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Rucksack 2013 3. Ausgabe (RUCKSACK September 2013)

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Neue Kletter- und Boulderwand in Helmonsödt

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Rucksack 2013 3. Ausgabe

  

27. Jahrgang                                                                       Nr. 3 / September  2013


Aus der Rucksackredaktion

 Es tut sich was!

 Das Titelbild dieser Ausgabe zeigt die neu errichtete Kletterwand in Hellmonsödt und es ist sehr erfreulich, dass diese in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe unserer Sektion verwirklicht werden konnte. Klettern in der Halle erfreut sich großer Beliebtheit, man ist vom Wetter unabhängig und das Klettern selbst fördert eine ganze Reihe von Fertigkeiten. Neben der körperlichen Anstrengung und Ausdauer wird die Koordination erheblich verbessert, daneben ist aber auch die richtige Handhabung der Geräte und Verlässlichkeit beim Sichern von Nöten. Nicht ohne Grund wird Klettern und Bouldern auch zu Therapiezwecken eingesetzt.

Dass eine solche Anlage nicht gerade billig ist versteht sich von selbst, daher haben wir vom Österreichischen Alpenverein auch unseren nicht unerheblichen Beitrag dazu geleistet um dafür Zugangsrechte und Übungszeiten für unsere Mitglieder zu erhalten. Wir wünschen den Mitgliedern unserer Ortsgruppe viel Freude und Motivation an dieser wunderschönen Kletterwand und hoffen, diese wird gut angenommen.

Daneben gibt es wieder viel zu berichten, nur einen Teil der vielen Aktivitäten unserer Mitglieder haben wir in den Rucksack gepackt. Zudem findest du das Programm bis Jahresende. Manche Veranstaltungen wie Schitouren, Eisstockpartien usw. sind heute zeitlich noch nicht festzulegen, bitte informiere dich hier im Internet.

Die Jahreshauptversammlung wird so wie im Vorjahr wahrscheinlich im Februar stattfinden, Näheres dazu im nächsten Rucksack.

Allen, die zum Gelingen dieser Ausgabe beigetragen haben ein herzliches Dankeschön – und viel Vergnügen beim Lesen wünscht euch

 

Wolfgang Wittmann, Redakteur

e-mail: w.wittmann@gmx.at

rodlland@sektion.alpenverein.at

 

Das Titelbild zeigt die neue Kletterwand in Hellmonsödt

 

Hütten und Wege am Abgrund

 

Die alpinen Vereine bitten um Ihre Hilfe!

Liebe Bergfreunde,
Sie waren bestimmt schon einmal in einer Schutzhütte zu Gast oder sind über einen unserer Wege in die Berge gewandert? Als Alpenvereinsmitglieder bitten wir Sie daher dringend um Ihre Unterstützung. Die Zukunft der 475 Hütten und 50.000 km Wanderwege der alpinen Vereine in Österreich ist nämlich alles andere als rosig.

Mit den derzeitigen Mitteln können wir uns das bestehende Netzwerk an Hütten und Wegen nicht mehr leisten. 3/4 der Erhaltungskosten werden jetzt schon mit viel ehrenamtlichem Einsatz aus Vereinsmitteln finanziert, für das restliche Viertel sind wir unbedingt auf die Beiträge der öffentlichen Hand angewiesen. Doch während die Behördenauflagen und Erhaltungskosten steigen, hat die Regierung die Förderung für den Erhalt der Schutzhütten und Bergwege nach zweimaliger Kürzung nun erneut zurückgestuft. Inzwischen sind wir auf dem Stand von 1991 angelangt! Auch wenn Millionen Wanderer, Bergsteiger und Touristen die alpine Infrastruktur nutzen, scheint sie manchen unserer Politiker nicht viel wert zu sein.

Die alpinen Vereine haben daher die Petition "Pro Hütten und Wege" ins Leben gerufen. So fordern wir von der zukünftigen Bundesregierung dringend eine Anpassung der jährlichen Förderungsmittel, um die Sicherheit der Hütten und Wege weiterhin gewährleisten zu können!

Bitte setzen auch Sie ein Zeichen mit Ihrer Unterschrift auf petition.prohuettenundwege.at und sichern Sie den Fortbestand der Hütten und Wege in Österreich! Mit 450.000 Alpenvereinsmitgliedern können wir etwas bewegen.

Die gesammelten Unterschriften werden im September an den Bundespräsidenten übergeben.

Aufrichtigen Dank für Ihre Unterstützung!


Alpenvereinspräsident Dr. Andreas Ermacora

  

 

In eigener Sache – Mitgliederverwaltung

Wir begrüßen als neue Mitglieder:

Name/n

Ort

Kategorie

Bemerkung

 

 

 

 

Bachl Adele und Wilfried

Hellmonsödt

A + B

 

Jachs Franz

Linz

B

 

Kogseder Ricarda

Zwettl

JGD

 

Huemer Julia

Zwettl

JGD

 

Lepschy Valentina

Engerwitzdorf

KD

OGR

Gahleitner Severin

Haibach

KD

OGR

Rastrick Eveline

Zwettl

A

 

Rastrick Catrina und Emily

Zwettl

JGD

 

Brunner Regina

Zwettl

JUN

 

MBA Matzinger Margit

Kirchschlag

B

OGR

 

 

 

 

 

Herzlich willkommen in unserer Sektion bzw. Ortsgruppe und Berg Heil!

 

SEPTEMBERAKTION des ÖAV:

Jetzt dem ÖAV beitreten und Mitgliedsbeitrag einzahlen.

Der Jahresbeitrag gilt dann ab dem Datum der Einzahlung und auch für das ganze Jahr 2014.

Somit hast Du Deine Mitgliedschaft samt Versicherungsschutz für 16 Monate zum Preis von nur 12 Monaten!

Für alle, die diese Daueraktion noch nicht gekannt haben:

BITTE WEITERSAGEN !

 

Neuanmeldungen sind ab jetzt ganz einfach:

http://www.alpenverein.at/rodlland/

 

Familienermäßigung:

Die Beiträge der studierenden Kinder sind nicht zu überweisen. Dafür benötigen wir jedoch unbedingt eine Schul- bzw. Inskriptionsbestätigung. Das betrifft die Jahrgänge 1987 bis 1995, deren Eltern ebenfalls Mitglieder der Sektion Rodlland (bzw. Ortsgruppe Hellmonsödt) sind, aber auch Alleinerzieher.

Zivil- und Grundwehrdiener sind mit einer Bestätigung beitragsfrei.

Wenn diese Bestätigungen für 2014 spätestens bis zum 15. Oktober 2013 bei uns vorliegen, werden die neuen Ausweise für 2014 automatisch als „bereits bezahlt“ zugestellt.

 

Kündigung:

Solltest du 2014 kein Alpenvereinsmitglied mehr sein wollen – was wir natürlich nicht hoffen – so sende uns spätestens bis zum 15. Oktober 2013 eine schriftliche Kündigung per Post, Fax oder E-Mail.

Die Nichtbezahlung des Mitgliedsbeitrages hat keine automatische Kündigung zur Folge! Du ersparst Dir damit Ärger und dem Verein Portospesen und Verwaltungsaufwand für Zahlungserinnerungen.

 

Anschrift:

ÖAV – Sektion Rodlland

z.Hd. Heinz Zukrigl

Obermühlweg 4

4180 Zwettl an der Rodl

 

Fax: 07212-6803

oder per Mail an: verwaltung.rodlland@sektion.alpenverein.at

 

Veranstaltungen und Termine:

 

Die AV - Gutscheine kannst du bei praktisch jeder Veranstaltung der OAV Sektion Rodlland selbst bzw. der OGR Hellmonsödt einlösen.

Zu den Wanderungen für die Junggebliebenen laden wir herzlich ein:  diese finden am letzten Mittwoch im Monat statt. Treffpunkt: 13 Uhr AV - Heim. Nähere Informationen bei Hofbauer Sepp, Tel.: 07212 / 6168.

 

 

 

KLUBABENDE DES FOTOKLUBS:

 

Der traditionelle Klubabend des Fotoklubs findet an jedem ersten Donnerstag im Monat (außer Juli und August) im AV-Heim statt (19 Uhr 30). Gäste sind herzlich willkommen.

 

 

Der Zwettler – AV – Stammtisch

 

Jeden letzten Donnerstag im Monat gibt es um 20:00 Uhr einen AV- Stammtisch im  Imbiss Rudolfo, Linzer Straße 6.  Dazu sind alle Mitglieder und Interessenten herzlich eingeladen.

 

KURZFRISTIGE TERMINE DER OGR. HELLMONSÖDT UND DER SEKTION RODLLAND JETZT NEU IM INTERNET:

 

Kurzfristige Veranstaltungen, Wanderungen und Touren der OGR Hellmonsödt werden im Internet unter www.alpenverein.at/rodlland/ unter Termine bekannt gegeben.

Kurzfristige Veranstaltungen, Wanderungen und Touren der Sektion Rodlland: Wenn du also künftig ganz aktuell über Angebote informiert werden möchtest, melde dich unter programm.rodlland@sektion.alpenverein.at  

an. Du wirst dann in unseren E-Mail-Verteiler aufgenommen.

 

Klettern

 

Klettern – drin & drauß'n

Jeden Donnerstag, ab 18 Uhr, Kletterhalle Bad Leonfelden oder im Freien (Waxenberg Gupf oder im Rodltal). Kontakt: Daniel Mülleder Tel.: 0664 / 9653069

 

Ab September gibt es wieder Klettern in der Halle. Infos bei Harald Schernhorst 0650/5993194 und bei Stefan Schmidinger 0676/7068340

 

 

Termine

 

September 2013:

 

Donnerstag, 5. September 2013:

Monatlicher Klubabend des Fotoklubs im AV - Heim. (19 Uhr Vorstand), 19 Uhr 30, Gäste herzlich willkommen.

 

Samstag, 7. September 2013:

Radtour: Grünburg - Klaus - Grünburg (Steyrtal-Radweg), ca. 60 km, Abfahrt: 8.30 Uhr, Parkplatz beim Notarzt mit Privat-PKW. Nähere Info: Sepp Niederhametner, Tel.: 07212 / 6616

 

Mittwoch, 18. September 2013:

Eintägige Bergtour. Die Ziele werden entsprechend den Teilnehmern und der Wettersituation kurzfristig festgelegt. Abfahrt jeweils 7:00 beim Rauner. Anmeldung erforderlich bei Alois Hinterhölzl 0664 73068145

 

Samstag, 21. September 2013:

Wanderung mit den Krumauer Freunden vom Almsee zum Offensee. Wir setzen die Tour über den sogenannten Ring fort, die wir vor einigen Jahren in Hinterstoder begonnen haben. Vom Seewirt am Almsee zum Offensee,  12,7 km, 676 Hm Anstieg,  615 Hm Abstieg.  Abfahrt mit dem Bus um 8 Uhr in Zwettl beim AV – Heim. Für die Teilnehmer in Tschechien am 25. Mai 2013 ist die Teilnahme bereits im Preis der ersten Fahrt inbegriffen, für neue Teilnehmer: € 10 für Mitglieder (oder Aktivitätsgutschein einlösen), € 12 für Nichtmitglieder.  Anmeldungen bei Wolfgang Wittmann, 0732 / 244653, 0650 / 4241299 und w.wittmann@gmx.at

 

Mittwoch, 25. September 2013:

Wanderung für Junggebliebene. Treffpunkt: 13 Uhr AV - Heim. Nähere Informationen bei Hofbauer Sepp, Tel.: 07212 / 6168.

 

Mittwoch, 25. September 2013:

Eintägige Bergtour. Die Ziele werden entsprechend den Teilnehmern und der Wettersituation kurzfristig festgelegt. Abfahrt jeweils 7:00 beim Rauner. Anmeldung erforderlich bei Alois Hinterhölzl 0664 73068145

 

Donnerstag, 26. September  2013:

Monatlicher Stammtisch der Sektion Rodlland im Imbiss Rudolfo, Linzerstraße 6 um 20 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

 

Freitag, 27. September 2013:

Besichtigung der Baustelle S 10 im Bezirk Freistadt, die Fahrt mit dem Bus wird organisiert von der Gemeinde Sonnberg. Abfahrt 13:00 beim Rauner

Die Mitnahme einer Sicherheitsweste und feste Schuhe oder Gummistiefel sind erforderlich (wenn vorhanden auch Arbeitshelm). Führung durch D.I. Albert Frewein von der ASFINAG und Alois Hinterhölzl, Anmeldung erbeten bei Alois Hinterhölzl,  Tel. 0664 73068145 oder Email: alois.hihoe@gmx.at

 

Samstag,28. September 2013:

Radtour: Enns - Steyr - Enns, ca. 70 km, Abfahrt: 8.30 Uhr, Parkplatz beim Notarzt mit Privat-PKW

Nähere Info: Sepp Niederhametner, Tel.: 07212 / 6616

 

Oktober 2013

 

Mittwoch, 2. Oktober 2013:

Eintägige Bergtour. Die Ziele werden entsprechend den Teilnehmern und der Wettersituation kurzfristig festgelegt. Abfahrt jeweils 7:00 beim Rauner. Anmeldung erforderlich bei Alois Hinterhölzl 0664 73068145

 

Donnerstag, 3. Oktober 2013:

Monatlicher Klubabend des Fotoklubs im AV - Heim. (19 Uhr Vorstand), 19 Uhr 30, Gäste herzlich willkommen.

 

Samstag, 5. Oktober 2013:

Wanderung nach St. Thomas am Blasenstein, Rechberg (Freilichtmuseum Großdöllner Hof und Warte) und zum Schwammerlstein. Treffpunkt: 9 Uhr bei der Brücke über die Naarn (An der Straße von Mönchdorf Richtung Königswiesen). Gesamtstrecke 18,5 km, 970 Hm. Anmeldung und Infos bei Wolfgang Wittmann, Tel.: 0732 / 244653 und 0650 / 4241299 und w.wittmann@gmx.at

 

Sonntag, 6. Oktober 2013:

Herbstaktiv Wanderung auf den Mittagstein. Ausgangs-/Endpunkt: Steinbach am Ziehberg. Gehzeit: Aufstieg 2 h, Abstieg 1,5–2 h. Charakter: schöne Bergwanderung auf guten, aber stellenweise steilen und steinigen Waldpfaden. 

Treffpunkt 8:15 Uhr bei der VS, Anreise: Privat-PKW. Anmeldungen bis 4.Oktober bei Ulli Gantner, 0650 263 80 19, ulrike.gantner@gmail.com

 

Mittwoch, 9. Oktober 2013:

Eintägige Bergtour. Die Ziele werden entsprechend den Teilnehmern und der Wettersituation kurzfristig festgelegt. Abfahrt jeweils 7:00 beim Rauner. Anmeldung erforderlich bei Alois Hinterhölzl 0664 73068145

 

Sonntag, 13. Oktober 2013:

Fahrt zur Landesausstellung „Alte Spuren – Neue Wege“ in Freistadt, Hohenfurt und wenn noch Zeit bleibt auch Krumau

Im Preis von € 15 für Mitglieder und € 30 für Nichtmitglieder sind die Eintritte sowie der Bus inkludiert. Anmeldung bei Alois Hinterhölzl,  Tel. 0664 73068145 oder Email: alois.hihoe@gmx.at und Heinz Zukrigl, Tel.: 07212 / 6803 oder Email: zukrigl.zwettl@aon.at

 

 

Freitag, 25. Oktober bis Sonntag, 27. Oktober 2013:

Törggelen in Niederösterreich. Nähere Infos bei Karl Weberndorfer, Tel.: 07212 / 6386 und 0664 / 6177261 und Wolfgang Wittmann, Tel.: 0650 / 4241299 sowie w.wittmann@gmx.at .

 

Mittwoch, 30. Oktober 2013:

Wanderung für Junggebliebene. Treffpunkt: 13 Uhr AV - Heim. Nähere Informationen bei Hofbauer Sepp, Tel.: 07212 / 6168.

 

Donnerstag, 31. Oktober  2013:

Monatlicher Stammtisch der Sektion Rodlland im Imbiss Rudolfo, Linzerstraße 6 um 20 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

 

 

November 2013:

 

Donnerstag, 7. November 2013:

Monatlicher Klubabend des Fotoklubs im AV - Heim. (19 Uhr Vorstand), 19 Uhr 30, Gäste herzlich willkommen.

 

Samstag, 9. November 2013:

Wanderung von Kefermarkt über Elz nach Gutau und retour. Treffpunkt: 9 Uhr bei der Kirche in Kefermarkt. Gesamtstrecke 17,8 km, 695 Hm. Anmeldung und Infos bei Wolfgang Wittmann, Tel.: 0732 / 244653 und 0650 / 4241299 und w.wittmann@gmx.at

 

Mittwoch, 27. November 2013:

Wanderung für Junggebliebene. Treffpunkt: 13 Uhr AV - Heim. Nähere Informationen bei Hofbauer Sepp, Tel.: 07212 / 6168.

 

Donnerstag, 28. November  2013:

Monatlicher Stammtisch der Sektion Rodlland im Imbiss Rudolfo, Linzerstraße 6 um 20 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

 

 

Dezember 2013:

 

Donnerstag, 5. Dezember 2013:

Monatlicher Klubabend des Fotoklubs im AV - Heim. (19 Uhr Vorstand), 19 Uhr 30, Gäste herzlich willkommen.

 

Samstag, 14. Dezember 2013:

Vorweihnachtliche Wanderung zur Kaiserin Elisabeth Warte am Plattenberg. Treffpunkt: 9 Uhr bei der Kirche in Weistrach / NÖ. Gesamtstrecke 14 km, 518 Hm. Nach der Wanderung besuchen wir den Weihnachtsmarkt in Stadt Haag (Baumkuchen). Anmeldung und Infos bei Wolfgang Wittmann, Tel.: 0732 / 244653 und 0650 / 4241299 und w.wittmann@gmx.at

 

Samstag, 21. Dezember 2013
Familienschitag. Jugendliche ab 14 Jahren können auch ohne Begleitperson mitfahren.
Schigebiet je nach Schneelage:  Hinterstoder, Wurzeralm oder Hochficht, Anmeldung bitte bis spätestens 14. Dezember bei Gabi Huber (07212 6859)

 

Mittwoch, 25. Dezember 2013:

Wanderung für Junggebliebene. Treffpunkt: 13 Uhr AV - Heim. Nähere Informationen bei Hofbauer Sepp, Tel.: 07212 / 6168.

 

Donnerstag, 26. Oktober  2013:

Monatlicher Stammtisch der Sektion Rodlland im Imbiss Rudolfo, Linzerstraße 6 um 20 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

 

Vorschau – Winter 2013 / 2014:

 
Samstag, 5. Januar 2013:

Jahresschlusswanderung mit den Krumauer Freunden in der Umgebung von Krumau. Näheres im nächsten Rucksack. Anmeldung und Infos bei Wolfgang Wittmann, Tel.: 0732 / 244653 und 0650 / 4241299 und w.wittmann@gmx.at

 

Hast du einen Internetzugang? Ja? Dann schau doch mal rein! Unter www.alpenverein.at/rodlland und : www.fotoklub-zwettl.at findest du  viel Interessantes. Also, nichts wie los. Viel Vergnügen!

 

Besuchen Sie auch unsere Homepage:
www.alpenvereinsjugend.at
www.spot-seminare.at
www.risk-fun.com
www.erlebnispaedagogik.at

 

Wir sind stolz, in Österreich zu leben …

So wie jeden Monat begannen wir, die Wandergruppe unserer Sektion, gut gelaunt am Samstag, 22. Juni 2013 eine neue Tour. Von Oberschwarzenberg „erklommen“ wir zuerst die sagenumwobenen Teufelsschüsseln, nach dem Passieren der Grenze zu Bayern querten wir die großen Granitblöcke des Steinernen Meeres um zum Dreisesselberg und der Schutzhütte zu gelangen, wo die Mittagsrast geplant war.

Gestärkt führte der Weg nun direkt an der bayrisch-tschechischen Grenze zum Dreiländereck. Die Baumruinen zeigen, welche Katastrophe für den Nadelwald  hier nach dem Sturm Kyrill eingetreten ist. Der Borkenkäfer hat ganze Arbeit geleistet, erst nach und nach beginnt sich die Natur zu regenerieren. Durch den Regen war der Weg teilweise ausgeschwemmt, sodass sich Herta, Alfred und Friedl beim Dreiländereck entschlossen, begleitet von Gabriel und Michelle, direkt zum Parkplatz abzusteigen. Ein ganz großes Dankeschön hier an Michelle, unsere jüngste Wanderin kümmerte sich um Rechberger Friedl, unseren ältesten Teilnehmer. Die ausgewaschenen Wege waren schwierig zum Steigen, und Michelle half Friedl bei den schwierigen Passagen.

Wir anderen nahmen noch den Plöckenstein mit, von wo man nun, da kein Wald die Sicht mehr versperrt, einen bisher ungeahnten Ausblick in Böhmische, Bayrische und Oberösterreichische hat. Schlussendlich waren wir fast am Parkplatz, 500 m zeigte das Schild an der Forststraße, als ich zu Sissy gerufen wurde. Erst dachte ich an ein Problem mit der Hitze, als ich sie am Wege sitzen sah. Aber sie sagte, sie wäre gestürzt. Als ich das Hosenbein vorsichtig hochschlug wurde das Ausmaß der Verletzung sichtbar.

Sofort war klar, hier kann nur mehr professionelle Hilfe gerufen werden. Notruf 112, wir werden mit der Leitstelle Passau verbunden. Durchgabe der Position, der Verletzung. Die Leitstelle verständigt das Rote Kreuz Rohrbach, der Einsatzleiter erkundigt sich nach der genauen Position, die Rettung sei bereits unterwegs. Inzwischen Erstversorgung – nun war ich froh, ein Verbandszeug im Rucksack gehabt zu haben. Nach wenigen Minuten kommt die Rettung Ulrichsberg und ein Begleitfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr für den Fall, dass eine Bergung notwendig gewesen wäre. Ruhig und professionell wird Sissy versorgt, dann erfolgte der Abtransport Richtung Krankenhaus Rohrbach. Auf dem Weg dorthin trifft auch noch der Notarzt ein, der eine Erstdiagnose stellt. Inzwischen ist Sissy wieder genesen, Gott sei Dank war kein Band, keine Sehne und kein Knochen beschädigt.

Was uns aber an diesem Tag bewusst wurde – wie toll es doch ist, in Österreich zu leben. Selbst bei einem Unfall in der äußersten Ecke des Mühlviertels ist Hilfe sofort zur Stelle, es funktioniert die länderübergreifende Leitung der Hilfeleistung. Unser aufrichtiger Dank gilt den freiwilligen Mitarbeitern der Feuerwehr und des Roten Kreuzes. Speziell letztere haben sich  äußerst zuvorkommend um die Verletzte gekümmert. Bei der Rückfahrt war in Oberschwarzenberg der Notarzt zur Stelle – alles lief unwahrscheinlich professionell ab. Im Krankenhaus dann die Bestätigung der Erstdiagnose, der diensthabende Arzt war ausgesprochen freundlich und kompetent. Das alles ist in vielen Ländern nicht selbstverständlich und macht uns stolz, in Österreich zu leben. Natürlich haben wir uns schon beim Roten Kreuz in Rohrbach und Julbach bedankt, an dieser Stelle nochmals allen, auch unseren Mitwanderern ein herzliches Dankeschön für die tolle Hilfe in der schwierigen Situation.

Wolfgang und Sissy

Kletterwanderöffnung

 

Am 28.06.2013 wurde die neue Kletterwand im renovierten Turnsaal der Hauptschule Hellmonsödt feierlich eröffnet. Im Rahmen der Eröffnungsfeier konnte man die Kletterwand besichtigen und testen. Dieses Angebot wurde von den örtlichen Kindern sehr gut angenommen.

Durch die Mitbenutzung der Schulen konnte die Finanzierung auf Gemeinde, Alpenverein und Land OÖ aufgeteilt werden.

Die Nutzungsbedingungen werden derzeit noch ausgearbeitet und vertraglich zwischen Alpenverein und Gemeinde festgelegt. Genauere Infos bzgl. Öffnungszeiten, Zugang,… werden ehestmöglich im Internet und in der nächsten Rucksackausgabe bekannt gegeben.

 

 

Historie, Hitze und steile Hänge in den Dolomiten

Als „Klassiker“ und „eine der schönsten Trekkingtouren der Welt“ wird der Dolomiten-Höhenweg Nr. 1 bezeichnet. Wir starteten  mit einer Übernachtung im 114 Jahre alten Grand Hotel am Pragser Wildsee: Erzherzog Franz Ferdinand urlaubte hier, bevor er drei Wochen später in Sarajewo erschossen wurde. Und 1945 brachten die Nazis dort Ehrenhäftlinge unter. Das antike Hotel ist fast noch im Originalzustand, jeder Antiquitätenhändler würde vor Begeisterung wahrscheinlich einen Herzinfarkt bekommen. Originalton Karoline (10) beim noblen Dinner mit Klavierbegleitung im Speisesaal: „Ich komm mir vor wie auf der Titanic.“

Der Pragser Wildsee gilt als „Perle der Dolomiten“, seine grün-blaue Farbe ist wunderschön. Am Morgen marschierten wir 900 Höhenmeter zur 1494 Meter hoch gelegenen Seekofelhütte. Karo, die Huber Gabi und ich eroberten auch noch den 2810 Meter hohen Seekofel. Das Rifugio selbst war ein Härtetest: italienische Stehklos - eben eine C. A. I. Hütte des italienischen Alpenvereins und im Lager Bettwäsche, die sich richtig fettig anfühlte. Nach diesem harten Start wurde es aber immer besser. Am 2. Tag gab´s Mittagessen im Rifugio Fodara Vedla samt Chillen im Liegestuhl. Dann schlug uns Tourguide Georg eine Abkürzung zur tiefergelegenen Pederü-Hütte vor: Ein unmarkierter Steig hinunter ins Tal statt der faden Forststraße: 30 Minuten später standen wir schwitzend und leicht panisch mitten in Geröllhängen und versuchten verzweifelt einen Weg durch die alpine Wildnis. Das Abenteuer verlief glücklich, Originalton Gabi: „Mir taugt des so richtig.“ Die Pederühütte ist eher ein Hotel, kulinarisch gesehen ließ der Koch nichts anbrennen...

Am 3. Tag war die längste Etappe dran. Die ersten Höhenmeter bewältigten wir bequem im Hüttentaxi, dann wanderten wir über einen Pass zum Lagazuoi (2700 Meter). Ein Schicksalsberg im 1. Weltkrieg: Österreicher und Italiener tauchten die Gipfel in Blut, es wurde gesprengt, geschossen und in Stollen gekämpft. Viele Oberösterreicher dienten damals dort. Auch heute noch kann man ehemalige Stellungen und Stollen besichtigen. Viel schöner ist allerdings der Rundblick am Lagazuoi. Man sieht einen Kilometer tief zum  nächsten Pass hinunter, eine Gondelbahn bringt aber auch viele Tagesausflügler rauf. Als abends bis zur Reling der Aussichtsterrasse Nebeln den Blick nach unten verschwinden lassen, kommt man sich vor wie auf einen Wolkenschiff.

Tag 4: Wir gehen durch touristenverseuchtes Gebiet zum Rifugio Nuvolau: Hüttengaudi wie aus der Piefkesaga auf 2575 Metern, nur dass die Piefke Italiener sind. Ein kleiner Nebengipfel, die Gusela, bietet perfekte Einsamkeit, allerdings sollte man schwindelfrei sein. Am Abend dinieren wir wieder richtig fein im Rifugio Scoiattoli: Eine Seilbahn bringt vielerlei Kletterer zu den nahegelegenen Cinque Torri. Ein prächtiger Anblick. Davor sind alte Kriegsstellungen der Italiener, die dort Kanonen aufgestellt hatten.

Tag 5 und Tag 6: Eine kurze Wanderung zum Croda da lago, einem unwirklich wirkendem Mini-See oberhalb von Cortina. Der Wanderweg beim Abstieg führt uns mitten ins Zentrum des quirligen Touristenorts – ein   echter Kulturschock nach einer Bergwoche. Pizzasatt fahren wir mit dem Bus zurück. Eine Woche voller schöner Eindrücke im Gepäck. Wer´s nachmachen will: Rechtzeitig bei den Hütten reservieren, insgesamt war´s eine einfache und wenig kräfteraubende Tour also ideal für Einsteiger ins Hüttentrekking.

 

Christoph Gantner

 

 

………….. und es war wieder Osttirol,

 

wohin es  20 wanderfreudige Personen vom 14. bis 20. Juli gezogen hat.

 

Diesmal ging es ins Villgratental mit Quartier im Raiffeisen-Gasthof in Innervillgraten.

 

Am ersten Tag ging es von Kalkstein aus auf die Kreuzspitze (2624 m). Die Gipfelstürmer bestiegen noch den Rothlahner (2735 m) und gingen über den Bonner Höhenweg zum Kalksteinjöchl (2326 m).

Die komplette Gruppe stieg am Dienstag von der Oberstalleralm zum Schwarzsee (2455 m) auf. Für die besonders sportlichen  ging es noch weiter zur Riepenspitze (2774 m).

Am Mittwoch fuhren wir zur Karmelisenalm. Von dort wanderte eine Gruppe zum Roten Ginggele (2763), die schnelle Truppe bestieg an diesem Tag von der Oberstalleralm die Weiße Spitze (2963 m).

Der Donnerstag war für einige der „faule-Sau-Tag“ mit einer Fahrt nach Lienz bzw. Silian. Der Rest bestieg ab Kalkstein das Marchinkele (2545 m) bzw. ging über das  Pfanntörl auf das Pfannhorn (2663 m) und  das Marchinkele.

Der letzte Tag führte von der Schmidhoferalm zu den Sieben Seen (2566 m) und die Gipfelstürmer auf die Hochgrabe (2951 m).

 

Der Wettergott war uns die ganze Woche wohl gesonnen und schickte einzelne Gewitter und Regen immer erst, wenn wir schon im Quartier zurück waren.

Alles in Allem war es eine schöne, mehr oder weniger anstrengende Woche, in der auch die Geselligkeit nicht zu kurz kam.

 

Hanni Gußner

 

 

Oma-Opa-Tour, 31. Juli 2013

 

Am letzten Mittwoch im Juli fuhren wir mit dem Berli-Bus nach Berchtesgaden. 28 Erwachsene und 27 Kinder freuten sich bei idealem Wanderwetter auf den etwas anspruchsvolleren, jedoch kurzen Rundweg um den Kehlstein.

Vom Parkplatz am Obersalzberg fuhren wir mit dem öffentlichen Bus auf der 6 km langen Bergstraße und dann mit dem 124 m hohen Lift bis zum Kehlsteinhaus. Dieses liegt auf 1834 m und wurde Adolf Hitler zum seinem 50. Geburtstag von der NSDAP geschenkt. Der größenwahnsinnige Repräsentationsbau (1936 bis 1938) verschlang die horrende Summe von ca. 30 Mio. RM. Das „Adlernest“ ist heute noch eine wunderschöne Hütte mit Restaurant und begehrtes Ausflugsziel für Gäste aus aller Welt.

Der Kehlstein-Rundweg ist mittelschwer und führt vom Gipfel über Stufen, Holzleitern, jedoch mit Drahtseilen gut gesichert in einer Runde von ca. 1 Std. wieder zur Hütte zurück.

Das verspätete Mittagessen nahmen wir am Fuße des Hohen Göll auf der Scharitzkehlalm ein.

Anschließend brachte uns der Berli-Bus zum Königssee, der tief eingebettet zwischen den Berggipfeln liegt. Die Jugend und ein paar Mutige der älteren Generation nutzten den Aufenthalt zum Abkühlen der Beine. Andere besichtigten noch den bekannten Malerwinkel mit wunderschönem Ausblick über den See zur Wallfahrtskirche St. Bartholomä.

Nach einem kurzen Stau bei der Heimfahrt in Salzburg brachte uns der Berli wieder gut nach Hause.

Noch ein großes Lob an alle Teilnehmer für die Pünktlichkeit und ein ganz besonderes Lob unseren gehtüchtigen Kindern.

Traudi Zukrigl

 

 

Haslmühle 2013: Der Ring der Herrin

Im Finstern, ohne Taschenlampen, marschierten wir gleich am ersten Haslmühlen-Abend zum Stausee. Plötzlich sahen wir am unteren Ende eines Hanges im Licht von Fackeln eine Frau stehen. Sie sagte, sie sei die Herrin vom See und bat uns um Hilfe. Trolle hätten ihr den Ring der Herrin entwendet und dieser Ring gibt die Macht darüber zu bestimmen, wer in das Waldaisttal kommen darf. Somit war auch unser Aufenthalt in der Haslmühle in Gefahr. Natürlich erklärten wir uns bereit, ihr den Ring wieder zurück zu bringen. Doch vorher mussten wir uns und unser Zeltdorf bei der Haslmühle noch vor den Trollen schützen. Wir brauten einen Schutztrank und errichteten einen Zaun rund ums Dorf. Troll-Protektoren und ein hoher Wachturm sicherten unser Mühlendorf zusätzlich ab.

In den nächsten Tagen durchsuchten die Waldaist bei einer Flusswanderung und bestiegen den Herzogreitherfelsen bei St. Leonhard. Doch nirgends fand sich ein Hinweis auf den Ring.

Dann wurden wir in der Nacht von Zwergen angegriffen. Sie stahlen unsere Fahne, weil sie diese gegen den Ring der Herrin eintauschen wollten. Sie meinten, wir hätten ihn bereits gefunden. Wir konnten sie überzeugen, dass wir den Ring ebenfalls suchten und auch wirklich der Herrin vom See zurückbringen wollten. Nun erhielten wir von den Zwergen einen Tipp: Möglicherweise hatte die magische Schlange Galicia den Ring aus dem Trolllager gestohlen und in ihre Höhle bei der Ruine Prandegg gebracht. Um Galicia besiegen zu können, würden wir allerdings unbedingt das heilige Schwert Exjobua brauchen. Unsere erfahrensten Mühlendorfbewohner, das waren die ältesten Kinder, die zum letzen Mal mitfahren dürfen, wurden ausgesetzt, um das Schwert zu suchen. Sie fanden es in einem Felsspalt hinter einer Kapelle. Nun konnten wir losziehen, um uns den Ring von Galicia zu holen.

Es war schon finster, als wir zur Ruine Prandegg kamen. Ganz leise und wieder ohne Taschenlampen schlichen wir durch die Burg. Als wir über einen Holzsteg schritten, sahen wir unter uns Licht. Aus einem Felsspalt schlängelte sich eine riesige Schlange! Aus ihrem Maul hing an einer Kette einer großer Ring. Nun wurden zwei unsere Mühlendorfer losgeschickt, diesen Ring mit Exjobua zu holen. Wir schauten einstweilen aus sicherer Entfernung zu. Mit dem Schwert angelten sie den Ring der Herrin aus dem Maul und brachten ihn zu uns. Endlich hatten wir ihn gefunden!

Am nächsten Tag schrieben wir an die Herrin vom See in einem Brief von unserem Erfolg. Sie schrieb uns zurück, wir sollten den Ring in die Waldaist werfen. Die Wasserwesen würden ihn zu ihr zurück bringen. Nach einem großen Festmahl versenkten wir in einer Zeremonie mit Feuer daher den Ring der Herrin im Wasser. Unsere Woche in der Haslmühle war damit auch zu Ende. Doch im nächsten Jahr können wir wieder kommen.

Julian Lenzenweger

 

Gut Runst!

 

Wahrscheinlich werden nur ganz wenige von euch mit diesem Gruß etwas anfangen können. Runst leitet sich von rennen ab und der Spruch wurde am 4. Juni 1900 von den Wanderern am Rennsteig in Thüringen erfunden. In Deutschland „wandern“ die Leute nicht, sie „laufen“ (zumindest sprachlich!).

Nun, wir haben diesen Spruch bei unserer Rennsteigwanderung selten gehört, es ist auch in unseren Tagen nicht mehr üblich, solche Sprüche zu verwenden. Der Rennsteig hingegen ist ein sehr beliebter und vielleicht sogar Deutschlands populärster und bekanntester Weitwanderweg. Etwa 170 Kilometer führt er von Blankenstein am Zusammenfluss von Selbitz und Saale nach Hörschel, wo die Hörsel in die Werra mündet. Der Weg selbst ist sehr alt, bildete er doch neben der geografischen Trennung von Bayern und Thüringen auch eine Grenze zwischen Protestanten und Katholiken. Bis zur Wende war der Weg nur in Teilstücken begehbar, denn ein Wechsel von der DDR in die BRD war damals unmöglich. Auch heute kann man noch Reste dieser einstigen menschenverachtenden innerdeutschen Mauer erkennen. Das ehemalige Sperrgebiet selbst hat sich zu einem Paradies für Fauna und Flora entwickelt, der Wanderer wird ersucht, darauf Rücksicht zu nehmen und die Wege nicht zu verlassen.

Man nimmt der Tradition entsprechend einen kleinen Stein vom Ufer der Selbitz mit auf die 6 Tage dauernde Wanderung, durchquert schier endlose Wälder, hat immer wieder herrliche Ausblicke unter anderem auf die Wartburg und wir waren sehr von der Herzlichkeit und Freundlichkeit der Menschen angetan. Die Quartiere waren im Voraus gebucht gewesen und das Gepäck wurde immer weiterbefördert, sodass wir mit einem kleinen Rucksack und Regenschutz (war leider manchmal nötig!) auskamen. Auch preislich stimmt in diesen Gegenden noch alles, die Qualität der Gastbetriebe ist bemerkenswert.

Etwas müde, die letzte Etappe waren 34 Kilometer, erreichten wir das Ufer der Werra und warfen der Tradition folgend unsere Steine in den Fluss. Rückblickend war diese Tour ein tolles Erlebnis, das allen Wanderfreudigen empfohlen werden kann.

 

Wolfgang und Sissy

 

Die »Rother Touren App« jetzt auch für Android

Zahlreiche iPhone-Nutzer sind bereits mit der »Rother Touren App« unterwegs – jetzt stehen die mobilen Wander-Guides auch Android-Nutzern zur Verfügung.

Die »Rother Touren App« enthält die beliebten Rother Wanderführer, aufbereitet als mobile Guides, für viele attraktive Wander- und Urlaubsziele. Die Guides bieten jeweils rund 50 geprüfte Wandertouren in bewährter Rother-Qualität mit GPS-Navigation, Offline-Karten und vielen weiteren Extras. Die »Rother Touren App« ist kostenlos, bis zu fünf vollwertige Touren aus jedem Guide sind ebenfalls kostenlos. Die kompletten Guides können bequem und direkt als In-App erworben werden. Sie kosten zwischen 4,49 € und 9,99 €.

Eine Liste der verfügbaren Guides finden Sie hier: http://www.rother.de/app/guides.htm

 

 

Neue AV - Bücher in der Öffentlichen Bibliothek

 

Martin Scharfe
Bilder aus den Alpen
Eine andere Geschichte des Bergsteigens

Warum steigen Menschen auf höchste Berggipfel und setzen sich Risiken aus, die nicht immer kalkulierbar sind? Am Beispiel von 66 Bildern aus den Beständen der Alpenvereinsmuseen in Innsbruck und München geht Martin Scharfe solchen Fragen nach und liefert damit eine unterhaltsame, abwechslungsreiche und im wahrsten Sinne des Wortes "anschauliche" Geschichte des Bergsteigens.

Tausende von Bildern und Gemälden zeugen von dem seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stark ansteigenden Interesse des europäischen Bürgertums an den Bergen. Die meisten dieser Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Grafiken sind Landschaftsveduten. Viele Künstler haben sich in ihren Werken aber auch mit den Gründen auseinandergesetzt, die Menschen motivieren, auf Berge zu steigen, sich Gefahren auszusetzen und Entbehrungen auf sich zu nehmen. Aspekte wie der Umgang mit der extremen Natur, das Anwenden von Techniken und der Nutzen von Hilfsmitteln, die Bewältigung von Angst und das Umgehen mit Versagen und Erfolg spielen dabei eine wichtige Rolle.
Martin Scharfe hat aus den umfangreichen Sammlungen des Österreichischen und des Deutschen Alpenvereins solche Bilder ausgewählt, in denen Künstler die Faszination an der Bergwelt visualisiert haben. Er stellt diese Bilder vor und bringt sie zum Sprechen. Damit entsteht eine unterhaltsam-farbige und abwechslungsreiche, oft in überraschende Tiefen der Bergsteigerseele führende "andere" Geschichte des Alpinismus.

Links:
http://www.alpenverein.at/portal/museum-kultur/alpenverein-museum/index.php (Österreichischer Alpenverein)

2013, 216 S. zahlreiche farbige Abbildungen. 23.5 x 15.5 cm. Preis: € 22.90
ISBN: 978-3-205-78918-5

 

 

Geöffnet: Sonntag: 8:15 – 8:45 + 09:30 – 11:30 Uhr || Montag + Mittwoch (wenn Werktag): 18:00 – 19:30 Uhr || Samstag (wenn kein Feiertag): 18:30 19:30 Uhr

 

 

 
 
 

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