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Verwall Runde 2015 (Verwall Runde 2015)

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Verwall Runde 2015

Krachenspitze
Hoher Riffler

Am 4.7.2015 haben 7 Mitglieder unserer Sektion unter der Leitung von Peter Wendelberger und Susanne Pflüger die Verwall-Runde in Angriff genommen. Wir wollten uns davon überzeugen, ob die Berge im Westen auch wirklich so hoch und mächtig wie unser Teufelstein sind.

Wir (Peter, Susanne & Tobias, Mirka, Bernhard, Renate & Manfred) fuhren nach Pettneu am Arlberg und stiegen bei traumhaften Wetter zur Edmund Graf Hütte (2.408 m) auf.

Am zweiten Tag gab es in der Früh gleich den ersten Höhepunkt unserer Wanderwoche, die Besteigung des Hohen Rifflers (3.168 m). Zurück bei der Hütte und nach einer Stärkung mit Kipferlschmarren ging es zu Mittag über die Schmalzgrubenscharte und den Kielerweg zur Niederelbehütte (2.310 m).

Am dritten Tag stiegen wir hinauf zum Seßladjoch (2.749 m) und bergab zum Kartell Stausee (1.970 m). Danach über den Kartellboden hinauf zur Darmstädter Hütte (2.384 m).

Bei traumhaftem Wetter wurde am vierten Tag die Königsetappe in Angriff genommen. Von der Darmstädter Hütte ging es steil hinauf zum ehemaligen großen Kuchenferner, wo der Gletscher Teile eines im Jahr 1944 abgestürzten Flugzeuges freigegeben hat. Oben am Kuchenjoch (2.730 m) angelangt, mussten wir wieder fast 1000 Höhenmeter ins Fasultal absteigen, um danach den langen Anstieg aufs Schafbichljoch (2.636 m) in Angriff zu nehmen. Da es ein außergewöhnlich heißer Tag im Gebirge war, war jedem von uns die Anstrengung anzusehen. Am Joch angelangt, konnte man schon tief unten das Etappenziel, die Friedrichshafener Hütter auf 2.138 m erblicken. Ein Bad im eiskalten Gebirgssee war einfach herrlich. Wir waren an diesem Abend die einzigen Gäste und hatten ein „Schlafhaus“ für uns allein. Purer Luxus auf dieser schönen Hütte.

In der Nacht gab es im Gebirge einen markanten Wetterumbruch. Der nächste Morgen begrüßte uns mit 2°C und Eisregen. Wir entschlossen und ins Tal abzusteigen und marschierten über Valzur nach Galtür. Besichtigung der Kirche und Gedenkstätte für die Lawinenopfer. Mit dem Bus fuhren wir ein Stück hinauf zum Kops Speicher. Von hier ging es teilweise im Regen hinauf zur Heilbronner Hütte (2.320 m) wo alle froh waren aus den nassen Sachen rauszukommen.

Donnerstag war es dann zwar kalt (3°C) aber trocken und so gelangten wir rasch durch das Schönverwalltal (mit Abstecher zum Langer See) hinunter zur Konstanzer Hütte (1.708 m).

Am Freitag stand für uns dann noch ein anstrengender Tag am Programm. Am Morgen ein steiler Aufstieg aufs Gstansjoch (2.578 m), hinunter zum Kaltenbergsee und wieder bergauf zur Krachenspitze (2.686 m). Danach nur noch bergab zur Kaltenberghütte (2.089 m), wo wir am Abend das Gelingen unserer Tour feierten.

Samstag Abstieg nach St. Christoph und Heimfahrt nach Perchtoldsdorf. Eine wunderschöne Wanderwoche der „Jugend“ war zu Ende.

Insgesamt bestiegen wir zwei Gipfel, legten ca. 82 km und ca. 6.350 Höhenmeter zurück.

Neidlos müssen wir auch anerkennen, dass die Teufelsteiner zwar eine super Gemeinschaft sind, unser Teufelstein mit den Bergen Tirols und Vorarlbergs aber doch nicht ganz mithalten kann ;-))


Vielen Dank für den Bericht an Manfred Nikisch

 
 
 

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