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Kletterwochenende der Alpingeier rund um den Muttekopf (Kletterwochenende der Alpingeier rund um den Muttekopf)

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Kletterwochenende der Alpingeier rund um den Muttekopf

Am 29.7. trafen sich sechs Alpingeier am Hauptbahnhof Salzburg für ein Kletterwochenende auf der Muttekopfhütte in den Lechtaler Alpen. Der Wetterbericht sagte das schlechteste Juliwochenende mit ausreichend Niederschlag voraus, also konnte es nur gut werden.
Die Anfahrt erfolgte entspannt mit Zug und Bus bis Hoch-Imst und dann mit der Seilbahn bis zum Alpjoch. Wir konnten mittags noch vor dem angekündigten Regen auf der Hütte einchecken und nach einer ausgiebigen Jause ging es an die Wiederholung der Mehrseillängen-Technik am großen Felsblock und im einfachen Gelände. Nach dem super Abendmenü wurden noch die Gruppenleiter beim Uno mit Spezialregeln und Ligretto auf die Aufmerksamkeitsprobe gestellt.

Am Samstag waren bis zum Mittag immer wieder leichte Schauer, Wolken und Wind in der Höhe angekündigt. Also machten sich die Alpingeier auf zu einer Bergtour um potentielle Klettergebiete für Sonntag zu besichtigen und den Namensgeber der Hütte, den Muttekopf (2.774m), zu besteigen. Es ging über Almböden in ein Hochtal mit vielen neugierigen Ziegen und Schafen. Dort wurden am Blauen Kopf schöne MSL-Routen für den nächsten Tag besichtigt. Dann ging es in steilen Serpentinen durch den Hangschutt in die Wolken auf die Muttekopfscharte und von dort über den Grat auf den windigen kalten Gipfel der nicht zum Verweilen einlud. Immerhin war es im Gegensatz zu den letzten Wochen in Salzburg mal wirklich kühl, so dass sogar Haube, Daunenjacke und lange Hosen sehr angenehm waren. Im Abstieg wurde es wieder wärmer, an der Scharte gab es sogar eine beeindruckende Aussicht in die Lechtaler Alpen in Richtung Lechtal und der leichte Regen wurde durch Sonnenschein abgelöst. Zurück auf der Hütte wartete eine leckere Jause und 30 min Mittagsruhe auf uns, die uns wieder Kräfte für den Nachmittag sammeln ließ.
Danach ging es frisch erholt zum Üben zu angenehmen Mehrseillängen-Touren in unmittelbarer Hüttennähe. Dort machten einige Teilnehmer erfolgreich ihre erste MSL-Tour. Auch wurde der verlorenen Zustiegsschuh einer anderen Seilschaft gesucht, gefunden und übergeben. Dafür bekamen die Finder abends noch ein Freigetränk. Auf das Abendessen folgten wieder Uno und die traditionelle Werwolfrunde.

Am Sonntag sollte es laut Wetterbericht trocken sein, und in 2000 m ca. 12 Grad haben und etwas wolkig sein. Also wurde um 6.30 Uhr gefrühstückt und um 7.30 gings in 50 min hinauf zum westlichen Blauen Kopf für die ersten "alpine" gut abgesicherte Mehrseillänge die mit einer luftigen 5+ schon eine gute Herausforderung darstellen sollte. Beim Aufsetzen der Helme kamen dann schon die ersten Tropfen und als die erste Seilschaft in die Wand ging kam Nieselregen dazu. Der nur die Steinböcke in unserer Nähe nicht störte. Zwei Seilschaften stiegen durch die teils feuchte Wand. Einige lernten, wie viel man mit kalten Fingern nicht mehr spürt und eine Seilschaft entschied, dass ihre Hände zum Klettern zu kalt sind, ging außen im Schroffengelände auf den Gipfel und traf dort den Rest der Gruppe. Oben angekommen hatte auch der Regen aufgehört und alle hatten sich eine Gipfelschokolade verdient. Nach einem Gipfelgruppenfoto ging es hinunter zur Hütte, das restliche Gepäck aufnehmen und weiter nach Hoch-Imst. Von dort fuhren wir im Ferienverkehr mit Bus und Zug zurück nach Salzburg.

Das Wochenende auf der Muttekopfhütte war super! Die Hütte der ÖAV Sektion Imst mit über 300 Sport- und MSL-Routen in der Umgebung in vielfältigem Fels mit spannender Geologie lässt das Kletterherz höherschlagen. Dazu gibt es abends ein leckeres regionales 4-gängiges Menü, morgens ein top Frühstücksbuffet und selbst die Lager sind zum erholsamen Schlafen bestens geeignet. Der Kletterführer zur Umgebung der Hütte liegt in der Geschäftsstelle in der Alpinbibliothek zum Verleih bereit.

Jetzt können die Sommerferien der Alpingeier weiter gehen. Am 11.9. starten wir wieder mit den Klettereinheiten in der HAK2. Wer bei den Indoor- und Outdoor-Terminen teilnehmen möchte und zwischen 14 und 18 Jahren ist, kann sich gerne noch in der Gruppe anmelden bzw. uns natürlich auch weiterempfehlen.

Text und Bilder: Robert Delleske

 
 
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