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Maßnahmen und Empfehlungen rund um das Coronavirus (Coronavirus - relevante Infos)

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Maßnahmen und Empfehlungen rund um das Coronavirus

Update Corona-Maßnahmen (Stand: 24.10.2020)

Diese Übersicht ist der Versuch, die Verordnung des Bundesministers in kompakter Form auf die Bedürfnisse des Alpenvereins abzustimmen. Die Gesetzestexte mit den jeweiligen Details sind im Internet abrufbar:

Die aktuelle Verordnung betrifft den Alpenverein in den Bereichen:

  • Veranstaltungen (Anreise und Durchführung)
  • Sport (Sportausübung und Handlungsempfehlungen der BSO)
  • Jugendarbeit (Präventionskonzept)
  • Hütten (Gastronomie und Beherbergung)
  • Geschäftsstellen (Kundenbereich)
  • Gremiensitzungen (Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken)

Allgemein: Die Mund-Nasen-Schutz- und Abstandesregelungen entfallen gegenüber Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben. Daher wird in der hier erstellten Übersicht nicht mehr jeweils explizit darauf hingewiesen.

Veranstaltungen

Anreise

  • Bei öffentlicher Anreise (Massenbeförderungsmittel) muss ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz getragen, und der Abstand von einem Meter bestmöglich eingehalten werden (§ 1)). Das gilt auch für Seilbahnen (§ 4 (3)).
  • Bei Fahrgemeinschaften und Taxifahrten dürfen in jeder Sitzreihe nur zwei Personen sitzen (§ 4).

Durchführung

  • Sportveranstaltungen, Gemeinschaftstouren, Kongresse, Angebote der Jugendarbeit, Schulungen und Aus- und Fortbildung zählen als Veranstaltungen (§10 (1)).
  • Ohne zugewiesene und gekennzeichnete Plätze sind indoor maximal 10 Personen (+ Personal), Outdoor maximal 100 Personen (+ Personal) zugelassen (§ 10 (2)). Ein Meter Abstand muss immer eingehalten werden, indoor muss zusätzlich ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutzgetragen werden (§ 10 (8)).
  • Mit zugewiesenen und gekennzeichneten Plätzen sind indoor bis maximal 1500 (+ Personal), outdoor bis maximal 3000 Personen (+ Personal) zugelassen (§ 10 (3). Der Abstand zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder nicht einer gemeinsamen Besuchergruppe* angehören, muss mindestens einen Meter betragen (§ 10 (6).
  • Ab 250 Personen ist eine Bewilligung der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde erforderlich (§ 10 (4)).
  • Bei Indoor-Veranstaltungen mit mehr als 50 und bei Outdoor-Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen, braucht es einen COVID-Beauftragten und ein Präventionskonzept (§ 10 (4)).
  • Beim Betreten des Veranstaltungsortes in geschlossenen Räumen muss ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Dieser kann beim Aufenthalt auf den zugewiesenen Sitzplätzen abgenommen werden, wenn der Abstand von einem Meter eingehalten werden kann (§ 10 (4)).
  • Wenn auf Grund der Eigenart der Schulung, Abstand und Maske nicht möglich sind, müssen sonstige geeignete Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos getroffen werden. Maskenpflicht gilt nicht für Vortragende und Teilnehmer*innen während sie sich auf ihren Sitzplätzen aufhalten (§ 10 (9)).
  • Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank der Getränke gelten auch bei Veranstaltungen die Regelungen für die Gastronomie (siehe oben, Hütten/Ausschank).
* Anmerkung: der Begriff „Besuchergruppe“ kommt in § 6, bei den Regelungen zum Gastgewerbe zur Anwendung. Besuchergruppen dürfen max. 10 Personen umfassen, zuzüglich minderjährige Kinder oder Personen aus gemeinsamen Haushalt.

Sport

  • Beim Betreten der Sportstätte (z. B. Kletterhalle) muss ein Meter Abstand gehalten und in geschlossenen Räumen ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. § 8 (1)
  • Kurzfristige sportarttypische Unterschreitungen des Mindestabstandes im Rahmen der Sportausübung, sowie bei erforderlichen Sicherungs- und Hilfeleistungen sind erlaubt (§ 8 (1a)).
  • Diese Regelungen (Abstand, Mund-Nasen-Schutz) gelten nicht während der Sportausübung (§ 8 (2)).
  • Outdoor sind maximal 12 Personen pro Gruppe, beim Klettern indoor maximal 6 Personen pro Gruppe zulässig. Parallele Gruppen ohne Durchmischung und mit Abstand zueinander sind möglich (§ 8 (1)).

Hinweis: Aktuelle Informationen zur Sportausübung sind bei der Sport Austria gesammelt. Dort sind auch die sportartspezifischen Empfehlungen aufgelistet.

Jugendarbeit

  • Bei Jugendarbeit kann der Mindestabstand und der Mund-Nasen-Schutz entfallen, sofern ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt und umgesetzt ist, wobei die Interaktion zwischen den Kleingruppen auf ein Mindestmaß reduziert wird. Zwischen den Gruppen darf der Abstand von einem Meter nicht unterschritten werden (§ 10b (1)).
  • Das Präventionskonzept muss neben Schulung und Hygienemaßnahmen auch die organisatorische Gliederung in Kleingruppen von max. 20 Personen enthalten (§ 10 (2)).

Alpenvereinshütten

Gastronomie

  • Die Gruppengröße wurde für den Innenbereich auf 6 Personen reduziert, zuzüglich maximal 6 aufsichtspflichtige Kinder. Im Außenbereich liegt die Höchstzahl bei 12 Personen.
  • Die maximalen Öffnungszeiten von 5:00 bis 01:00 Uhr des kommenden Tages müssen eingehalten werden müssen, außer wenn regionale Vorschriften strenger sind (§ 6 (2)).
  • Konsumation Indoor ist nur im Sitzen am Platz zugelassen (§ 6 (3)).
  • Besuchergruppen müssen einen Meter auseinander sitzen, oder es müssen andere Schutzmaßnahmen getroffen werden (§ 6 (4)).
  • Besucher müssen beim Betreten und Verlassen des Lokals (Weg zum und vom Eingang zum Verabreichungsplatz) einen Meter Abstand zu anderen, nicht zu ihrer Gruppe gehörenden Personen einhalten und dabei einen eng anliegenden Mund-Nasen-Schutz tragen. (§ 6 (5, 5b)).
  • Personal muss bei Kundenkontakt einen eng anliegenden Mund-Nasen-Schutz tragen, oder andere Schutzvorrichtungen zur räumlichen Trennung nutzen (§ 6 (5a).
  • Selbstbedienung ist bei entsprechenden Vorkehrungen möglich, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert werden kann (§ 6 (6)).

Beherbergung

  • Schutzhütten sind „Beherbergungsbetriebe“ (§ 7 (2)).
  • Gäste in allgemein zugänglichen Bereichen müssen gegenüber Personen, die nicht zur Gästegruppe gehören, einen Meter Abstand halten, falls keine Maßnahmen zur räumlichen Trennung getroffen sind (§ 7 (3)).
  • In allgemein zugänglichen geschlossenen Räumen müssen Gäste und Personal einen eng anliegenden Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn es keine sonstigen geeigneten Maßnahmen zur räumlichen Trennung gibt (§ 7 (3)).
  • Bei Nächtigung in Schlaflagern und Gemeinschaftsräumen muss ein Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden oder eine geeignete räumliche Trennung vorhanden sein (§ 7 (4)).
  • Für das Betreten der gastronomischen Einrichtungen gelten Angehörige einer „Gästegruppe“ den „Personen aus einem Haushalt“ gleichgestellt. Diese Gleichstellung gilt auch für die Nutzung von Fitness- und Wellnessbereichen (§ 7 (5)).

Geschäftstellen

  • Im Kundenbereich muss ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden. Das Personal muss bei Kundenkontakt einen eng anliegenden Mund-Nasen-Schutz tragen oder es muss eine andere Schutzvorrichtung geben (§ 2 (1)).
  • Das Personal am Ort der beruflichen Tätigkeit muss den Abstand von einem Meter einhalten oder andere Schutzmaßnahmen treffen. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ist aber nur im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer möglich (§ 3 (2)).

Gremien

  • Für Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken (und hierzu zählen auch Zusammenkünfte Ehrenamtlicher in Vereinen), die zur Aufrechterhaltung der Tätigkeit erforderlich sind, gilt einzig, dass ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss, wenn der Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann § 10 (11)).

Update Corona-Maßnahmen (Stand: 19.10.2020)

Registrierungspflicht in Tirol

  • Ab Montag (19.10.2020) müssen sich Gäste in der Gastronomie registrieren. Dies gilt auch für unsere Alpenvereinshütten im Tiroler Raum.

Update vom 05.10.2020: Hauptversammlung auf 2021 verschoben

NPO-Unterstützerfonds (Stand: 03.07.2020)

Mit Bundesgesetz vom 3. Juli 2020 wurde eine NPO-Fonds-Richtlinienverordnung erlassen. Ziel dieser Verordnung ist es, auch bei Nonprofit-Organisationen entstandene Einnahmenausfälle zu mildern und diese somit in die Lage zu versetzen, ihre satzungsmäßigen Aufgaben weiter zu erbringen.

Wer kann gefördert werden?

Anspruchsberechtigt sind Non-Profit-Organisationen, sofern sie die Voraussetzungen der §§ 34 – 37 Bundesabgabenordung (BAO) erfüllen. Der Alpenverein und seine Sektionen gelten als gemeinnützige Sportvereine und dieser Unterstützungsfond ist somit grundsätzlich zugänglich.

Die sonstigen Voraussetzungen wären:

  • Die Organisation besteht zumindest seit 10. März 2020.
  • Ihr Sitz liegt in Österreich.
  • Die Aktivitäten der Organisation sind durch einen von COVID-19 verursachten Einnahmenausfall beeinträchtigt.
  • Sie darf zum 10. März 2020 nicht materiell insolvent gewesen sein.
  • Über sie wurde in den letzten fünf Jahren vor der Antragstellung keine rechtskräftigen Finanzstrafe oder Verbandsgeldbuße verhängt.
  • Die Organisation hat zumutbare Maßnahmen gesetzt, um die durch die Förderung zu deckenden förderbaren Kosten zu reduzieren.
  • Bestätigung durch Wirtschaftsprüfer*in/Steuerberater*in verpflichtend (für verbundene Organisationen/Unternehmen, kirchliche/religiöse Organisationen, bei einer Förderhöhe ab 12.000 Euro, mehr als 10 Dienstnehmer*innen oder wenn der Umsatz 2019 höher war als 120.000 Euro)

und sollten für Sektionen jedenfalls erfüllbar sein.

Ermittlung der Bemessungsgrundlage der Förderung

Fixkostenzuschuss:

Für die Höhe der Förderung sind die förderbaren Kosten im Zeitraum vom April bis September 2020 maßgeblich. Ersetzt werden zu 100 %:

  • Betriebsnotwendige Zahlungsverpflichtungen für Miete und Pacht;
  • betriebsnotwendige Versicherungsprämien;
  • Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen; Finanzierungskosten für Leasingraten;
  • nicht das Personal betreffende betriebsnotwendige, vertragliche Verpflichtungen, z.B. Buchhaltungskosten, Kosten für die Lohnverrechnung, Jahresabschlusskosten;
  • Zahlungen für Wasser, Energie und Telekommunikation, Reinigungskosten, Betriebskosten von Liegenschaften (z.B. Abwasser- und Abfallentsorgung);
  • Wertverlust bei verderblicher oder saisonaler Ware;
  • unmittelbar durch COVID-19 verursachte Mehrkosten (ausgenommen Personalkosten) – hier Sonderzeitraum für förderbare Kosten vom 10.März 2020 bis 30. September 2020;
  • frustrierte Aufwendungen für Veranstaltungen, die aufgrund von COVID-19 nicht stattfinden konnten (hier Sonderzeitraum: nur Kosten, welche vor dem 10.3.2020 entstand sind, sind förderbar)
  • Kosten für Behindertenarbeitsplätze (wenn die Arbeitnehmer*nnen nicht kündbar sind und nicht für die Kurzarbeit angemeldet werden können);
  • Kosten für die Bestätigung durch Steuerberater*n/Wirtschaftsprüfer*n (sofern erforderlich).

Struktursicherungsbeitrag:

Darüber hinaus kann eine Förderung in Form eines Struktursicherungsbeitrags als Pauschalbetrag für Aufwendungen, die durch den Fixkostenzuschuss nicht erfasst sind, beantragt werden. 

  • Dieser beträgt 7 % der Einnahmen auf Basis des Jahresabschlusses 2019 (bzw. einem Durchschnitt aus 2018/19).
  • Der Struktursicherungsbeitrag ist mit 120.000 Euro begrenzt.

Förderhöhe:

  • Es dürfen höchstens 100% der förderbaren Kosten (Fixkostenzuschuss und Struktursicherungsbeitrag) durch die Förderung abgedeckt werden.
  • Ist die Summe der förderbaren Kosten (aus Fixkostenzuschuss und Struktursicherungsbeitrag) höher als EUR 3.000,-, erhält die Organisation höchstens den Einnahmenausfall.
  • Die Förderung ist außerdem mit dem Einnahmenausfall in den ersten drei Quartalen des Jahres 2020 begrenzt. Dazu werden die ersten drei Quartale des letzten Rechnungsabschlusses (2019) herangezogen und mit den Einnahmen im Jahr 2020 in den ersten drei Quartalen (bzw. dem Durchschnitt der ersten drei Quartale der Rechnungsabschlüsse 2018 und 2019) verglichen.
  • Die Förderung muss mindestens 500 Euro und kann maximal 2,4 Mio. Euro pro Organisation (inkl. verbundene Unternehmen) betragen.
  • Die Berechnung des Einnahmenausfalls und die Begrenzung der Zuschusshöhe mit dem Einnahmenausfall entfällt, sofern die beantragten förderbaren Kosten 3.000,- Euro nicht überschreiten.

Förderabwicklung:

Die Abwicklung der Förderung erfolgt über das Austria Wirtschaftsservice (AWS). Die Richtlinien treten am 6. Juli in Kraft, ab Mittwoch, 8. Juli, können auf www.npo-fonds.at die ersten Anträge gestellt werden. Die Antragstellung ist bis zum 31.12.2020 möglich.

50 Prozent der Förderung sollen innerhalb weniger Tage nach Antragsstellung ausbezahlt werden, die restlichen 50 Prozent nach Einreichung der Abrechnung. Förderungen bis 3.000 Euro werden innerhalb weniger Tage zu 100 % ausbezahlt.

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) ist an die Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer herangetreten und hat diese gebeten, Experten im Vereinswesen namhaft zu machen, welche hinsichtlich dieser NPO – Förderung die zeitlichen und fachlichen Kapazitäten haben, um etwaige Testate zu erstellen und auch zu beraten. Die diesbezügliche Kontaktliste sollte in Bälde auf der Homepage des BMF publiziert werden.

Informationen: Coronavirus, SARS-CoV-2, COVID-19

COVID-19 heißt die Atemwegserkrankung, die aufgrund des neuartigen Virus SARS-CoV-2 ausbrechen kann. Nach aktuellem Kenntnisstand ist der Hauptübertragungsweg des Virus die Tröpfcheninfektion. Die Symptome sind Fieber, Husten und Abgeschlagenheit, zum Teil auch Atemprobleme, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen

Quelle: Bundesministerium

Präventionsmaßnahmen – wie kann ich mich schützen?

Einer Ansteckung kann durch einfache Maßnahmen vorgebeugt werden (die aufgrund der Grippewelle ohnehin empfehlenswert sind):

  • In ein Taschentuch oder die Armbeuge niesen oder husten (nicht in die Hand), dabei von anderen Personen wegdrehen
  • Häufiges und gründliches Händewaschen mit Seife
  • Oberflächen regelmäßig mit Reinigungsmittel abwischen (besonders Türklinken, Tastatur, Smartphonedisplay etc.)
  • 1-2 Meter Abstand zu anderen Personen einhalten

Wo gibt es aktuelle Informationen?

Wir empfehlen allen Sektionen, die (teils freiwilligen) Regierungsmaßnahmen zu respektieren und einzuhalten. Informieren Sie sich regelmäßig auf diesen Seiten über weitere Maßnahmen: