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Skitouren-Wochenende der Alpingeier und Rocky Monkeys auf der Kleinarler Hütte (Skitouren-Wochenende der Alpingeier und Rocky Monkeys auf der Kleinarler Hütte)

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Skitouren-Wochenende der Alpingeier und Rocky Monkeys auf der Kleinarler Hütte

Drei Tage voller Skitouren, Lawinenübungen, lustigen Hüttenabenden und abwechslungsreiches Wetter auf der Kleinarler Hütte.

Drei Tage voller Skitouren, Lawinenübungen, lustigen Hüttenabenden und abwechslungsreiches Wetter auf der Kleinarler Hütte.

Am Freitag, dem 18.02.2022 startete der erste Teil der insgesamt 18 Alpingeier und Rocky Monkeys vom Salzburger Hauptbahnhof mit dem Zug Richung St. Johann und dann weiter mit dem Bus bis nach Kleinarl. Das erste und erstaunlicherweise einzige Fauxpas geschah schon am Hinweg, als ein Paar Skischuhe im Zug liegen blieb, das dann bis nach Villach gereist ist. Wir fanden aber schnellen Ersatz. In Kleinarl angekommen wurde die Materialseilbahn mit den Rucksäcken befüllt um uns den Aufstieg nur mit Tagesrucksack etwa zu erleichtern.

Am Parkplatz der Rodelbahn wurden dann die Skier angeschnallt. Nach einer kleinen Vorstellrunde, wurden am ersten Hang nochmals die Basics, wie Spitzkehren gelernt. Dann ging es endlich richtig los und wir legten die ersten 700 Höhenmeter des Wochenendes zurück. Nach kurzweiligen 1 ½ Stunden erreichten wir unser Ziel, die Kleinarler Hütte. Diese war über Mittag gut besucht, Kaiserschmarrn und Co wurden an die anderen Gäste serviert, doch wir begnügten uns mit einer schnellen Jause und bezogen paralell schon mal die Zimmer, denn wir hatten noch einiges vor.

Ziel für den Nachmittag war der Penkkopf, den wir in den nächsten Tagen noch einige Male besteigen sollten. Belohnt wurden wir beim Aufstieg mit Sonnenstrahlen und einem herrlichen Panorama am Gipfel. Darauf folgte eine Abfahrt in lehrreichem Schnee über den Nord-Osthang, bevor wir wieder auffellen mussten, um zur Hütte zu gelangen. Manch einer hatte noch zu viel Power und bestieg gleich im Anschluss nochmal den Penkkopf, während sich der Rest für das Abendessen ausruhte. Lehrreich wurde es auch beim Thema Kulinarik, denn durch die transkulturellen Teilnehmer, lernten wir, dass es am Abend nicht nur eine Frittatensuppe, sondern auch Fledle- oder Eierkuchenstreifensuppe gab. Nach der Stärkung und der ersten Runde „Werwolf“ hatten alle Alpingeier und Rocky Monkeys noch Bewegungsdrang und waren höchst motiviert bei Vollmond noch einmal den Penkkopf zu besteigen.

Also zogen kurzerhand alle ihre Stirnlampen auf, schmissen sich nochmals in ihr Tourenoutfit und gingen ein weiteres Mal die 250 Höhenmeter auf den Hausgipfel der Kleinarler Hütte. Der Vollmond leuchtete so stark, dass die Stirnlampen beim Aufstieg eigentlich nur für Roberts Fotos notwendig waren. Highlight war nochmals die Abfahrt bei Nacht, bevor sich nun doch alle müde in ihre Matratzen fallen ließen.

Der Samstag startete mit Schneefall und dichten Wolken, daher beschlossen wir das schlechte Wetter zu nutzen, um für den schlimmsten Fall der Fälle bestens vorbereitet zu sein. In zwei Stationen, lernten alle das richtige Suchen mit dem LVS Gerät, das Sondieren, sowie das richtige Schaufeln bei Lawinenabgängen. Auch ein kleiner Grundkurs für Erste Hilfe bei Lawinenunglücken wurde gemacht, sodass nun jeder im Ernstfall richtig umgehen kann. Abgeschlossen wurde der Vormittag mit einer Übung, bei der das gelernte Wissen in Gruppen getestet wurde. Beide Gruppen mussten in einem „Lawinenkegel“ einen Verschütteten finden, sondieren, ausgraben und alle wichtigen Maßnahmen treffen. Dies wurde von beiden Gruppen in unter neun Minuten gemeistert.

Nach dem Aufwärmen in der Hütte und einem kleinen Mittagessen wurden endlich die Tourenski angeschnallt und es ging rund um den Penkkopf in Richtung Gabel. Über den Nachmittag verteilt wurde auf insgesamt 10 Kilometern drei Mal aufgefellt. Die Mühe hat sich gelohnt, denn es gab auch drei Abfahrten mit festem Untergrund und etwas Pulverschnee. Beim letzten Aufstieg dämmerte es schon und so mussten wir uns beeilen. Wir hatten pünktlich zum Sonnenuntergang die letzte Abfahrt zur Hütte gemeistert. Dort wartete schon das heiß ersehnte Abendessen auf uns. An diesem Tag hatten wir auch zwei Geburtstagskinder in der Gruppe. Daher beschlossen wir den Abend gemütlich anzugehen und spielten noch einige Runden „Werwolf“, bis auch die letzten müde wurden.

Am Sonntag war die Tagwache um 7:30 Uhr, wo sich jeder ordentlich mit Frühstück stärkte, um fit für den Tag zu sein. Alle packten ihre sieben Sachen zusammen, verlud sie in der Materialseibahn und fellte nochmals die Tourenski an. Ein weiteres Mal ging es Richtung Penkkopf, wo wir eine tolle Abfahrt genießen konnten, bevor nun doch ein aller letztes Mal aufgefellt wurde. Während dem letzten Aufstieg machten wir noch Halt, um mit der Drohne kreative Gruppenaufnahmen zu schießen. Vorbei am Penkkopf, nach insgesamt 500 Höhenmeter Aufsteig an diesem Tag, wurden wir mit einer wunderschönen 1000 hm Abfahrt belohnt. Bevor es ganz runter ging, kam nun doch noch die Sonne raus. So nutzten wir die warmen Sonnenstrahlen mit einer Pause am Hang mit Schoko und Snacks.

Wieder ganz unten angekommen packten wir unsere Sachen aus der Lastenseilbahn und so war das Wochenende auch schon vorbei. Mit dem Bus/Zug und Autos ging es wieder heim nach Salzburg. Es kehrten 18 Profis beim An- und Abfellen zurück, die nicht nur über das Verhalten bei Lawinenunglücken ihr Wissen erweitert haben, sondern auch ihren sprachlichen Horizont ausbauen konnten. Wir danken Robert für die Organisation und können müde und zufrieden auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken.

Text: Johanna Zauner

Fotos: Robert Delleske und Viktoria Tollinger

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