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Spendenaktion für die Lawinenopfer am Mount Everest (Spendenaktion für die Lawinenopfer am Mount Everest)

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Spendenaktion für die Lawinenopfer am Mount Everest

Blick auf das Everest Basislager und den Khumbu Eisfall. Foto: Matthias Baumannzoom

Am Karfreitag 2014 sind bei einem dramatischen Lawinenabgang von der Westschulter des Mount Everest 16 Sherpas tödlich verunglückt. Der Expeditionsarzt Matthias Baumann war vor Ort, als die Lawine über dem Khumbu-Eisfall eine tiefe Wunde in die Sherpa-Familien riss. Er hat jetzt eine Spendenaktion für die Lawinenopfer und ihre Angehörigen gestartet.

Bericht von Matthias Baumann:

"Im April war ich als Expeditionsarzt auf der Südseite des Mount Everest unterwegs. Der Plan war, die Everest Sherpas in Trauma Life Support und Höhenmedizin auszubilden und parallel den Mount Everest mit ihnen zu besteigen. Aus dem geplanten Ausbildungsprojekt wurde der Ernstfall und ich habe zusammen mit Ärzten aus der ganzen Welt nach dem Lawinenabgang im Khumbu Eisfall Trauma Life Support geleistet. Die Sherpas haben ihre Freunde aus der Lawine geborgen und diese wurden mit dem Hubschrauber in unser Medizinzelt im Basislager gebracht. Aus Respekt für die 16 verstorbenen Sherpas haben alle Expeditionen zusammen mit der Sherpagemeinschaft beschlossen, den Mount Everest dieses Jahr nicht zu besteigen.

Beim Abstieg vom Basislager kam mir die Idee, die Energie meines Traumes einer Everest-Besteigung zu transferieren und den Familien der betroffenen Sherpas zu helfen. Ich habe meinen Abstieg vom Basislager verlängert und alle betroffenen Familien im Khumbu zur Abgabe erster Spenden besucht. Weiteren Familien bin ich in Kathmandu begegnet und so konnte ich 14 der 16 Familien besuchen. Die traurigen Augen der Frauen und Kinder zu sehen hat mich sehr bewegt. Gerne würde ich den 16 Familien langfristig helfen und möchte daher aufrufen, für die 'Everest Sherpa Lawinenopfer Hilfe – Karfreitag 2014' zu spenden. Meine langjährigen Sherpa-Freunde Pemba Sherpa aus Khumjung und Phurba Sherpa aus Kathmandu, werden die Spenden zu 100% an die betroffenen Familien persönlich übergeben. Es fallen keine Verwaltungsgebühren an."


 
 
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(Fotos: Dr. Matthias Baumann)