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Alpenverein: Rund 300 Wegewarte bei Sanierungsarbeiten am Berg im Einsatz (25.06.2020 - Wegewarte im Einsatz )

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Alpenverein: Rund 300 Wegewarte bei Sanierungsarbeiten am Berg im Einsatz

„Das Wege- und Hüttennetz ist eine der tragenden Säulen des Sommertourismus im Alpenraum.“ Das stellt Peter Kapelari, Leiter der Abteilung Hütten und Wege im Österreichischen Alpenverein außer Frage. Der Alpenverein kümmert sich um rund 26.000 km Wege in den heimischen Alpen – aktuell sind rund 300 Wegewarte mit zahlreichen Helfern gefordert, Schäden aus dem letzten Winter sowie von vergangenen Sturmereignissen zu beseitigen.  

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Wegsanierung auf der Nordkette bei Innsbruck (Foto nicht aus diesem Jahr) //
Foto: Alpenverein/Freudenthalerzoom
Wegsanierung auf der Nordkette bei Innsbruck (Foto nicht aus diesem Jahr) //
Foto: Alpenverein/Freudenthaler
„Rund 26.000 km Wander- und Bergwege werden von den Alpenvereinssektionen in 198 Arbeitsgebieten betreut, es handelt sich hier um eine Fläche von rund 35.000 Quadratkilometern“, weiß Peter Kapelari, der für die Leitung der Abteilung Hütten und Wege im Österreichischen Alpenverein verantwortlich zeichnet. Aktuell sind laut Kapelari rund 300 ehrenamtliche Wegewarte des Alpenvereins im Einsatz – sie sind dafür zuständig, bestimmte Wegeabschnitte oder Streckennetze zu betreuen. Ihr Einsatz begann vielerorts gleich nach der Schneeschmelze.

„Nachwehen“ aus 2018 immer noch spürbar

„Die Schäden in den heimischen Bergen sind von ihrer Intensität heuer stark unterschiedlich. Im Süden Österreichs – beispielsweise in Osttirol und Kärnten – sind Wegearbeiter immer noch massiv mit den Nachwirkungen des Sturms von November 2018 beschäftigt. Viele dieser frisch verletzten Flächen machen auch heute noch Schwierigkeiten. Das erneute Sturmereignis Ende letzten Jahres hat dann noch weiteren Schaden gebracht“, erzählt Kapelari.

Generell war der letzte Winter nicht besonders schneereich und auch nicht außergewöhnlich. Grobe Winter-Schäden seien laut Kapelari keine zu nennen. „Aktuell sind Wegewarte meist mit ausgerissenen Seilen, beschädigten Brücken, Geländern oder Markierungen beschäftigt“ zählt der Alpenvereinsexperte auf.

„Hundertprozentige Sicherheit kann es nicht geben“


„Unser Ziel ist es, mit der Betreuung und Erhaltung der Wege die Sicherheit der Wanderer zu erhöhen. Außerdem können wir mit dem Wegenetz auch eine effektive Besucherlenkung bieten“, erklärt Kapelari. Und weiter: „Es gibt im Gebirge aber keine Garantie auf Sicherheit. Allzeit makellose Wege können nicht garantiert werden.“

Enorme Bedeutung für Alpenverein und Bergnatur

Die Bedeutung der Arbeit und Engagements der Wegewarte ist laut Peter Kapelari enorm – einerseits für den Alpenverein, aber auch für die Bergnatur. „Besonderer Dank gilt hier natürlich allen Sektionen, Wegewarten und Helfern. Aber natürlich auch unserem Kooperationspartner Handl Tyrol, der unsere Arbeiten großzügig unterstützt: Handl Tyrol begleitet uns nun schon seit 10 Jahren als Partner bei der Erhaltung der Wege und Hütten.“ Der Schutz der Natur und der Bergwelt ist für das Tiroler Familienunternehmen eine Herzensangelegenheit. Deshalb unterstützt Handl Tyrol den Alpenverein bei seiner wichtigen Arbeit entsprechend. Denn der Aufstieg auf den Berg und das Naturerlebnis wäre ohne Wege und Schutzhütten nur einer kleinen Minderheit vorenthalten.
Wegsanierung auf der Nordkette bei Innsbruck (Foto nicht aus diesem Jahr) //
Foto: Alpenverein/Freudenthalerzoom
Wegsanierung auf der Nordkette bei Innsbruck (Foto nicht aus diesem Jahr) //
Foto: Alpenverein/Freudenthaler
Wegsanierung auf der Nordkette bei Innsbruck (Foto nicht aus diesem Jahr) //
Foto: Alpenverein/Freudenthalerzoom
Wegsanierung auf der Nordkette bei Innsbruck (Foto nicht aus diesem Jahr) //
Foto: Alpenverein/Freudenthaler
DI Peter Kapelari, Leiter Abteilung Hütten, Wege und Kartographie im Österreichischen Alpenverein (Foto: Alpenverein/Freudenthaler)zoom
DI Peter Kapelari, Leiter Abteilung Hütten, Wege und Kartographie im Österreichischen Alpenverein (Foto: Alpenverein/Freudenthaler)