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[S] EISENERZER ALPEN: Kaiserschild (2084 m)

23.03.2019

Herrliche, abwechslungsreiche Frühlingstour für 10 Bergfexe und Bergfexinnen

TourenführerIn: Harald Grabner

Im letzten Tourenwinter hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir mussten das damals geplante Ziel auf dieses Jahr verschieben. Heuer sollten die Bedingungen dafür aber umso perfekter sein ...

 

Obwohl das Wetter in den Niederungen schon sehr einladend warm war und so mancher erst den inneren Schweinehund überwinden musste, um nicht doch lieber schon auf das Bike zu wechseln, machten sich zehn Bergfexe und Bergfexinnen sehr zeitig in der Früh auf nach Eisenerz.

 

Am Parkplatz sah es auch eher nach Frühling als nach Winter aus und so wurden die Skier fürs Erste auf den Rucksack gepackt. Das kurze Stück Forststraße war schnell überwunden, ein Bach wurde überquert und auf einem schmalen Waldwegerl ging es aufwärts durch die kalte Fölz Richtung Schnee, der auch relativ bald da war. Ans Skianschnallen konnte aber noch nicht gedacht werden, denn dafür war der Untergrund noch viel zu hart und aufgrund des Lawinenkegels, auf dem wir uns aufwärts kämpften, auch viel zu uneben. So entschieden wir uns letztendlich dafür, die Steigeisen anzulegen. Nach zwei Stunden und dem Erreichen des ersten Flachstückes war es dann endlich so weit und wir konnten das Gewicht der Skier vom Rucksack auf die Füße verlagern. In riesigen Schritten ging es nun mit den Skiern der Sonne und dem Sattel entgegen, der endlich die Sicht auf unser Ziel freigab. Da standen sie in voller Pracht, das Kaiserschild und der Hochkogel. Unser Gipfel war plötzlich in greifbarer Nähe. Ein Traum: Die Bergspitzen ringsum, alle im weißen Kleid. Ein kurzes Stück bergab und raus aus den Skiern, denn die letzten 120 hm mussten nochmals zu Fuß, allerdings ohne Zusatzlast am Rucksack, überwunden werden.

Am Gipfel wurden wir mit Sonnenschein, Windstille und schier unendlichem Weitblick belohnt und spätestes jetzt waren alle davon überzeugt, heute die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Nach einer ausgedehnten Gipfelrast und einigen Gipfelfotos ging es per pedes wieder abwärts zu den Skiern, 30 hm noch kurz mit den Fellen hinauf zum Sattel und schon ging es im Firn viel zu schnell wieder talwärts. Sogar der Lawinenkegel konnte rechts umfahren werden, sodass wir die Ski nur noch die letzten 200 hm bis zum Auto tragen mussten.

 

Schnell wurde noch das Outfit von Winter auf Frühling gewechselt und hungrig ging es nach Großreifling in die „Hoamat“, wo wir von der Chefin und vom Chef persönlich kulinarisch verwöhnt wurden.

Schöner hätten wir den Tag und die letzte ausgeschriebene Skitour in dieser Saison wohl nicht beenden können.

 

1.600 hm im Aufstieg, 13 km, 6 Stunden 23 Minuten

 
 
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