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Hüttenwochenende der Eltern-Kind-Gruppe auf der Sameralm (Hüttenwochenende der Eltern-Kind-Gruppe auf der Sameralm)

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Hüttenwochenende der Eltern-Kind-Gruppe auf der Sameralm

Ein Winter-Hüttenwochenende auf einer Selbstversorgerhütte mit Kindern ohne Zufahrtsstraße – das heißt im Klartext: sehr schwere Rucksäcke. Aber wir (4 Erwachsene, 3 Jungs) schummeln beim Zustieg zur Hütte ein wenig. Statt die 700 Hm zur Hütte aufzusteigen, entscheiden wir uns für die etwas gemütlichere Variante über das Skigebiet Werfenweng. So nehmen wir zur Auffahrt die Gondel zum Bischling und fahren dann mit den Skiern bis kurz unters Anton-Proksch-Haus ab. Dort heißt es dann Skitourenadapter für die Kinder montieren, Felle kleben, Pieps einschalten und Gummibärli, austeilen. Die Höhenmeter sind schnell geschafft und dann geht es gemütlich über die Forststraße zur Laubbichlalm und unter der Tauernscharte hinüber bis kurz oberhalb der Hütte. Dann ein paar Schwünge hinunter und schon sind wir bei der schönen Sameralm angelangt.

Für unsere nicht gerade mit Schnee verwöhnten Kids aus dem Flachland natürlich sensationell: meterhoch Schnee der bespielt werden will. Die Kinder sind also erstmal glücklich. Die Erwachsenen kümmern sich ums Heizen (Danke Judith, dass wir eine vorgewärmte Hütte übernehmen konnten) und Schnee schmelzen. Dann das übliche Programm: Kaffee trinken, Kuchen essen und viel Zeit draußen im Schnee verbringen.

Andreas findet irgendwie eine Möglichkeit halbwegs kindersicher aufs Dach zu gelangen und damit wird das Projekt Tunnelrutsche mit Absprungrampe in den Schnee geboren. Ein, wie es sich herausstellt, Beschäftigungsprojekt für Jung und Alt. An eine Skitour mit den Kindern ist am nächsten Tag gar nicht zu denken, so begeistert sind sie von der Tunnelrutsche. Die Gunst der Stunde nützen Andreas und ich für eine kleine Skitour. Wir gehen rüber zum Jochriedel und wedeln den perfekten Pulverhang runter zur Aualm und quälen uns anschließend im steilen Spitzkehrengelände wieder zurück nach oben. Von der ferne sehen wir die Karawanen zur Tauernscharte und ins Gamsmutterkar ziehen.

Kulinarisch versorgt uns Susanne während des Wochenendes perfekt. Nachdem jedes Gramm geschleppt werden muss gibt es zwar viele Gerichte aus dem „Packerl“ aber die sind gar nicht mal so schlecht. Aus dem vegetarischen Fleischersatz und dem veganen Bolognesepulver wird schnell eine brauchbare Sauce. Kaiserschmarrn aus dem Packerl mit dafür selbstgemachten Zwetschkenröster, Kürbiscremesuppe und Speckknödelsuppe runden das kulinarische Angebot ab. Markus ist unser Mann fürs Feuer, Trinkwasseraufbereitung und Abwasch. Er schmilzt an diesem Wochenende gefühlt mehrere Kubikmeter Schnee, verheizt einen Baum und wäscht viel dreckiges Geschirr. Danke euch beiden für das tolle Wochenende!

Fotos und Bericht: Elisabeth Katzengruber

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