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Skitest 2022/23 - Neues für den Wintersport (Skitest 2022/23)

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Skitest 2022/23 - Neues für den Wintersport

Der Winter steht vor der Tür und wie gewohnt haben Andreas Lercher und seine Skitester die wichtigsten Neuheiten für Skitouren-Interessierte vorab ausprobiert. Vorgestellt werden die neuen Modelle verschiedenster Hersteller. Das zur Verfügung gestellte Material wurde über mehrere Wochen von verschiedenen Probandinnen und Probanden mit unterschiedlichem skifahrerischem Können bei Touren im Gelände, unterschiedlichsten Bedingungen und auf der Piste ausprobiert. Die Feedbacks wurden ausgewertet und die Beschreibung eingebracht. Im Bergauf #5.2022 ist eine kleine Auswahl erschienen, hier gibt es nun alle getesteten Ski, Schuhe und Bindungen im Vergleich als pdf-Dokumente downloadbar.

Skitest 22-23
Skitest 22-23
Skitest 22-23
 
Skitest 22-23

Fahrkönnen und Einsatzbereich sind die entscheidenden Faktoren in Sachen Skilänge. Bei mittlerem bis gutem Fahrkönnen liegt man bei Modellen in Körperlänge schon mal ganz gut. Expert*innen können auch Körpergröße +5 bis 10 cm fahren, speziell dann, wenn es im Gelände auch tempomäßig ordentlich zur Sache gehen soll. Schwache Fahrer*innen legen sich hingegen am besten einen Ski zu, der 5 bis 10 cm unter der Körpergröße liegt. Kürzer als Kinnlänge macht keinen Sinn. Für spitzkehrentechnisch weniger Versierte macht ein kurzer Ski die Sache einfacher und natürlich auch sicherer!

In Sachen Handling gilt: Für Anfänger*innen eignen sich am besten fehlerverzeihende Ski mit einem weichen Flex (Härte des Skis) mit leichter Schwungauslösung und –Kontrolle. Fortgeschrittene und Expert*innen legen Wert auf Stabilität, Sicherheit und Speed, wollen während der Fahrt mehr Feedback und bevorzugen Ski mit härterem Flex und mehr Torsionssteifigkeit. Der Radius eines Skis ist abhängig von seiner Taillierung: je stärker tailliert desto kleiner der Radius. Frau/Mann sollte also wissen, was sie/er kann und will und dann entscheiden. Mit einem mittleren Radius von etwa 18 – 19 m liegt man meist sehr gut.

Mit 85 +/-5 mm Skibreite liegt man im Mittelfeld und kommt damit überall sehr gut zurecht. Im Weichschnee und Powder bringt ein breiter Ski mehr Auflagefläche und damit Auftrieb – das Fahren ist meist einfacher, weniger ermüdend und macht viel mehr Spaß. Auf hartem Untergrund ist die Performance dieser Ski abhängig von der Bauweise. Aufwendige und schwerere Modelle zeigen auch auf der Piste, welches Potential in ihnen steckt. Freeride-orientierte Modelle mit 100 mm Mittentaillierung und mehr sind etwas für tiefen Powder und Weichschnee. Regelmäßig Belag und Kanten servicieren bringt neben mehr Spaß bei der Abfahrt auch ein Mehr an Sicherheit! Rostige Kanten sind Gift für einen Ski.

Die Kategorien

Touring Leichtgewicht: Wo genau die obere Gewichtsgrenze liegt, ist Ansichtssache – wir haben sie mit 2000 g (+/- 100 g) pro Paar angesetzt. Allroundeigenschaften für lange alpine Unternehmungen, solide Abfahrtsperformance und sportlich Aufstiegsorientierte finden sich hier. Allerdings ist gutes skifahrerisches Können gefragt, um bei schwierigen Schneeverhältnissen sicher fahren zu können. Auch sportlich Aufstiegsorientierte werden sich in dieser Kategorie wiederfinden.

Touring Allround: Diese Alleskönner sind mit 85 mm (+/- 5 mm) Mittentaillierung und einer aufwendigeren Bauweise etwas schwerer. Sehr gute, ausgewogene Abfahrtsperformance in jedem Gelände und jeder Schneebeschaffenheit sind damit sicher bewältigbar. Vor allem auf hartem Untergrund heben sie sich von Leichtmodellen sehr deutlich ab und sie sind für Pistentouren am besten geeignet. Meist werden damit kurze bis mittellange Schwünge, bei moderater bis maximal mittlerer Geschwindigkeit gezogen.

Touring Perform + Freetour: gewichts- und breitenmäßig abgespeckte Freeride-Ski. Sie sind aber immernoch um einiges leichter als diese und damit auch tourentauglicher. Lange Turns und höhere Geschwindigkeiten sollten kein Problem darstellen und im Powder macht’s auch mehr Spaß.

Touring Freeride: Weite und schnelle Turns – an diesen Modellen mit 100 mm und mehr führt an Traum-Powder-Tagen kein Weg vorbei, wenn der Abfahrtsspaß im Vordergrund stehen soll.

Skitest 22-23

Bei den Tourenskischuhen verläuft die Entwicklung wie bereits in den vergangenen Jahren mit beachtlicher Geschwindigkeit. Die Hersteller haben verbessert und optimiert, aber auch viele neue Modelle vorgestellt. Schwerpunkte sind Tragekomfort, Abfahrtsperformance, Handling und Gewichtsreduktion.

Atomic hat einen Großteil der BACKLAND- und HAWX-Modelle überarbeitet nun und einen robusteren und einfacher zu bedienenden Ski-Walk-Mechanismus. Dalbello bringt einen überarbeiteten Ski-Walk-Mechanismus beim Quantum Factory Free A.130 und mit dem Quantum Evo und Evo Sport zwei neue Modelle. Dynafit zeigt den aufstiegsorientierten, weniger als 2000g/Paar leichten TLT X. Lange bringt zwei sehr sportliche Damenmodelle aus der XT3-Serie. LaSportiva hat den neuen SKORPIUS II im Sortiment sowie die neuen STELLAR II (women) und SOLAR II (men). Movement hat seinem gesamten Sortiment einen optimierten Ski-Walk-Mechanismus verpasst. Salomon versucht mit drei MTN-Modellen bei den rund 2000g pro Paar leichten Schuhen den Einstieg. Scarpa bringt gleich vier komplett neue Modelle. Tecnica streckt mit den ausgesprochen gelungenen ZERO G PEAK-Modellen die Fühler ins Segment der auf Leichtigkeit ausgerichteten Zielgruppen aus.

Beim Schuhkauf ist in jedem Fall zu beachten:Für eine gute Kraftübertragung und damit Abfahrtsperformance müssen Ferse und Sprunggelenk des Modells gut sitzen. Eigenkönnen und Einsatzzweck sind ebenfalls mitentscheidende Kriterien. Skitechnisch weniger Versierte werden sich mit superleichten Modellen genauso schwertun wie mit Freeridemodellen.

In Sachen Passform ist das Anprobieren das Um und Auf! Mit entsprechendem Sockenmaterial einige Minuten im Geschäft herumlatschen – das Gefühl, das man dabei hat, passt meist. Problemfüßler*innen und profitieren mit Sicherheit von einem professionellen Schuhfitting. Einige Hersteller bieten auch thermoverformbares Material bei ihren Modellen an.

Ein zu großer Schuh wirkt sich katastrophal auf die Abfahrtsperformance aus. Die beste Beratung gibt’s im Fachhandel – auf den Preisvorteil im Onlinehandel verzichten wir lieber. Unnötige Blasenbildung an den Füßen lässt sich mit enganliegenden Socken weitgehend vermeiden. Zu großzügig geöffnete Schuhe im Aufstieg tragen übrigens ebenso zur Blasenbildung bei.

Leichtgewichte: Rund 2kg pro Paar, herausragender Gehkomfort, ordentliche bis gute Abfahrtseigenschaften.Skihochtouren mit Trage-, Geh- oder Kletterpassagen machen damit mehr Spaß und die Sicherheit leidet auch nicht darunter.

Allrounder + Performer: Ein guter Mix aus Gewicht, Aufstiegskomfort und Abfahrtsperformance. Direkte Kraftübertragung und sportliche Fahrweise sind damit möglich. Die Passform ist eng und es fährt sich damit auch auf der Piste noch entsprechend gut.

Freeride: Der Aufstiegskomfort bei diesen Modellen ist gut, aber nicht mit jener der Allrounder zu vergleichen, dafür fährt es sich damit aber wie mit einem Pistenskischuh.

Skitest 22-23

Ski und Bindung müssen zusammenpassen! Erlaubt ist natürlich alles – macht aber oft keinen Sinn. Zu Saisonbeginn ist es wichtig, die Bindungen auf Schäden und Funktionstüchtigkeit zu prüfen (am besten am Prüfstand), denn nur eine korrekt eingestellte Bindung arbeitet auch exakt. Nicht immer liegt der Fehler ausschließlich bei der Bindung: Beschädigte Tech-Inserts, abgetragene oder beschädigte Schuhsohlen oder Materialermüdung der Schuhe beeinflussen die Auslösewerte und damit die Sicherheit ganz wesentlich. Bindungen mit einem aktiven Längenausgleich bieten deutlich besseren Schutz vor ungewollten Auslösungen.

Die Marktentwicklungen bei den Bindungen scheinen einen gewissen Plafond erreicht zu haben, beschränken sich doch die „Neuheiten“ fast ausschließlich auf technische, materialbezogene oder funktionelle Veränderungen der sich bereits am Markt befindlichen und bestens arbeitenden Modelle.

ATK punktet bei seinen neuen EVO-Modellen (RAIDER 13, RAIDER 11, FREERIDER 15) mit einem neuen Skistopper, der automatisch arretiert und beim Drehen des Fersenbackens in den Abfahrtsmodus automatisch aktiviert wird. Auch ist nunmehr bei der EVO-Serie eine DIN-Einstellmöglichkeit am Vorderbacken möglich, die eine definierte Auslösung am Vorderbacken gewährleisten soll. Neu ist auch die superleichte REVOLUTION WORLD CUP BRAKE-Bindung mit integriertem Stopper.

Fritschi hat die Vipec-Bindung verbessert. Sie wurde technisch überarbeitet, neue, carbonverstärkte, leichte Glas- oder Carbonfaser-Materialien für noch größere Stabilität und Langlebigkeit kommen zum Einsatz. Ein neues Design gibt’s auch noch dazu. Bei den Xenic-Modellen wurden in Sachen Design und Material Veränderungen vorgenommen. Wie bei den anderen Modellen kommen auch hier neue, carbonverstärkte Hightech-Kunststoffe zur Verwendung. Der DIN-Einstellbereich wurde bei allen TEC-Modellen (Xenic, Vipec, Tecton) erweitert, um einen noch breiteten Einsatz dieser bestens arbeitenden Bindungen zu ermöglichen

Marker optimiert die King Pin mit edlen Materialien und reduziert das Gewicht. Mit dem neuen ISI Toe Vorderbacken optimiert Marker den Einstieg, der in allen Pin-Modellen sowie in allen Alpinist-Tourenbindungen zum Einsatz kommt. Dieser ist nun spürbar einfacher, intuitiver und mit weniger Kraftaufwand machbar. Hierfür wurde die Geometrie verändert und ein neuer Gummianschlag kommt zum Einsatz. In Kombination mit einer breiteren Einstiegsplattform, über die sich der Druck einfacher aufbauen lässt, funktioniert das nun hervorragend.

Trab stattet zwei seiner Leichtmodelle mit einem Stopper aus. Das neue Modell TITAN GARA bietet sogar eine DIN-Einstellung für die Seitauslösung. Neu ist auch eine auf das Gewicht von Kindern abgestimmmte TITAN VARIo.2 KID.

 
 
 
 

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