Erzählungen, mit besonderer „Würze“ von Lois! Mit einer köstlichen Gerstlsuppe kehrte andächtiges Schweigen in die gut besuchte Hütte ein.
Am Samstag begrüßte uns wieder strahlender Sonnenschein und so freuten wir uns auf das Erlebnis Piz Tasna. Noch im Schatten verließen wir die Hütte in Richtung Süden, bald wärmte uns die Sonne, und nach und nach rückte die Fuorcla da Tasna näher, wo wir plötzlich ganz allein den weitläufigen Talgrund eroberten. Offenbar fühlten sich die anderen Skitourengeher alle von der Breiten Krone angezogen. Behutsam und mit großen Abständen querten wir die Westflanke des Piz Laver. Über den Restgletscher gelangten wir nach fast 4stündigem Aufstieg auf den abgeblasenen Ostgrat auf ca. 3030Hm,wo die Sonne und das herrliche Panorama zur genüsslichen Rast einluden. Wegen des vereisten Gipfelanstieges verzichteten wir gerne auf die restliche 150Hm bis zum Gipfelkreuz des Piz Tasna. Nach den ersten Pulverschwüngen begrüßten wir noch 3 nachge-eilte Bergfreunde, die wenig später gemeinsam mit uns die großteils herrliche Pulverabfahrt (wider Erwartung wegen der geringen Schneemenge) mit einigen Schiebe-und Stapfpassagen zurück zur Heidlberger Hütte genossen. Der zunehmende Südwestwind hätte zum snow-kiten eingeladen! Das ersehnte Bier auf der Terrasse der Heidelberger Hütte tranken wir somit lieber in der warmen Stube!

Beim Abendessen wartete Lois, der Hüttenwirt , mit dem möglichen Neuschnee-Zuwachs von einem Meter über Nacht auf…somit waren die Überlegungen über eine weitere Skitour müßig, eher war über ein frühzeitiges Verlassen der Hütte und des Fimbatales nachzudenken- Frühstück um 6Uhr und dann huschhusch raus aus dem Tal…ganz so heiß wurde dann doch nicht „gegessen“…es waren ca. 40 cm und Schneetreiben, als wir gegen 9Uhr auf der von Lois(trotz seines Geburtstages) bereits präparierten Piste den Heimweg antraten. So war auch noch Zeit für ein gemütliches Mittagessen im Gasthof Neuner in Imst.


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