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Sektion Radenthein: Eine kurze Geschichte... (Sektion Radenthein - Eine kurze Geschichte...)

Sektion Radenthein: Eine kurze Geschichte...

Falkert-Haus 1973: Alpenvereinsjugend mit der Aktion "Saubere Berge"

Funktionärstätigkeit im Alpenverein als Ehrenamt
Erinnerungen von Dorli Potenes, Schriftführerin von 1972 bis 2020

Als ich im Jahre 1972 bei der ÖAMAG Radenthein in die Dienste von Dr. Heinz Mahla, dem damaligen Obmann der Sektion Radenthein eintrat, fragte er mich, ob ich die Funktion der Schriftführerin übernehmen wolle, nachdem diese gerade vakant geworden war, was ich wiss-begierig gerne tat.

Gewandert bin ich immer schon gerne, zwar nur in der heimatlichen Bergwelt mangels Transportmittels, aber nun konnte ich mich an den Touren der Sektion beteiligen und wurde das erste Mal „ins Ausland“ in die Julischen Alpen mitgenommen, was ein eindrucksvolles Erlebnis für mich war, in diesen „Standagröfln“ zu wandern und zu klettern. Dr. Mahla war ein vielseitig gebildeter Mann und man konnte immens viel von ihm lernen. Er konnte jeden Gipfel der Alpen von oben benennen und kannte jede Blume. Seiner Devise „Rotwein baut auf“ haben wir emsig gefrönt. In seiner Ära tat sich viel in der Sektion. Das Falkertschutzhaus wurde 1980 mangels Subventionen seitens Innsbruck verkauft und später vom Erlös ein Vereinsheim angeschafft und eingerichtet.

Ein besonderer Höhepunkt während der Obmannschaft von Dr. Mahla und wohl auch unserer Sektion war die Organisation und Durchführung der Jahreshauptversammlung des ÖAV im Jahre 1981 in Radenthein. Zu dieser Zeit zählten wir 400 Mitglieder.

Die Vereinsnachrichten waren schon damals dank der Unterstützung von Wolfgang Kury recht repräsentativ in ein gedrucktes und bebildertes A5-Heftchen gepackt. Nachdem es ihm auf Grund seines beruflichen Engagements nicht mehr möglich war, zwei Nachrichten im Jahr für die Sektion zu konzipieren, habe ich diese Aufgabe für viele weitere Jahre (von 1999 - 2011) übernommen. Beiträge und Bilder wurden am PC in ein Textdokument eingegeben und dieses doppelseitig kopiert und geheftet und so an die Mitglieder versandt. Das war eine heidenmäßige Arbeit.

Dr. Mahla übergab den Vorsitz im Vorstand der Sektion aus gesundheitlichen Gründen 1990 an Hans Madritsch, welcher bis 2004 mit vollem Einsatz wirkte. Gerd Madritsch folgte ihm nach und übergab die Leitung der Sektion ab 2011 an Ing. Dietmar Oberlerchner. Dietmar übernahm gleichzeitig die Gestaltung der Sektionsnachrichten unter dem neuen Namen BergLuft mit einem eigenen Computerprogramm und entlastete mich dadurch erheblich. Viele Projekte wurden von den letzten Obmännern verwirklicht: der Klettergarten Breitwand und die Boulderbox und kürzlich erst das zukunftsweisende Projekt der Vergrößerung und Neugestaltung des Vereinsheimes am Volksbankplatz, das von Dietmar mit vollem Eifer vorangetrieben wurde. 

Löblich vermerkt werden sollte die intensive und aufbauende Jugendarbeit, die Elisabeth Ploner beinahe schon 25 Jahre mit großem Einsatz betreibt, neben den Leistungen aller MitarbeiterInnen im Sektionsvorstand. Das ist ehrenamtlicher Dienst für die Gemeinschaft!

Eine neue, junge Führungscrew leitet nun die Geschicke der Sektion und ich wünsche den FunktionärInnen dieselbe Begeisterung und Einsatzbereitschaft für ihre Aufgaben zum Wohle und Nutzen der Mitglieder, wie ich sie gepflogen habe, und vor allem viel Erfolg bei Ihrer Arbeit.

Bedanken möchte ich mich bei allen VorstandkollegInnen, die mich in meiner langen „Amtszeit“ begleitet und unterstützt haben. Im Besonderen möchte ich noch weitere prägende Wegbegleiter erwähnen und ihnen meine Wertschätzung ausdrücken (einige weilen leider nicht mehr unter uns):

Erich Grossegger, der mir so viel Bergerfahrung und Begeisterung vermittelt und mit uns schöne Touren und Wanderwochen gemacht hat; ebenso Hubert Pirker und Alois Pirker, die uns unvergessliche Bergerlebnisse und Wanderwochen beschert haben; Fritz Kohlweis und Wegwart Christian Pöcher für die Bergkameradschaft, die Vermittlung von Blumenkenntnissen und ihren Humor; und schlussendlich meinem Mann Hans für die bergsteigerische Förderung und sein Verständnis.

Ich hoffe, noch viele eindrucksvolle Bergtouren mit der sich aufstrebend entwickelnden Sektion erleben zu dürfen!

Bilder: Dorli Potenes und Hans Madritsch

 
 
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