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Endlich wieder Gletschervorstöße! (4.4.2014 - Endlich wieder Gletschervorstöße!)

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Endlich wieder Gletschervorstöße!

Gletscherbericht des Alpenvereins verzeichnet geringere Abschmelzung als bisher

Gletschermesser im Einsatz: Die Einmessung der Gletscherzungen im Rofental mit differentiellem GPS. Foto: Alpenverein/N.Spanzoom
Gletschermesser im Einsatz: Die Einmessung der Gletscherzungen im Rofental mit differentiellem GPS. Foto: Alpenverein/N.Span

Das Jahr 2013 hat den heimischen Gletschern gut getan. Aufgrund der starken Schneefälle im Juni konnten viele Eisriesen die Sommersaison unter einer Schutzschicht überdauern. Nach mehreren Jahren, in denen fast alle Gletscher Rückgänge verzeichneten, gab es heuer erstmals wieder zwei Vorstöße, die Zahl der stationären Gletscher ist gestiegen. Dabei handelt es sich jedoch um kleinere Gletscher, die Zungen der großen Talgletscher weisen weiterhin enorme Rückgänge von bis zu -173 Metern auf. Insgesamt ist im aktuellen Gletscherbericht des Oesterreichischen Alpenvereins (OeAV) eine geringere Abschmelzung als in den Vorjahren zu erkennen – der durchschnittliche Längenverlust der Gletscher beträgt nun 15,4 Meter.

gesamter Pressetext zum Download (Word-doc)
Gletscherbericht im Mitgliedermagazin Bergauf zum Download (PDF)
Pressefoto zum Download (JPG) (weitere Bilder siehe unten)


 

Bildmaterial zum Gletscherbericht 2012/2013

Kostenfreie Verwendung der Bilder im Rahmen der Berichterstattung zum Gletscherbericht sowie unter Anführung des entsprechenden Bildnachweises.

Gletschermesser  Vergleich Hornkees Waxeggkees Vergleich Ochsentaler Gletscer Ötztaler Alpen

 Gletschermesser im Einsatz: Die Einmessung der Gletscherzungen im Rofental mit differentiellem GPS.

Foto: Alpenverein/N.Span

 Das Hornkees und das Waxeggkees in den Zillertaler Alpen waren durch die 1879 eröffnete Berliner Hütte ein beliebtes Motiv - hier dargestellt durch Rummelspacher in der Zeitschrift des D.u.ÖAV 1894, sowie im Vergleich dazu eine Aufnahme aus dem Jahr 2013 (Foto: Alpenverein/N.Freudenthaler).

 Der Ochsentaler Gletscher in der Silvretta vom Radsattel aus gesehen in den Jahren 1927/2013.

Foto 1927: Alpenverein/H. Kinzl Foto 2013: Alpenverein/G. Gross

 Gletschermesser in den Ötztaler Alpen.

Foto: Alpenverein/N. Span

 Mittlere Längenänderung der Gletscher 1960-2013 Temperaturabweichungen vom Mittel 1960-1990 Abweichungen der Niederschläge vom langjährigen Mittel Gepatschferner
 Die mittlere Längenänderung und die Anzahl der vorstoßenden (schwarz), stationären (grau) und zurückschmelzenden (Hintergrundfarbe) der beobachteten Gletscher von 1960 bis 2013.
 Abweichungen der monatlichen und jahreszeitlichen Temperaturen 2012/2013 vom Mittel 1960-1990 an den Bergstationen Sonnblick, Säntis und Zugspitze.  Die Abweichung des Niederschlags der Wintermonate 2012/2013 vom langjährigen Mittel 1971-2000. Quelle: www.zamg.ac.at) Die Weißkugel und der Gepatschferner in den Ötztaler Alpen vom Brandenburger Haus aus gesehen.

Foto: Alpenverein/N.Span

 Schalfferner
 Andrea Fischer Ingrid Hayek
 

 Am Schalfferner in den Ötztaler Alpen ist im Berichtsjahr 2012/13 ein Teil der Gletscherzunge eingebrochen, das Gletscherende ist daher um 173,3 Meter zurückgegangen.

Foto: Alpenverein
 Dr. Andrea Fischer, Leiterin des Alpenverein-Gletschermessdienstes, Institut für interdisziplinäre Gebirgsforschung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Innsbruck.

Foto: Alpenverein/G.Benedikter
 Dr. Ingrid Hayek, Vizepräsidentin des Oesterreichischen Alpenvereins (OeAV).

Foto: Alpenverein/N.Freudenthaler