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Pressekonferenz zum neuen Folder: 

"RespekTIERE deine Grenzen"

Agrarlandesrat Max Hiegelsberger und Landesalpinreferent- Alpenverein-OÖ Thomas Pflügl (c) Land OÖ/Ehrengruber

Agrarlandesrat Max Hiegelsberger und Landesalpinreferent Thomas Pflügl des Alpenvereins OÖ 
(c) Land OÖ/Ehrengruber 

Folder RespekTIERE deine Grenzen

Die neue Broschüre vom Land OÖ "Respektiere deine Grenzen" erinnert nicht nur uns (Ski-)Bergsteiger an unsere Eigenverantwortung, Grenzen zu respektieren hat im Alpenverein eine langjährige Tradition.

Grenzen gibt es viele, von körperlichen, psychisch-mentalen, über die Größe der Gruppe oder des Rucksacks, bis zur Größe der Berge – alle Grenze wollen abgesteckt werden, und - beizeiten - hinterfragt.

"Störungen können aufgrund des erhöhten Energiebedarfs schnell zum existenziellen Problem für Tiere werden", gibt etwa Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger zu bedenken.Wenn ein Schneehuhn von mehreren Tourengruppen mehrmals am Tag aufgescheucht und zum Wegfliegen gezwungen wird, kann das lebensbedrohlich sein.

 Der Alpinismus hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt, ebenso der Anspruch unserer Mitglieder an das „Qualitätsprodukt Alpenvereinstour“. In den vergangenen zehn Jahren gewann der österreichische Alpenverein 210.000 neue Mitglieder, das sind 37 Prozent des aktuellen Mitgliederstands von 573.000.Der Alpenverein Oberösterreich hatte mit Ende 2018 72.511 Mitglieder.

Skitourengehen ist sehr beliebt und hat positive gesundheitliche Wirkungen. Es hilft wie jedes Naturerlebnis beim Abschalten und Stressabbau, hat positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden und das Herz-Kreislaufsystem, und ist daher gesund. Mittlerweile ist ein differenzierter Blick auf den "Skitourengeher" erforderlich: Es gibt Skitourengeher, Variantenfahrer, Freerider, und Pistengeher, Schneeschuhwanderer, und nicht alle sind in Vereinen Mitglied. Exakte Zahlen gibt es nicht, aber man kann von rund 700.000 Skitourengehern in Österreich und anhand des Bevölkerungsanteils von Oberösterreich an Gesamtösterreich (16,7%) von geschätzt 110.000 Skitourengehern in Oberösterreich ausgehen, schätzt Thomas Pflügl, Landes-Alpinreferent des Alpenvereins OÖ.

Der Alpenverein versucht durch regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen nicht nur seine Mitglieder, sondern alle Bergbegeisterten zu erreichen und für den Respekt vor der Natur zu sensibilisieren:www.alpenverein.at/portal/natur-umwelt/saubere-berge/index.php

Die erforderliche Ausrüstungskompetenz, das Wissen und die Erfahrung kann beim Alpenverein in Skitouren- oder Lawinenkursen erlernt und geübt werden.

Thomas Pflügl, Alpinreferent beim Alpenverein OÖ, führt aus: „Wir weisen mit unseren »10 Empfehlungen für Tourengeher« https://www.alpenverein.at/portal/news/aktuelle_news/2015/2015_12_01_skitouren-10-empfehlungen-des-alpenvereins.php regelmäßig zu Beginn der Skitourensaison auf die richtigen Verhaltensweisen hin. Insbesondere unsere Tourenführerinnen und Tourenführer werden sensibilisiert. Respekt hat viele Schichten: Nicht nur im Hinblick auf die Gefahren wie Wetterumschwung und Lawinen, sondern auch zum Schutz des Wildes, Weideviehs, und von (Jung-)Bäumen. Hier sind alle Bergsteiger gefordert, persönliche UND ethische Grenzen zu respektieren. Genauso sollte aber auch klar sein, für die Anreise Fahrgemeinschaften zu bilden. Auch das ist Teil verantwortungsbewussten Bergsports“. Skitourenlenkungsprojekte https://www.alpenverein.at/portal/natur-umwelt/av-naturschutz/besucherlenkung/skitourenlenkung.php haben Ihren Sinn. In Tirol wurden Routenempfehlungen in Zusammenarbeit mit Wildbiologen, Jägern, Grundbesitzern, dem Alpenverein und dem DAV erarbeitet und ausgeschildert.Thomas Pflügl stellt jedoch fest: "Es geht hier nicht ums Zuschildern der Berge, sondern um einen Impuls für vereinzelte geregelte Touren". Damit soll und kann das Bewusstsein für Umwelt, Natur, und Tiere geschaffen oder geschärft werden, sowie dass wir nur Gast in den Bergen sind.

Die Eigenverantwortung soll das wichtigste Lenkungsprojekt bleiben, "Wer will schon Zebrastreifen in den Bergen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist schlechter.", schmunzelt Pflügl.

Eine Gesellschaft gewinnt, wenn ihre Mitglieder lernen, selbstständig zu denken, fühlen, und zu handeln und mit Risiken bewusst und eigenverantwortlich umzugehen. Der Bergsport bietet dafür ideale Voraussetzungen.

Folder zum Downloaden:

Ergänzende Presseartikel:

 
 
 

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