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Jugendleiterausbildung (Jugendleiterausbildung)

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Jugendleiterausbildung

ein einfacher Klettersteigzoom

am Klettersteig

Ihr habt euch bestimmt schon einmal gefragt wie es ist, wenn man die Ausbildung zum Jugendleiter machen will - Wie läuft es genau? Schaff ich das? Was muss ich können?

Ich hab dieses Jahr die Ausbildung hinter mich gebracht - und an das meiste kann ich mich noch erinnern;-)

 

Grundsätzlich besteht die Ausbildung aus 3 Modulen:

·        Basecamp

·        Erlebnis Berg

·        Übungsleiter

Basecamp

hier hört ihr ein paar grundlegende Dinge zum Verein (wie alles aufgebaut ist und ähnliches)

zwischendurch gibt es immer wieder Aufwärmspiele (die ganze Zeit zuhören ist auch nicht so einfach)
Eine kleine Tourenplanung ist auch dabei (bei uns war es ein Boulderwochenende in Fontain Bleu - das werden wir bestimmt noch machen - vielleicht nächstes Jahr.
Ein bisschen Erste-Hilfe ist natürlich auch dabei - es kann ja sein, dass jemand beim Sitzen umfällt;-)

zum Abschluss wurden die (als Team) geplanten Touren einer Zielgruppe (Vorstand, Kinder, Erwachsene..) vorgestellt (und akzeptiert)

Das Basecamp dauer 2,5 Tage - also ein Wochenende

Erlebnis Berg

das dauert etwas länger (4,5 Tage) und ist wie das Basecamp auch für den Familiengruppenleiter erforderlich
Bei uns wurde viel gewandert, Touren geplant > mit Karte, Planzeiger und Rechnungen (°-°)
Natürlich wurde nicht die ganze Zeit "gelernt", schon gar nicht am Abend (den haben wir "besser" genutzt;-)
Ein bisschen Orientierung und Wetterkunde ist auch dabei - beides ist auf Touren ziemlich nützlich.

am letzten Tag gab es von jedem Teilnehmer einen Lehrauftritt - keine Angst - die anderen können es auch nicht besser als du;-)

Übungsleiter

Der Übungsleiter ist die letzte Stufe der Ausbildung. Beim alljährlichen Landesjugendtag gibt es noch einen Halbtag ein kurzes Thema (z.B. Rescue-Management) und die "Angelobung" - die neuen Jugendleiter lernen sich untereinander kennen und werden den Sektionen vorgestellt.
Übungsleiter gibt es für verschiedenste Bereiche (einfach in der Akademie vorbeischauen) - es ist bestimmt etwas für dich dabei.

Übungsleiter Sportklettern:

Dieser war bei mir auf zwei Wochenenden aufgeteilt (also dazwischen war genug Zeit zum Üben). Da es die Übungsleiter für viele Bereiche gibt ist er auch etwas umfangreicher als die anderen (und auch länger). Hier lernten wir das Abseilen, wie man das Top umfädelt (die sichere Variante - nicht die, die meisten machen), einiges zu Klettertechnik und Materialkunde. Wir lernten auch wie man mit verschiedene Sicherungsgeräte sichert: zur Auswahl gab es GriGri1, Tuber, Smart, Eddy, Fish, ClickUp, MegaJul uvm. zeitgleich wurde auch das Stürzen und Sturz-halten geübt - also man stürzt sich beim Vorstiegklettern ist Seil und wird von jemanden gesichert der das Sicherungsgerät zum ersten Mal bedient;-). Aber mir geht's noch gut, sonst hätte ich das nicht schreiben können - also so schlimm ist dasnicht. Zwischen den Übungseinheiten gab es natürlich wieder viele Spiele und etwas Theorie (Recht, Erste-Hilfe, Trainingslehre und wie man Verletzungen vermeidet)
Der letzte Tag war ein Prüfungstag. Dabei wurde überprüft ob man sich richtig abseilt, das Top richtig umfädelt, stürzen und Sturz halten und eine Route (min. 6-) klettern (und sichern) kann. Was für unsere Gruppe natürlich kein Problem war - die schwerste Route die dort zu dieser Zeit war war eine 8+, eine wunderschöne Route (nicht nur die Farbe - violett) kann ich nur weiterempfehlen.

Übungsleiter Klettersteig

Dieses Mal war meine Gruppe im Durchschnitt etwas älter (nicht 23 sondern eher 37), was aber eigentlich egal ist - es war eine tolle Truppe und ein lustiger Kurs. Zum Aufwärmen gab es eine kleine Vorstellrunde und Materialkunde - was jeder halt mitgenommen hat. Dann ging es zu einen Übungsklettersteig um zu sehen was die Teilnehmer so drauf haben und ein paar grundlegende Dinge zu Klettersteige zu besprechen. Nach einem leckeren Abendessen gab es (wie auch an jedem anderen Tag) ein Lagerfeuer. Am nächsten Tag ging es zum nächsten Klettersteig um Sicherungstechnik und Abseilen zu erlernen und zu üben und natürlich um den Klettersteig zu genießen;-). Des Weiteren wurde der Expressflaschenzug erlernt und ein paar Knoten, die dafür notwendig sind (HMS, Wasserklang..).Theorie gab es natürlich auch, hier wurde mehr Wert auf Wetterkunde gelegt - man ist ja auch mehr draußen als beim Sportklettern. Recht gab es auch wie immer - ist heutzutage ziemlich wichtig. und natürlich auch Klettersteige allgemein, Materialkunde, Sicherheit usw.
Wie (vermutlich) bei allen Übungsleitern gab es Lehrauftritte und Prüfungen - das schafft normalerweise jeder.

Wer mehr wissen will sollte bei den Veranstaltern der Kurse nachfragen oder einen jungen (oder erfahrenen) Jugend-/Familiengruppenleiter fragen.

Patrick Aichmayr

und für die fleißigen Leser sind hier noch ein paar Fotos;-)

 
 
 

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