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Kalkkögel - Keine Seilbahnverbindung Neustift-Schlick (Keine Verbindung Neustift-Schlick)

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Kalkkögel - Keine Seilbahnverbindung Neustift-Schlick

Kalkkögel

Kalkkögel Stubaital

Keine Seilbahnverbindung Neustift – Schlick!

Grundbesitzer und Bürger sagen NEIN.

 

Einen sofortigen Projektstopp fordern Kritiker der geplanten Seilbahnverbindung Neustift – Sennjoch / Schlick 2000. Neustifts Bürgermeister Schönherr und Schlick-Betreiber Pittl sollen nicht noch mehr Energie und Geld in ein Vorhaben investieren, das keine Zukunft hat. Der Stubaier Tourismus muss sich auf machbare Ziele konzentrieren, wie sie das von Hubert Siller (MCI) koordinierte Konzept dargestellt hat.

 

Die geplante Seilbahnverbindung Neustift – Sennjoch / Schlick 2000 wird von betroffenen Grundbesitzern und Einheimischen entschieden abgelehnt. Die Bauern verweisen auf ernste Naturgefahren durch den Eingriff in ein sehr sensibles Gebiet und wehren sich gegen den befürchteten Ansturm von Variantenfahrern. Die Aktivisten um die Alpenvereinssektion Stubai lehnen die geplanten skitechnischen Erschließungen im Ruhegebiet um den Hohen Burgstall ab. Sie zweifeln außerdem die wirtschaftlichen und touristischen Hoffnungen der Betreiber an.

 

Franz Pfurtscheller vom Heisn-Hof in Neustift und Siegfried Hofer, Hoaler-Bauer, lehnen eine Nutzung ihrer Grundstücke und Wege für die geplanten Anlagen kategorisch ab. Das Gelände um Goldsutte und Kaserstatter Felder, wo Lifte und Pisten geplant sind, kennen sie als hochsensibel und gefahrenträchtig. „Der Berg ist voller Wasser und stellenweise sehr steil“, sagen sie und bestätigen damit jene Amtsgutachten, die ähnlichen Plänen bereits vor 25 Jahren eine Abfuhr erteilt haben.

 

Michael Stern hat damals schon als jugendlicher Aktivist Unterschriften gegen die Liftpläne gesammelt und stemmt sich auch heute wieder dagegen. Als „wirtschaftlich und touristisch sinnlos“ bezeichnet er die Planungen. Neustifter Gäste würden weiterhin in Skibusse steigen müssen, um zur Seilbahn zu gelangen. Das Gebiet bietet keine attraktiven Skiflächen, eine schneesichere, massentaugliche Abfahrt zur Talstation durch den steilen Südhang ist unmöglich. Der erwartete zusätzliche Gästezustrom ist unrealistisch. Die Investitionen würden sich nie rechnen. Mit dem von Hubert Siller (MCI) koordinierten Konzept „Stubai 2021“ hat der Stubaier Tourismus ein klares Profil und Maßnahmenpaket erarbeitet. Darauf soll man sich in der nächsten Zukunft konzentrieren.

 

Auf die klare politische Position gegen Erschließungen im Ruhegebiet um den Burgstall und die Verbindung zur Axamer Lizum verweist Alpenvereinsobmann Wilfried Connert. Tirols Grünen-Chefin Ingrid Felipe hat sich dazu unmissverständlich geäußert und im Regierungspakt hat sich auch die ÖVP eindeutig festgelegt. Die international ratifizierte Alpenkonvention schließt derartige Pläne aus. Connert appelliert „Lassen wir uns und den Kalkkögeln diese Ruhe und Unversehrtheit!“


aus Pressekonferenz November 2013

 
 
 

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