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Maßnahmen und Empfehlungen rund um das Coronavirus (Coronavirus - relevante Infos)

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Maßnahmen und Empfehlungen rund um das Coronavirus

Corona-Maßnahmen

Kurzlink zu den Corona-Infos (zum Weitersagen und Abdrucken):

 

Corona-Maßnahmen ab 10.06.2021

Details zur Lockerung ab 10. Juni 2021

Leitlinien des Verbandes alpiner Vereine Österreichs (VAVÖ) zur individuellen Bergsportausübung im Freien in Zeiten des Coronavirus.

Der Alpenverein empfiehlt Sport und Bewegung im Freien!

Leitlinien des Verbandes alpiner Vereine Österreichs (VAVÖ)

Stand: 10.6.2021

Bergsport-Experten des Alpenvereins (ÖAV) und der Naturfreunde (NFÖ) haben in Zusammenarbeit mit dem Verband alpiner Vereine Österreichs (VAVÖ) Leitlinien erarbeitet, die mit der Verordnung der Bundes¬regierung in Einklang stehen und gleich¬zeitig eine zumutbare und freudvolle Sportausübung ermöglichen.

Bitte beachte regionale Ausnahmeregelungen, die abhängig vom Infektionsgeschehen in einzelnen Bezirken oder Bundesländern getroffen werden.

Grundsätzlich gilt derzeit:

1. Nur gesund in die Natur und auf die Berge

Bedenke das Infektionsrisiko für andere und die coronabedingten Erschwernisse bei Rettungseinsätzen.

2. Abstand halten - mindestens 1 Meter

Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Dies gilt nicht

  • bei der Ausübung von Sportarten, bei deren sportarttypischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt
  • für kurzfristige sportarttypische Unterschreitungen des Mindestabstands im Rahmen der Sportausübung
  • bei erforderlichen Sicherungs- und Hilfeleistungen

3. Gruppengröße beachten

Aktuell darf Sport im Freien von maximal 16 haushaltsfremden Personen zzgl.  Minderjährigen gemeinsam ausgeübt werden.

Ab 17 Personen ist gemeinsamer Sport im Freien anzeigepflichtig und nur unter Einhaltung des 1m-Mindestabstands erlaubt.

Bei Zusammenkünften von bis zu 8 Personen zzgl. minderjähriger Kinder gibt es keine Abstands- und Maskenpflicht mehr.

4. Gewohnte Rituale unterlassen

Z. B. Händeschütteln, Umarmungen, Gipfelbussi, Trinkflasche anderen anbieten etc.

5. Hygieneregeln beachten

Speziell bei der Nutzung von Sportgeräten durch mehrere Personen regelmäßig Händewaschen oder desinfizieren. FFP2-Maske und Desinfektionsmittel im Rucksack mitnehmen.

6. Erste Hilfe 

Als Ersthelfer*in nach den allgemein üblichen und aktuellen Erste-Hilfe-Richtlinien vorgehen und zusätzlich eine FFP2-Maske sowie Einweghandschuhe verwenden.

7. Bei Fahrgemeinschaften  

Bei Fahrgemeinschaften ist eine Vollbelegung mit haushaltsfremden Personen ohne FFP2-Maskenpflicht möglich. Bei öffentlicher Anreise muss eine FFP2-Maske getragen und der Abstand von 1 Meter bestmöglich eingehalten werden.

8. Sportstätten im Freien

Darunter fallen z.B. Outdoor-Kletteranlagen. Die Sportausübung ist nur zwischen 5 und 24 Uhr erlaubt. Außerdem ist das Betreten von nicht öffentlichen Anlagen nur mit dem 3G-Nachweis (getestet, genesen oder geimpft) zulässig. In geschlossenen Räumen (z.B. WC) gilt FFP2-Maskenpflicht.

Hinweis: Bitte bedenkt, dass diese Leitlinien ein Datum tragen. Neue Vorschriften und Erkenntnisse können Änderungen bzw. Updates notwendig machen.

 
 

Klettergärten

  • Klettergärten sind aus juristischer Sicht "Wege", keine "Sportstätten". Eingebohrte Mehrseillängentouren und Alpinkletterrouten sind von der freien Betretbarkeit bzw. der Wegefreiheit (Wald und Ödland) erfasst.
  • Natürlich gelten auch im Klettersport die Grundregeln für den Bergsport.

Mehr Infos zur rechtlichen Einordung von Klettergärten siehe "Handbuch Klettergarten": hier

Allgemeines / Beherbergung

  • Besuche unsere Hütten nur gesund und mit gültigem Zutrittstest bzw. mit Nachweis der Testausnahme!
  • Bringe deine eigene FFP2-Maske und dein eigenes Handtuch mit!
  • Reserviere deinen Übernachtungsplatz – ohne Reservierung kein Schlafplatz!
  • Nächtigung nur mit eigenem Schlafsack und Polsterbezug möglich (leichter Daunen- oder Sommerschlafsack – kein Hüttenschlafsack)!
  • Nimm´ für Mehrtagestouren oder längere Aufenthalte Selbsttests mit!
  • Bei Selbstversorgerhütten informiere dich im Vorfeld über die Nutzungsbedingungen – auch hier gilt die Reservierungspflicht!

Gastronomie (§6)

  • Alle Gäste benötigen einen gültigen Nachweis entsprechend der 3-G Regel. 
  • Besuchergruppe indoor max. 8 Personen zzgl. minderjährige Kinder aus verschiedenen Haushalten.
  • Besuchergruppe im Freien max. 16 Personen zzgl. minderjährige Kinder aus verschiedenen Haushalten.
  • Sperrstunde 24:00 Uhr --> Allgemeine Hüttenruhe ab 22:00 lt. Hütten- und Tarifordnung
  • FFP2-Maskenpflicht für Gäste, außer am Tisch
    Keine Maskenpflicht im Außenbereich
  • Personen einer Gästegruppe mit Nächtigung dürfen gemeinsam an einem Tisch ohne Mindestabstand untergebracht werden.
  • Registrierungspflicht der Gäste ab einem Aufenthalt von mehr als 15 min. – indoor und outdoor!

Zur Klarstellung noch einmal die 3G-Regelung:

Zutritt darf nur Personen gewährt werden, die getestet, geimpft oder genesen sind.

1) Getestet
Für die die einzelnen Testverfahren sind unterschiedliche Geltungsdauern festgelegt:

  • PCR-Tests gelten 72 Stunden ab Probenahme.
  • Antigentests von einer befugten Stelle gelten 48 Stunden ab Probenahme.
  • Selbsttests, die in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst werden, gelten 24 Stunden lang.
  • „Nottests“: Für den Zutritt zur Betriebsstätte werden auch Selbsttests unter Aufsicht vor Ort anerkannt.

2) Genesen
Für genesene Personen gilt:

  • Diese sind nach Ablauf der Infektion für sechs Monate von der Testpflicht befreit. Als Nachweise gelten etwa ein Absonderungsbescheid oder eine ärztliche Bestätigung über eine molekularbiologisch bestätigte Infektion
  • Ein Antikörpertest zählt für drei Monate ab dem Testzeitpunkt. (=> auch nach Ablauf der 6 Monate nach der Infektion)

3) Geimpft
Für Personen, die mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff geimpft wurden, gelten die folgenden Regelungen:

  • Die Erstimpfung gilt ab dem 22. Tag nach dem 1. Stich für maximal 3 Monate ab dem Zeitpunkt der Impfung.
  • Der 2. Stich verlängert den Gültigkeitszeitraum um weitere 6 Monate.
  • Impfstoffe, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist (z.B. von Johnson & Johnson), gelten ab dem 22. Tag nach der Impfung für insgesamt 9 Monate ab dem Tag der Impfung.
  • Für bereits genesene Personen, die bisher einmal geimpft wurden, gilt die Impfung neun Monate lang ab dem Zeitpunkt der Impfung.

Bezüglich der Testung auf Hütten heißt das, dass nach Ablauf der Fristen nach Testung in befugten Stellen oder offiziellen Testeinrichtungen auf der Hütte getestet werden muss. Hier gibt es drei verschiedene Szenarien:

  1. Der Betrieb kann sich als „befugte Stelle“ registrieren lassen und dann die Antigentests mittels QR-Code „offiziell“ eingeben. So wird der Test für 48 Stunden gültig und kann auch als Nachweis für die Rückreise ins benachbarte Ausland verwendet werden. Natürlich muss hier viel Zeit eingeplant werden und die Verantwortung ist deutlich größer.
  2. Der Gast gibt seinen Selbsttest selber und direkt über die jeweilige Homepage des Bundeslandes ins „behördliche Datenverarbeitungssystem“ ein. Der Test ist so 24 Stunden und auch in anderen Betrieben (Hütten, Talbetrieben) gültig. Voraussetzung ist eine Internetanbindung.
  3. Der Gast führt einen beobachteten Selbsttest als „Nottest“ ohne jede Dateneingabe durch und weist dem/r Wirt*in das negative Ergebnis vor. Dieser Test gilt nur für die Dauer des Aufenthaltes auf der Hütte – maximal aber 24 Stunden. Bei einem Hüttenwechsel muss wiederum ein neuer Test (beobachtet) durchgeführt werden. Ebenso bei mehrtägigen Aufenthalten nach jeweils 24 Stunden.

Testkits werden vom Bund kostenlos zur Verfügung gestellt und über die TVBs in Wochenrationen an die Betriebe abgegeben. (Eine Eindeckung für den ganzen Sommer ist nicht angedacht!) Unsere Botschaft zu den Gästen bleibt: „Nimm deine eigenen Tests mit!“

Veranstaltungen werden neu unter dem Begriff „Zusammenkünfte“ geregelt:

  • Bis zu 16 Personen sind Zusammenkünfte ohne Anzeige oder Bewilligung zulässig.
  • Ab 9 Personen in geschlossenen Räumen und ab 17 Personen im Freien gilt die 3-G-Regel, zudem ist eine Anzeige an die lokale Gesundheitsbehörde erforderlich. Zusätzlich ist sowohl indoor als auch outdoor eine FFP2-Maske zu tragen. Der Ausschank von Getränken und die Verabreichung von Speisen sind nicht zulässig. 
  • Ab 51 Personen sind nur Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen zulässig. Diese müssen von der lokalen Gesundheitsbehörde bewilligt werden. Die Höchstgrenzen sind 1.500 Personen indoor und 3.000 outdoor. 50% der Sitzplatzkapazität dürfen dabei belegt werden.

Für die meisten unserer Veranstaltungen (Akademie, Sektionen) gelten die Regelungen für „Zusammenkünfte ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze mit bis zu 50 Personen“:

  • Veranstaltungen mit mehr als 17 Personen muss bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angemeldet werden. (§13 Abs. 2 Ziff. 1)
  • Teilnehmer*innen dürfen nur eingelassen werden, wenn sie einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen (3G)
  • Bei Gruppen über 8 Personen ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  • Bei Gruppen mit mehr als 8 Personen ist in geschlossenen Räumen eine FFP2 Maske zu tragen.

Vor Ort gilt das Präventionskonzept der jeweiligen Standorte (Beherbergung/Gastronomie/Sportstätte). Die dort geltenden Regelungen sind von allen am Kurs beteiligten Personen einzuhalten.

INFORMATION FÜR KURSTEILNEHMER*INNEN

Kursleiter*innen und Kursteilnehmer*innen müssen bei Ankunft den Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen können. Dazu zählt einer der folgenden Nachweise:

  • aktuelles Testergebnis (Antigen < 48h, PCR < 72h, Selbsttest < 24h)
  • Nachweis über die Impfung (Erstimpfung muss mehr als 3 Wochen zurückliegen)
  • Antikörper‐Nachweis < 3Monate

Bitte bringen Sie ausreichend persönliche FFP2-Masken und ggf. Selbsttests mit. Achtung: Nach Ablauf der Gültigkeit Ihres Eintrittstests (Antigen 48h, PCR 72h, Schnelltest 24h) müssen Sie vor Ort nachtesten! Davon ausgenommen sind bereits Geimpfte (> 3Wochen) sowie Genesene (Antikörper‐Nachweis < 3Monate).

Die Alpenverein Akademie hat einige der wichtigsten und inzwischen hinlänglich bekannten Verhaltensregeln für Veranstaltungen (Zusammenkünfte §13) hier noch einmal zusammengestellt.

Regelungen Veranstaltungen_Zusammenkünfte_10.06.2021

  • Die Kletteranlage darf zwischen 5:00 und 24:00 Uhr geöffnet sein
  • Es gilt die Drei-G-Regel, nur getestete, geimpfte oder genesen Personen dürfen in die Kletterhalle.
  • In der gesamten Indoor-Sportanlage ist das Tragen einer FFP2-Maske mit Ausnahme bei der unmittelbaren Sportausübung verpflichtend. 
  • Aufgrund der Abstandsregel (1m) wird zudem das Tragen einer FFP2-Maske auch im Outdoor-Bereich, sowie beim Sichern, Partnercheck und Spotten empfohlen.
  • Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dürfen einen MNS tragen.
  • Im gesamten Kundenbereich müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen. Die Einhaltung der maximalen Besucherzahlen ist vom Betreiber zu kontrollieren.
  • Für alle Besucher herrscht Registrierungspflicht, welche elektronisch, mittels QR-Code oder in Papierform vorgenommen werden kann.

Kletterkurse

  • Auf nicht öffentlichen Sportstätten sind Zusammenkünfte zur Sportausübung indoor wie outdoor in sportarttypischen Gruppengrößen erlaubt.
  • Es muss ein Abstand von 1 Meter zwischen den Kursteilnehmer*innen eingehalten werden, der nur kurzzeitig (Partnercheck etc.) unterschritten werden darf.
  • Kursteilnehmer und Betreuer müssen die Maßnahmen eines vorliegenden Präventionskonzeptes einhalten.
  • Kursteilnehmer*innen müssen, außer beim Klettern an der Wand, immer eine FFB2-Maske tragen.
  • Kletterlehrer*innen tragen am Boden die FFP2-Maske und können diese nur beim Klettern oder Vorzeigen auf der Kletterwand unter Einhaltung des 1 Meter Mindestabstandes ablegen.

Für allen Sportanlagen muss ein geeigneter COVID-19-Beauftragter bestellt und ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt werden.

Hier findet ihr ein Präventionskonzept für Kletterhallen vom VKAÖ: Präventionskonzept Kletterhallen

Alle Informationen zur Jugendarbeit in Zeiten von Corona finden Sie hier: Jugend- & Familienarbeit

  • Das Betreten der Geschäftsstellen ist zulässig. (Zwei Meter Abstand und eine FFP2-Maske / 20m² pro Kunde) (§5)
  • Berufliche Zusammenkünfte (und hierzu zählen auch Zusammenkünfte Ehrenamtlicher in Vereinen) sind erlaubt, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen (ehrenamtlichen) Tätigkeiten erforderlich sind und nicht in digitaler Form abgehalten werden können. (§13)
  • Unaufschiebbare Zusammenkünfte von statutarisch notwendigen Organen juristischer Personen sind erlaubt, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist. (§ 13)
  • Am Ort der beruflichen Tätigkeit gelten die Bestimmungen zum Mindestabstand, die FFP2-Maskenpflicht sowie die Umsetzung geeigneter Schutzmaßnahmen. (§ 13)

Achtung: Wir bemühen uns, die aktuellen Regelungen hier korrekt wiederzugeben. Dennoch besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte bei Unklarheiten direkt in den aktuell geltenden Verordnungen nachlesen. Weitere Informationen finden Sie auf diesen Seiten:

COVID-19-Öffnungsverordnung ab dem 10.06.2021

Weitere Informationen

Um die österreichische Wirtschaft in Folge der Corona-Krise zu unterstützen, hat die Bundesregierung mit der aws Investitionsprämie ein neues Förderungsprogramm konzipiert, welches ein Anreiz für Unternehmensinvestitionen schafft und damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung von Betriebstätten, die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätze und die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich leistet.

Anträge, die im Betrachtungszeitraum zwischen 1. September 2020 und 28. Februar 2021 eingebracht werden, sind aufgrund der beihilferechtlichen Konstruktion als allgemeine Maßnahme jedenfalls zu bedienen.

Alle Informationen dazu auf der Seite des Austria Wirtschaftsservice.

Fragenkatalog (FAQ)

Richtlinie Investitionsprämie


Update: Verlängerung des NPO-Unterstützungsfonds (Stand: 04.05.2021)

Non-Profit-Organisationen (NPO) erbringen für unsere Gesellschaft unverzichtbare Leistungen. Auch diese Organisationen sind von der Corona-Krise stark betroffen. Daher unterstützt die österreichische Bundesregierung gemeinnützige Organisationen aus allen Lebensbereichen, vom Sozialbereich über Kultur bis zum Sport, freiwilligen Feuerwehren oder gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften, mit Zuschüssen (Details auf npo-fonds.at).

Verlängerung des NPO-Fonds für das erste Halbjahr 2021

NPO-Unterstützungsfonds: Anträge für das 4. Quartal 2020 sind noch bis 15. Mai 2021 möglich! Des Weiteren wird der NPO-Fonds für das erste und zweite Quartal 2021 verlängert. Geplant ist, dass Anträge für das erste Halbjahr 2021 ab Anfang Juli gestellt werden können. Dabei wird für die beiden Quartale nur ein Antrag nötig sein.

Die Anträge können Sie über antrag.npo-fonds.at stellen. 

Gemeinnützige Vereine aus Branchen, die vom Lockdown besonders betroffen sind, wie z. B. Sport- oder Kulturvereine, weil sie behördlich geschlossen wurden, können zusätzlich zur bekannten Unterstützung aus dem NPO-Unterstützungsfonds einen sog. "Lockdown-Zuschuss" beantragen.


Weitere Infos zum NPO-Unterstützungsfonds (Stand: 17.11.2020)

NPO-Unterstützungsfonds – Phase 1 ohne Auswirkung auf Phase 2 abrechenbar

Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport (BMKÖS) hat darüber informiert, dass die Endabrechnung für die Phase 1 des NPO-Unterstützungsfonds ohne Präjudizwirkung für die bevorstehende Phase 2 vorgenommen werden kann. Der Antrag für Q 4 wird lt. BMKÖS abwicklungstechnisch eine eigene Förderung darstellen.
An der Einrichtung der Phase 2 des NPO-Unterstützungsfonds wird lt. BMKÖS derzeit gearbeitet.

Mit Bundesgesetz vom 3. Juli 2020 wurde eine NPO-Fonds-Richtlinienverordnung erlassen. Ziel dieser Verordnung ist es, auch bei Nonprofit-Organisationen entstandene Einnahmenausfälle zu mildern und diese somit in die Lage zu versetzen, ihre satzungsmäßigen Aufgaben weiter zu erbringen.

Wer kann gefördert werden?

Anspruchsberechtigt sind Non-Profit-Organisationen, sofern sie die Voraussetzungen der §§ 34 – 37 Bundesabgabenordung (BAO) erfüllen. Der Alpenverein und seine Sektionen gelten als gemeinnützige Sportvereine und dieser Unterstützungsfonds ist somit grundsätzlich zugänglich.

Die sonstigen Voraussetzungen wären:
  • Die Organisation besteht zumindest seit 10. März 2020.
  • Ihr Sitz liegt in Österreich.
  • Die Aktivitäten der Organisation sind durch einen von COVID-19 verursachten Einnahmenausfall beeinträchtigt.
  • Sie darf zum 10. März 2020 nicht materiell insolvent gewesen sein.
  • Über sie wurde in den letzten fünf Jahren vor der Antragstellung keine rechtskräftigen Finanzstrafe oder Verbandsgeldbuße verhängt.
  • Die Organisation hat zumutbare Maßnahmen gesetzt, um die durch die Förderung zu deckenden förderbaren Kosten zu reduzieren.
  • Bestätigung durch Wirtschaftsprüfer*in/Steuerberater*in verpflichtend (für verbundene Organisationen/Unternehmen, kirchliche/religiöse Organisationen, bei einer Förderhöhe ab 12.000 Euro, mehr als 10 Dienstnehmer*innen oder wenn der Umsatz 2019 höher war als 120.000 Euro)

und sollten für Sektionen jedenfalls erfüllbar sein.

Ermittlung der Bemessungsgrundlage der Förderung

Fixkostenzuschuss:

Für die Höhe der Förderung sind die förderbaren Kosten im Zeitraum vom April bis September 2020 maßgeblich. Ersetzt werden zu 100 %:
  • Betriebsnotwendige Zahlungsverpflichtungen für Miete und Pacht;
  • betriebsnotwendige Versicherungsprämien;
  • Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen; Finanzierungskosten für Leasingraten;
  • nicht das Personal betreffende betriebsnotwendige, vertragliche Verpflichtungen, z.B. Buchhaltungskosten, Kosten für die Lohnverrechnung, Jahresabschlusskosten;
  • Zahlungen für Wasser, Energie und Telekommunikation, Reinigungskosten, Betriebskosten von Liegenschaften (z.B. Abwasser- und Abfallentsorgung);
  • Wertverlust bei verderblicher oder saisonaler Ware;
  • unmittelbar durch COVID-19 verursachte Mehrkosten (ausgenommen Personalkosten) – hier Sonderzeitraum für förderbare Kosten vom 10.März 2020 bis 30. September 2020;
  • frustrierte Aufwendungen für Veranstaltungen, die aufgrund von COVID-19 nicht stattfinden konnten (hier Sonderzeitraum: nur Kosten, welche vor dem 10.3.2020 entstand sind, sind förderbar)
  • Kosten für Behindertenarbeitsplätze (wenn die Arbeitnehmer*nnen nicht kündbar sind und nicht für die Kurzarbeit angemeldet werden können);
  • Kosten für die Bestätigung durch Steuerberater*n/Wirtschaftsprüfer*n (sofern erforderlich).

Struktursicherungsbeitrag:

Darüber hinaus kann eine Förderung in Form eines Struktursicherungsbeitrags als Pauschalbetrag für Aufwendungen, die durch den Fixkostenzuschuss nicht erfasst sind, beantragt werden. 

  • Dieser beträgt 7 % der Einnahmen auf Basis des Jahresabschlusses 2019 (bzw. einem Durchschnitt aus 2018/19).
  • Der Struktursicherungsbeitrag ist mit 120.000 Euro begrenzt.

Förderhöhe:

  • Es dürfen höchstens 100% der förderbaren Kosten (Fixkostenzuschuss und Struktursicherungsbeitrag) durch die Förderung abgedeckt werden.
  • Ist die Summe der förderbaren Kosten (aus Fixkostenzuschuss und Struktursicherungsbeitrag) höher als EUR 3.000,-, erhält die Organisation höchstens den Einnahmenausfall.
  • Die Förderung ist außerdem mit dem Einnahmenausfall in den ersten drei Quartalen des Jahres 2020 begrenzt. Dazu werden die ersten drei Quartale des letzten Rechnungsabschlusses (2019) herangezogen und mit den Einnahmen im Jahr 2020 in den ersten drei Quartalen (bzw. dem Durchschnitt der ersten drei Quartale der Rechnungsabschlüsse 2018 und 2019) verglichen.
  • Die Förderung muss mindestens 500 Euro und kann maximal 2,4 Mio. Euro pro Organisation (inkl. verbundene Unternehmen) betragen.
  • Die Berechnung des Einnahmenausfalls und die Begrenzung der Zuschusshöhe mit dem Einnahmenausfall entfällt, sofern die beantragten förderbaren Kosten 3.000,- Euro nicht überschreiten.

Förderabwicklung:

Die Abwicklung der Förderung erfolgt über das Austria Wirtschaftsservice (AWS). Die Richtlinien treten am 6. Juli in Kraft, ab Mittwoch, 8. Juli, können auf www.npo-fonds.at die ersten Anträge gestellt werden. Die Antragstellung ist bis zum 31.12.2020 möglich (> weitere Infos und Termine im obigen Update!).

50 Prozent der Förderung sollen innerhalb weniger Tage nach Antragsstellung ausbezahlt werden, die restlichen 50 Prozent nach Einreichung der Abrechnung. Förderungen bis 3.000 Euro werden innerhalb weniger Tage zu 100 % ausbezahlt.

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) ist an die Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer herangetreten und hat diese gebeten, Experten im Vereinswesen namhaft zu machen, welche hinsichtlich dieser NPO-Förderung die zeitlichen und fachlichen Kapazitäten haben, um etwaige Testate zu erstellen und auch zu beraten. Die diesbezügliche Kontaktliste sollte in Bälde auf der Homepage des BMF publiziert werden.

COVID-19 heißt die Atemwegserkrankung, die aufgrund des neuartigen Virus SARS-CoV-2 ausbrechen kann. Nach aktuellem Kenntnisstand ist der Hauptübertragungsweg des Virus die Tröpfcheninfektion. Die Symptome sind Fieber, Husten und Abgeschlagenheit, zum Teil auch Atemprobleme, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen

Quelle:

Präventionsmaßnahmen – wie kann ich mich schützen?

Einer Ansteckung kann durch einfache Maßnahmen vorgebeugt werden (die aufgrund der Grippewelle ohnehin empfehlenswert sind):

  • In ein Taschentuch oder die Armbeuge niesen oder husten (nicht in die Hand), dabei von anderen Personen wegdrehen
  • Häufiges und gründliches Händewaschen mit Seife
  • Oberflächen regelmäßig mit Reinigungsmittel abwischen (besonders Türklinken, Tastatur, Smartphonedisplay etc.)
  • 1-2 Meter Abstand zu anderen Personen einhalten

Wo gibt es aktuelle Informationen?

Wir empfehlen allen Sektionen, die (teils freiwilligen) Regierungsmaßnahmen zu respektieren und einzuhalten. Informieren Sie sich regelmäßig auf diesen Seiten über weitere Maßnahmen:

Corona-Ampel

Auf der Karte der Corona-Ampel sehen Sie die Risikoeinschätzung für Österreich. 

 
 
 
 

Datenschutzhinweis

Bitte beachten Sie, dass der folgende Link eine externe Website öffnet, für deren Inhalt wir nicht verantwortlich sind und auf die unsere Datenschutzbestimmungen keine Anwendung finden. Informieren Sie sich bitte auf der neuen Webseite über den dortigen Datenschutz.

Ziel: