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[S] EISENERZER ALPEN: Lahnerleitenspitze (2.027 m)

24.03.2018

Aufgrund eines Tourenführerwechsels und der Lawinenwarnstufe 3 ging es statt auf den Kaiserschild auf die Lahnerleitenspitze.

Tourenführer/in: Franz Grabner

Nach einer Tourenführeränderung von Grabner Junior (Harald) auf Grabner Senior (Franz) wurde kurzfristig auch das Tourenziel von Kaiserschild auf Lahnerleitenspitze geändert. Dies geschah auch im Hinblick auf die hohe Lawinenwarnstufe von 3 und der Gruppengröße von zwölf Personen.

Um 7:00 Uhr ging es, aufgeteilt auf 3 Autos, von St. Peter/Au los nach Radmer an der Hasel. Die letzten Meter auf der Straße deuteten schon auf frischen Schnee und eventuell frischen unverspurten PULVER hin!

In Zweierreihe und gut gelaunt starteten wir vom Parkplatz auf der Forststraße Richtung Seekaralm, eine der schönst gelegenen Almen der Steiermark. Einige kurze Abschneider durch den Wald und eine nicht ungefährliche Querung über einen Lawinenkegel machten die fünf Kilometer zur Alm abwechslungsreich und kurzweilig. Wäre der Wind nicht gewesen, hätte man hier auf diesem idyllischen Fleckerl, am Fuße der Gipfeln Speikkogel und Hinkareck, die wärmende Sonne bei einer längeren Rast genießen können. Hier brauste uns aber der Wind so um die Ohren, dass wir nach einer kurzen Trinkpause gleich weiter in südwestlicher Richtung bis unter das Gipfelkar weiter aufstiegen. Nun führte der Weg über flache Böden hinauf in den Sattel und in ein paar wenigen aber steilen Kehren ging es die letzten 200 Höhenmeter zum Gipfel hoch. Der Nebel über den Nachbargipfeln hatte sich aufgelöst und so konnten wir nicht nur die Sonne und die Windstille, sondern auch die Aussicht genießen. Nach Stärkung, Schokodoping und Gipfelfoto ging es „aufi auf de Ski und eini" in den unverspurten ersten Hang. 

Wow, welch ein herrliches Feeling, wenn man die ersten Schwünge in einen Pulverhang zeichnet. So ging es bis zu der kleinen Hütte unter der Alm und dann im Mugelpistenstyle über den Lawinenkegel zur Forststraße. Einen kurzen Gegenanstieg gab es noch zu überwinden und dann fuhren wir in Abfahrtshocke die Forststraße bis zu den Autos.

Der letzte Schwung einer Tour war immer schon der Einkehrschwung, den wir gleich in einem Gasthaus in der Radmer ansetzten und nach dem wir gut gestärkt die Heimreise antraten.

1.100 hm im Aufstieg, 14 km, 4 Std. 40 Min.

 
 
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