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Der Dolomiten-Höhenweg Nr.1 (2017 Dolomiten-Höhenweg Nr.1)

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Der Dolomiten-Höhenweg Nr.1

Enzian

Bildunterschrift

Wanderführer rühmen die Alta via Nr.1 als den schönsten der Dolomiten-Höhenwege.

Er verläuft an den Hauptkämmen der östlichen Dolomitengruppe auf einer Höhe zwischen 1500 m und 2800 m durch alpines Gelände und ist der älteste der 10 Routen zur Durchquerung der Dolomiten.


Von allen Weitwanderwegen der Dolomiten ist er wohl der leichteste, doch besonders die letzten Etappen haben es in sich und setzen Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Ausdauer voraus.


Neben einem wunderschönen Panorama liegen auch geschichtliche Spuren wie Stollenbauten und andere Ruinen am Wegesrand.


Der Großteil dieser Gruppe wanderte schon vor Jahren den ersten Teil dieses Höhenweges. Für den zweiten Teil starteten wir früh morgens bzw. mitten in der Nacht nach Südtirol auf den Passo Giau. Von dort ging‘s zu Fuß zu unserem ersten Rifugio, der (oder dem?) Citta di Fiume.

Tags darauf, nach einem Zwischenstopp im Rif. Coldai, weiter ins Rif. Tissi. In dem wir dann wegen eines starken Gewitters durchnässt bis auf die Haut ankamen (mein Haslmühlen-Liederbuch liegt immer noch dort zum Trocknen). Zum Singen und Gitarre spielen kam es aber erst am nächsten Abend im Rif. Carestiato. Mit Südtiroler Freiheitskämpfer Liedern machten wir uns dort leider aber keine Freunde, bzw. nur eine Freundin – die melodische Kellnerin. Frisch und trocken ging´s weiter ins Rif. Pramperet. Da wurden wir zwar Zeuge wie der Wirt eigenhändig den Teig für die Nudeln fürs Abendessen machte. Dass dabei aber nur ihm heiß wurde und wir in der Gaststube froren, das merkte er leider nicht.

Unsere letzte Nacht schliefen wir in einem gemeinsamen Lager im Rif. Bianchet. Zum Glück war mein Oropax-Vorrat noch nicht aufgebraucht. Wolfgang und Christoph brachen vor uns auf, die Fahrzeuge per Fuß, Bus und Autostop vom Passo Giau zu holen. Vielen Dank euch beiden!


Die meisten von uns, behaupte ich mal, wandern an Wochenenden für 1 oder 2 Tage, schlafen auf einer Hütte und dann geht’s wieder nach Hause. Was mir an diesem Höhenweg so gefallen hat, das war die Länge. Nicht nur mal schnell weg sein, sondern wirklich in eine andere Welt eintauchen (müssen). Körperlich schafft das jeder, der sich nicht einbildet, so schnell wie die Anderen sein zu müssen.


Kajetan

 
 
 

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