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Ukrainische Vertriebene genießen Hüttenauszeit mit dem Alpenverein (Ukrainische Vertriebene genießen Hüttenauszeit mit dem Alpenverein)

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Ukrainische Vertriebene genießen Hüttenauszeit mit dem Alpenverein

In Rahmen des Ukraine-Sommerprogramms, einer privaten Initiative rund um Willi und Gerhild Höpflinger, war der Alpenverein Salzburg von 21. – 22. Juli mit einer Gruppe von 19 Personen unterwegs. Ukrainische Frauen, Kinder und Jugendliche verbrachten zwei entspannte Tage auf der Sameralm, einer Selbstversorgerhütte des Alpenvereins Salzburg im Tennengebirge. Für die meisten der Teilnehmenden war es die erste Bergtour, dementsprechend herausfordernd gestaltete sich auch der Aufstieg über 600 hm bei hochsommerlichen Temperaturen. Mit einigen Pausen, genug Trinken und einer allgemein guten Stimmung schafften es alle, die Hütte zu erreichen. Der Rest des ersten Tages stand im Zeichen von kulturellem Austausch und beim gemeinsamen Kochen und Spielen ließ sich die Sprachbarriere schnell überwinden. Es wurde in Deutsch, Ukrainisch, Englisch und nicht zuletzt auch mit Händen und Füßen kommuniziert. Ukrainische Brettspiele und eine Österreichisch-Ukrainische Spezialvariante des Kartenspiels UNO sorgten für einen unterhaltsamen Abend. Eine Spontankochaktion einiger ukrainischer Frauen verwöhnte schließlich die ganze Truppe mit Suppe, Palatschinken und einem flaumigen Apfelkuchen. Das abendliche Lagerfeuer wurde leider von einem Regenguss leicht gedämpft, reichte aber noch, um Bratwürstel und Marshmallows zu grillen. Der Tag klang mit einer phantastischen mystischen Abendstimmung aus, bevor alle müde in ihre Matratzenlager sanken.

Der zweite Tag brachte nach einem beeindruckendem Nebelschauspiel beim Frühstückstisch vor der Hütte wieder perfektes Sommerwetter. Die ambitionierteren Bergsteigerinnen und Bergsteiger bestiegen über die Tauernscharte den aussichtsreichen Napf auf 2.167 m. Der Rest der Gruppe wanderte über die Alm zum Jochriedel 1.720 m. Kurz nach Mittag trafen sich alle wieder auf der Dr.-Heinrich-Hackelhütte, wo die Hüttenwirtsleute Ileana und Peter Brandauer die Gruppe zu Getränken, Suppe und herrlichem Obstkuchen einluden. Am späten Nachmittag ging es dann von Werfenweng bequem mit dem W3-Shuttle wieder nach Pfarrwerfen und von dort mit der S-Bahn zurück zum Ausgangspunkt in Salzburg.

Elisabeth Katzengruber und Susanne Regelsberger, Familiengruppenleiterinnen beim Alpenverein Salzburg, organsierten den abwechslungsreichen Kurztrip und zeigten sich hellauf begeistert von der guten Stimmung: „Es war uns ein Anliegen den Menschen mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln eine kleine unbeschwerte Auszeit in ihrer schwierigen Lebenslage zu ermöglichen. Wir denken, das ist uns gelungen. Wir haben bereits Anfragen, wann wir denn das nächste Mal wieder wandern werden.“

Der Alpenverein Salzburg freut sich über ukrainische Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Tourenprogramm. Eine gemeinsame Aktivität am Berg verbindet, bietet tolle Chancen, die Sprachkenntnisse zu verbessern und ungezwungen Kontakte zu knüpfen. Bis Ende des Jahres bietet der Alpenverein eine Gratismitgliedschaft für alle Vertriebenen aus der Ukraine an.

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