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Westalpen: Wallis | 11. - 14. August 2021 (Westalpen: Wallis | 11.-14. August 2021)

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Westalpen: Wallis | 11. - 14. August 2021

In der Seraczone, beeindruckend!
In der Seraczone, beeindruckend!

Es ist nicht der Kilimanjaro und auch nicht der Mera Peak in Nepal der uns so sehr beeindruckte. Es sind die „Schweizer Berge“, die wir mit den AV Radenthein erleben durften.

Am Morgen des 11. August um 4 Uhr kamen Sie aus allen Richtungen: Radenthein, Ossiach, Wernberg, Villach, Bad Bleiberg und dem Gailtal. Wir versammelten uns unter der Autobahnbrücke in Treffen. Los geht’s mit einem 9-Sitzer Kleinbus. Unsere Fahrt ging über Venedig, Mailand, Simplonpass in die Schweiz nach Saas Grund.

Nach der Ankunft ging es mit der Bahn auf die Höhe von 3100m. Erster Eindruck: WOW genial! Danach marschierten wir rund 400 Hm hinunter zur Weissmieshütte, wo wir nach einer kleinen Erkundungstour die Nacht verbrachten.

Früh am nächsten Morgen ging es los. Unser Ziel die Fletschhorn und Lagginhorn Überschreitung. Bei sonnigem Wetter ging es über Schneefelder und Gratkletterei zum Gipfel auf 3.985m, dem Fletschhorn.

Nach der ersten Gipfelüberschreitung querten wir den Gletscher zum Fletschjoch (3.688m) und über den Nordgrat auf das Lagginhorn (4.010m). Georg nahm mich ans Seil und die anderen kletterten mit viel Freude dem Ziel entgegen.

Belohnt wurden wir mit einem wunderbar beeindruckenden Ausblick in die gegenüberliegende Gletscherwelt.

Der Abstieg führte über den Normalweg zur Weissmieshütte. Alles in allem eine herrliche Überschreitung mit Gratkletterei im III Grad. Der gute Ruf der Weissmieshütte spiegelte sich beim schmackhaften Essen und der netten Bewirtung wider. Am Abend ließen wir die Tour Revue passieren. Im Lager mit nur 6 Betten sägten wir, das sich die Balken bogen. ;-)

Ausgeschlafen und nach einer Stärkung beim Frühstück starteten wir zum Hüttenwechsel Almagellerhütte auf 2.890m, der Weg zog sich über 12 km und  880 Hm.

Am nächsten Morgen hieß es früh raus. Um 4 Uhr marschierten wir los, wir wollten den Sonnenaufgang erleben. Am Plan stand die Weissmies-Überschreitung von der Almageller Hütte über den Südgrat (etwa 800 Hm im II - III Grad) auf den Gipfel und über den Normalweg über den zerklüfteten Gletscher zur Weissmies Hütte und weiter zur Mittelstation. Die Gratkletterei war wirklich eine Herausforderung für mich.

Auch Georg hatte seine Mühe mit dem andauernden Sichern meinerseits. Es fehlte das gleichmäßige, kontinuierliche Steigen. Die vier Jungs Sascha, Michael, Bernd und Patrick kamen gut und schnell voran, was ihnen sichtlich Spaß machte. Am Vorgipfel wurde zusammengewartet, sodass wir als gemeinsame Gruppe den Gipfel der Weissmies (4.023 m) erreichten.

Das Wetter war traumhaft und warm, der Himmel tiefblau. In der Nacht zuvor hatte es geregnet, was ich wohl verschlafen hatte. Der Abstieg war das Highlight für mich und alle anderen. Es ging über steile sehr beeindruckende Gletscherlandschaften vorbei, an tiefen und gewaltigen Gletscherspalten und über Gletscherbrücken.

Wir bildeten zwei Seilschaften und kamen gut voran und aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dank unserem hervorragendem und geduldigen Führer Georg, erreichten wir um 15 Uhr das Ende der Tour. Wir entschlossen uns, am selben Tag heimzufahren, doch nicht ohne ein weiteres Highlight, nämlich den Berg hinunter zu fahren mit dem „Monstertrotti“ was ich gerne den Jungs überließ. Georg, Michael und ich nahmen das Gepäck und die Bahn.

Unsere Entscheidung, am Samstag, dem 14. August, wieder nach Hause zu fahren war perfekt, wir hatten vier Fahrer, die sich abwechselten, so hatten wird noch den Sonntag um alles auf uns wirken zu lassen und auszuruhen bevor am Montag wieder die Arbeit begann.

An Tagen wie diesen glaubt man in einer anderen Welt gewesen zu sein! Danke, danke an die coole Truppe! 

Bericht: Cornelia Hüttenbrenner
Fotos: Georg Winkler

 
 
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