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Schitourentage in Mariapfarr

Kämpen

Richtung Schwarzeck

Vom Winde verweht…

Ende Jänner haben sich 18 sturmerprobte Männlein und Weiblein aufgemacht, den Lungau skitourentechnisch zu erkunden. Durch die umsichtige Organisation von Wolfgang Weidinger kamen sowohl die ausdauernden, wie auch die genussbedachten Skitourengeher voll auf ihre Kosten. Dem Genuss konnte in Wolfgangs fachmännisch ausgesuchter Unterkunft gefrönt werden, wo uns neben tollem Essen eine wunderbare Saunalandschaft zur Verfügung stand.

Bei der Anreise nach Maria Pfarr im Lungau machten wir in St. Martin am Tennengebirge Halt und absolvierten unsere erste Skitour. Bei ergiebigen Schneefall und heftigen Windböen bekam die eher leichte Skitour auf die 1811 Meter Hohe Koreinhöhe einen Expeditionscharakter. Durch Windböen um 90 -100km/h war leider nicht viel zu sehen an diesem sonst so schönen Aussichtsberg im Tennengebirge und vier Teilnehmer machten bereits nach 500 Höhenmetern kehrt und suchten Unterschlupf in einer nahen Beherbungsstätte. Nach einer Suppe und stärkenden Getränken kamen die restlichen Gruppenmitglieder heil im Tal an und wir setzten unseren Weg in den Lungau fort zu unserer Unterkunft.

Nach einem kulinarisch und entspannungstechnisch sehr erfüllten Abend suchten wir uns für den nächsten Tag eine etwas längere Tour auf das Schwarzeck (2644m) in den Radstädter Tauern aus. Die Tour war mit 16km sehr lange und mit knapp 1300hm etwas anspruchsvoller als am Vortag. Sie ist zwar ein ordentlicher Hatscher, dafür hielt sich die Lawinengefährlichkeit in Grenzen, was sich einige Teilnehmer im Vorfeld gut angesehen hatten. Die Tour war fast zur Gänze selbst zu Spuren, was uns Martin Schmid ohne Jammern abnahm. Aufgrund des wieder sehr starken Windes, einige Teilnehmer wurden regelrecht umgeblasen, schafften wir an diesem Tag den Gipfel nicht und mussten wie bereits erwähnt nach 1300 Hm den Rückzug antreten. Aber alles in Allem ein gelungener Tag und alle sind wohlbehalten im Tal angekommen. Nach Sauna und kulinarischen Genüssen war am Abend Gesang angesagt. Das Gitarrentrio bestehend aus Kaidi, Walter und Luki spielte auf und der Rest der Gruppe sang und grölte bis sich die Balken bogen. Schön war’s!

Für den nächsten Tag, einen Sonntag, war das Wetter sehr sehr schlecht angesagt, weshalb wir uns entschieden eine Tour im Skigebiet Fanningberg zu machen. Wir stiegen im Gelände gut 600hm auf zur Aiblhöhe (2104m) und konnten nach einer kurzen Querung im Skigebiet abfahren. Einige Ausdauernde stiegen nochmals auf, aber der Rest machte es sich in der Hütte gemütlich. Auch dieser Tag war trotz des heftigen Sturmes ein gelungener Tag. Vom 4.ten und letzten Tag der Skitourentage im Lungau kann ich leider nicht mehr berichten, da meine Frau Simone und ich zu den Kindern heimfahren mussten. Aber es war wieder einmal ein super Erlebnis mit einer tollen Gruppe, wo die Sicherheit, aber auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, hoffentlich mit etwas weniger Wind!

Andi Hinterhölzl-Tumfart

 
 
 

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