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Kulturwanderreise Dolomiti – Borca di Cadore, vom 2.- 5. September 2021 (Kulturwanderreise Dolomiti – Borca di Cadore)

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Kulturwanderreise Dolomiti – Borca di Cadore, vom 2.- 5. September 2021

Eine Kooperation zwischen Alpenverein Salzburg und Società Dante Alighieri Salzburg.

Gut gelaunte 40 Teilnehmer fuhren am 2. September mit dem Färbinger Bus und dem bewährten Chauffeur Andreas, die 3G-Regeln beachtend bei herrlichstem Wetter über Lienz nach Cortina d‘Ampezzo und weiter Richtung Passo di Giau zum Pezié de Parù. Von hier wanderte Ulrichs Gruppe zum Rif. Lago d'Ajal um dort gemütlich einzukehren. Vom Stausee ging es auf einen schmalen Steig am Fuße einer Felswand entlang zurück zur Straße. Zenzi und Pepo gingen gemeinsam von PP. de Rucurto teils auf der Altavia delle Dolomiti mit einer sehr steilen Passage zum idyllisch gelegenen Lago di Federa und erreichten am Ende dieses romantischen Sees das Rif. Croda da Lago wo man einen wunderschönen Ausblick auf Punta di Sorapis, Croda Marcora, Monte Antelao und Pelmo genießen durften. Beeindruckt von dieser imposanten Bergkulisse machten wir uns auf den Rückweg zur Straße wo uns Andreas wieder aufnahm und zum Quartier in Borca di Cadore, dem Parkhotel des Dolomites, fährt. Bis zum ersehnten Abendessen bleibt Zeit zum Erfrischen, und die Vorfreude auf die Gaumenfreuden!

3.9. Ab 7 Uhr wurde das Frühstücksbuffet eröffnet, das heißt: Anstellen und Maskenpflicht bis zu den 4er Tischen. Gestärkt ging es nach Cibiana di Cadore weiter zum Passo Cibiana wo Ulrich mit dem Shuttlebis zum Ende der Straße fuhr um dann zu Fuß auf den Gipfel des Monte Rite 2.187m zu wandern. Pepos Gruppe ging mit 15 Personen von Forcella Deona auf einem abwechslungsreichen, wunderschönen Panoramarundweg ca. 300 Hm abwärts und mit einer kurzen Zwischenrast weiter zum Gipfelkreuz des Croce di MMonte Rite wo uns ein traumhaftes Bergpanorama mit Antelao, 3.246 m erwartete. Ein Ausblick ins Tal bescherte uns sogar die Sicht auf unser Hotel. Weiter stiegen wir an den Felswänden des M. Roan entlang auf den Monte Rite. Zenzis Gruppe mit „10 Berghungrigen“ starteten am Passo Cibiana auf dem Wanderweg zur Forcella Deona mit tollem Blick aus dem Nebel ragenden König „ Antelao“. Wir folgen Pepos Spuren den Rundweg - 300 Hm runter, ebenso die lange nette Querung bis zum Gipfel Croce M.Rite. Eine genussvolle Stärkung in traumhafter Umgebung und Angelas Schnapserl trug dazu bei, dass wir den alpinen Steig am Monte Roan entlang zum M. Rite fröhlich erklommen. Stolze 9 km und 812 Hm!

Am Rite wurde ein altes Fort aus dem ersten Weltkrieg renoviert und zum heutigen kleinen Messner Museum ausgebaut. Die ehemaligen Geschütztürme wurden zu Glaskuppeln umgebaut wo sich Ausblicke auf die imposanten Dolomitengipfeln auftun. Das Herzstück des Museums beherbergt eine große Galerie in einem Gewölbegang mit 20 ehemaligen Granatenkammern in denen diese grandiosen, einmaligen Dolomitenbilder von der Romantik bis heute ausgestellt sind. Mit Shuttles fahren wir in das Bergdorf Cibiana, wo wir unter Julias Führung (Giorgio hat übersetzt) die von Künstlern bemalten Häusern bewundern. Die Wandmalereien schildern die einzelnen Lebensgeschichten der Bewohner. Nach so einem ereignisreichen, ausgefüllten Tag freuten sich alle auf ein schmackhaftes Abendessen. Natürlich bot sich die hauseigene Hotelbar für einen Drink zum schönen Ausklang wunderbar an.

4.9. Nach ausreichendem Frühstück geht’s kurz nach San Vito. Direkt über dem Ort wanderten wir 26 Bergfexe gemeinsam den steilen Waldpfad 500 Hm neben dem Skigebiet zur Rif. Scotter 1.580 m hinauf. Kurze Labung, und weiter geht es neben der großen Lawinenverbauung zum versteckten kleinen nostalgischen Rifugio San Marco, 1.730 m bergauf! Diese steingemauerte Hütte (älteste ital. Alpenvereinshütte) liegt am einzigen ebenen grünen Fleckerl. Ein herrliches Plätzchen mit Blick auf Monte Pelmo und Antelao und schneller Bedienung mit Gösser Bier! Da kam auch schon Ulrichs Gruppe die bis zur Rifugio Scotter mit dem Shuttle gefahren wurde und ab da zu Fuß zum Rif. San Marco gewandert ist. Beachtliche Leistung, denn die Sonne brannte ganz schön runter im steilen Gelände! Sie gingen auf gleichen Weg retour zum Rif. Scotter, wo es eine ordentliche Stärkung gab bevor es dann mit dem Shuttle ins Tal ging.

Nun musste sich auch Zenzis Gruppe und etwas später Pepos Gruppe von diesem erholsamen Fleckerl trennen, und gingen den Höhenweg unter den Wänden der Marmarole und am Fuße der Antelao Nordwand die Serpentinen zur Rif Scotter hinunter. Beim geselligen Beisammensein wurde nun auf die Führer angestoßen und anschließend ging Pepo mit dem Großteil der Gruppe den Aufstiegsweg wieder ins Tal zurück. Einige machten sich mit Zenzi den Spaß und liefen schwungvoll und übermütig die Schipiste, Slalom trainierend, bis San Vito, wo Andreas mit dem Bus schon wartete.

Im Hotel mussten wir schnell aus den Bergklamotten raus, denn dann ging es gleich wieder in den Bus nach Pieve di Cadore zum Geburts- und Wohnhaus vom großen Meister der italienischen Hochrenaissance, Tiziano Vecellio, aus dem 16.Jahrhundert. Anschließend wurde eine Führung durch das Haus des berühmten Malers sowie durch das Archäologische Museum und die Kirche gemacht. Ein Spaziergang durch Pieve mit dem schönen Hauptplatz beendete diesen schönen Tag. Nach dem Abendessen besuchte uns der Vorsitzende des Ital. Alpenvereines von San Vito, Mauro Devido. Es wurden ihm einige kleine Geschenke von uns überreicht. Er hat sich mit einer Besteigungsgeschichte des Pelmo für unsere beiden Vereinsbibliotheken revanchiert.

5.9. Der letzte Tag war zu schnell angebrochen und wir wanderten gemeinsam auf einem romantischen Waldweg 300 hm hinauf zum Rifugio Senes. Nach einer kurzen Einkehr auf der Hütte begaben wir uns auf einen wunderschönen Wiesenfleck umgeben von den Dolomitenwänden, hielten wir für unseren Raimund, der ein außergewöhnlicher Führer für uns alle war, sowie für Helmut, Guggi und Wolfgang eine ergreifende Gedenkfeier ab. Mit Liedern, Worten, Flötenspiel sowie einem mit selbst gepflückten Bergblumen geflochtenen Kranz und vor allem mit dem gesungenen italienischen Bergsteigerlied Signore delle Cime (Herr der Gipfel) in diesem faszinierenden Ambiente, war es ein würdiges Gedenken.

Der Abstieg erfolgte zum Lago di Mosigo, wo wir das Blumenkränzchen dem Wasser übergaben. Zurück zum Hotel, gab es noch ein Mittagessen, danach eine interessante Greifvogelschau der hauseigenen Falknerei. Es waren vier ausgefüllte wunderbare Tage. Danke an Giorgio Simonetto für seine vorbildliche Organisation. Ein großes Dankeschön auch an die Führer des Alpenverein Salzburg: Zenzi, Pepo und Ulrich!

Text: Zenzi und Pepo

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