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BWG in den Triebener Tauern

09.12.2020

 

Bergwandergruppe in den Triebener Tauern
 
Alle Jahre wieder fährt unsere Bergwandergruppe für drei Tage, diesmal unter der Führung von Bruno Innerkofler in der Zeit vom 26. bis 28. Juni 2015 nach Sankt Johann am Tauern, ein ca. 1.060 m hoch gelegener reizvoller kleiner Ort.
 
Nach unserem Quartierbezug beim Kirchenwirt starten wir gleich von dort zu unserer ersten Wanderung. Am breiten Almweg in vielen Serpentinen steigen wir gemütlich aufwärts und genießen die zahlreichen Tal- und Bergblicke. Auf ca. 1.560 m führt uns der Steig zwischen Heidelbeersträuchern, Gräsern und Flechten auf den Eisenbeutel, 1.855 m aufwärts. 6 von unserer Gruppe machen sich vom Gipfel aus selbstständig und steigen über den Saurüssel, zum Teil auch weglos ins Tal hinab. Alle anderen wandern mit uns den gleichen Weg zurück  zum Kirchenwirt. Eine herrliche Flora begleitet uns auf dem Weg, unter anderem entdecken wir auch Speik, Ragwurz und gelben Enzian.
 
Am 2. Tag gehen 6 von unserer Gruppe eine leichtere Wanderung, und zwar auf das Triebener Törl, wo sie sich nachher bei einem lustigen musikalischen Treffen von der Berg- und Naturwacht köstlich amüsierten.
So sind wir noch 19, die vom Quartier weg auf der anderen Talseite aufsteigen. Der Steig im Schleifgraben war gesperrt, wir waren aber darauf vorbereitet und haben vorher schon die Genehmigung des Bauern, sonst wäre uns dieser abenteuerliche Steig entgangen. Es war ein typisch Bruno „wilderer“ Steig im Graben, teilweise recht verwachsen, kämpfen wir uns den wenig begangenen Steig zwischen hohem Dost, Farnen, Gräsern, Gebüsch und über Geäst aufwärts. Nach diesem langen Part wird der Steig wieder Steig. Weiter geht´s rauf ins offene Gelände mit Almrausch, über Wiesen zum Sattel, von dort linkshaltend zu unserem ersten Gipfel, dem Schleifkogel, 2.063 m.
Nach einer Pause gehen wir mit 14 Leuten zurück zum Sattel, geradeaus weiter über das Schleifeck, 2.048 m, dann immer in Gratnähe bleibend weiter. Oje, … jetzt beginnt es zu regnen, dann wird es auch noch ganz schön nebelig, unverdrossen und guter Laune gehen wir weiter auf den Lärchkogel, 2.258 m. Nachdem wir wohlbehalten zum Gipfelkreuz gekommen sind, steigen wir nach kurzer Rast erst Richtung Sattel, unten dann die herrlichen Almrauschhänge ab. Die Sicht war wieder besser und wir sehen Bruno, der inzwischen mit den 4 Männern vom Schleifeck zum Jägerstand heruntergekommen ist, beim Jagdhaus sind wir alle wieder vereint. Im Sieglgraben geht es auf dem Forstweg immer leicht abwärts. Eine Blütenpracht mit unendlich vielen Lupinen und gelbem Fingerhut säumen links und rechts den Weg ins Tal.
 
Nach dieser mehr als abwechslungsreichen Bergtour freuen wir uns wieder auf die vorzügliche Küche vom Kirchenwirt, die meisten von uns haben das kulinarische Wildpfandl gegessen, aber auch alle anderen Gerichte waren hervorragend. Die Wirtsleute waren sehr um unser Wohl für die Gruppe besorgt und ist bestens zu empfehlen.  
 
Am 3. Tag fahren wir nach Hohentauern, um dort auf einem sehr netten Steig zur Edelrautehütte, 1.706 m aufzusteigen. Kurz vor der Hütte beginnt es wieder mal zu regnen. Anfangs noch mit Regenschirm und Regencape bewaffnet, umrunden wir den lieblich gelegenen Großen Scheibelsee. Nach einer Stärkung auf der Edelrautehütte steigen wir auf anderem Weg zum Parkplatz wieder ab.
 
Unser verlängertes Wochenende lief wieder sehr harmonisch ab, es war gespickt mit vielen Erlebnissen. An diese wunderbaren Tage und Bergtouren werden wir uns lange und gerne zurückdenken.
Herzlichen Dank an unseren Bruno, der wieder alles bestens organisiert und geführt hat.
 
Brigitte Hold
  
 
 
 
 
 

 
 
 

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