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Hochtour auf das Nadelhorn, 4.327m | 15.08.22 (Nadelhorn in der Mischabelgruppe, Wallis | 12. - 16.August 2022)

Hochtour auf das Nadelhorn, 4.327m | 15.08.22

Hier gehts aufs Nadelhorn

Hier geht`s entlang!

Los geht’s am Sonntag für fünf Alpinist*innen unserer Sektion, Bea, Bernd, Georg, der die Gruppe führte, Iris und  Michi  über Mailand Richtung Simplon. Am Plan stehen Nadelhorn und Bietschorn im Wallis.

Die Anreise verläuft planmäßig und lässt genug Zeit für eine Wanderung am Simplonpass, die wir wegen der herannahenden, dunklen Wolken kurzhalten. Kost und Logis gibt’s im Hospiz bei den Augustiner Chorherren am Simplonpass, bevor wir am Montag nach Saas Fee aufbrechen. Mit der Bergbahn überwinden wir die ersten paar hundert Höhenmeter. Dann führen uns Euphorie und Abenteuerlust durch eine beeindruckende Bergkulisse bis zur Mischabelhütte(3.340m), die majestätisch mitten einer hochalpinen Bergkulisse am Fusse des Nordostgrates der Lenzspitze, thront.

Die gut tausend Höhenmeter Zustieg sind zur Hälfte über einen Klettersteig angelegt und geben uns einen Vorgeschmack auf die Kletterei zur Eroberung des Nadelhorns. Der Blick auf die Gletscher schürt die Vorfreude auf das bevorstehende Erlebnis am Folgetag.

Aufbruch kurz vor vier Uhr früh

Die Tour ist abwechslungsreich und fordernd. Der Weg über das aufgrund der warmen Temperaturen freigelegte Plankeis ist 45°steil und gefährlich. Georg setzt Eisschrauben und sichert uns einzeln am Seil. Über einen wunderschönen Firngrat und leichte Kraxelei erreichen wir bei Kaiserwetter nach etwa tausend Höhenmetern den Gipfel. Die Tageserwärmung treibt uns zur Eile und der Abstieg ins Tal ist weit. Wir genießen den Blick auf Alphubel, Matterhorn und co und steigen die etwas mehr als zweitausend Höhenmeter in Tal ab.

Plan B, C und D

Selten wurde  in so kurzer Zeit so oft auf eine Wettervorhersage geschaut. Doch egal, wie wir’s drehen und wenden, es geht sich in erreichbarer Nähe keine Besteigung oder Kletterei eines höheren Gipfels im Trockenen mehr aus. Schweren Herzens müssen wir das Bietschhorn und auch das alternativ angedachte Gipfel verschieben. Doch, da geht noch was: wir reisen nach Brig, ein entzückendes Städtchen mit dem wunderschönen Stockalperpalast, übernachten in einer sagenhaften Unterkunft, diesmal bei den Jesuiten und nutzen den Tag, um den Rhonegletscher und die Rhonequelle zu besuchen. Am Weg staunen wir über wunderschöne Holzbauten im malerischen Ulrichen und trinken Kaffee bei der Snowboard Olympiasiegerin Patrizia Kummer.

Zugegeben, geplant hatten wir anders, aber es ist schön zu sehen, dass es auch mal ein bisschen mehr sein darf, als Bergsteigen. 


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