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Aktion „Saubere Berge“ (SAUBERE BERGE)

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Aktion „Saubere Berge“

Die Schönheit und Ursprünglichkeit der Bergwelt zu erhalten

ist ein Anspruch, der sich in den Vereinsstatuten und Grundsatzprogrammen  wiederfindet.

der Alpenverein und damit alle Sektionen, Funktionäre und Mitglieder werden

zu einem natur- und umweltverträglichen Verhalten angehalten.

Müll Frauenalm

DAS MUSS NICHT SEIN !!!!

Müll Frauenalm
 


Zur Information:

Verrottungszeiten

  • Bananen- oder Orangenschale 1-3 Jahre
  • Papiertaschentuch 1-5 Jahre
  • Zigarettenstummel 2-7 Jahre (+ Chemikalien, Schwermetalle)
  • Kaugummi 5 Jahre
  • Blechdose 50-500 Jahre
  • Plastikflasche 100-5.000 Jahre
  • Plastiksack 120-1.000 Jahre
  • Aluminiumpapier 200-400 Jahre
  • Aludose 400-600 Jahre
  • Babywindel, Damenbinde 500-800 Jahre
  • Glasflasche (ganz) 4.000-50.000 Jahre – nicht messbar
  • Styropor 6.000 Jahre – nicht messbar
  • Batterie 100-1.000 Jahre (+ Chemikalien, Schwermetalle)

Toilette am Berg? Tipps für Bergfreunde

Es geht um die Wurst - Alpenverein startet Kampagne rund um Toilettengang am Berg

Humorvoll kommunizierte Botschaften auf Schildern und Plakaten sollen Naturliebhaber darauf aufmerksam machen, dass ihre Hinterlassenschaften die Ökosysteme in den Alpen empfindlich verändern können. Für den Fall der Fälle sollte demnach u.a. ein spezielles „Erste-Hilfe-Set“ mitgenommen werden, inklusive Toilettenpapier und „Sackerl fürs Gackerl“.

Folgende Empfehlungen werden in der Kampagne kommuniziert:

  • Wo vorhanden, immer Toiletten-Infrastruktur nutzen
  • Abstand halten zu Bächen, Seen und Tümpeln
  • Klopapier verwenden (verrottet deutlich schneller als Papiertaschentücher) bzw. gebrauchtes Papier wieder mitnehmen
  • Notdurft einschaufeln oder unter Steinen/Zweigen verstecken oder im Tal entsorgen
  • Stadel, Reviereinrichtungen und Gerätschaften sind keine Klos
  • Das gilt auch für Hunde

Genaue Infos zur Kampagne

Ein paar weitere ausführliche Anregungen zu einem Thema, über das sonst nicht so offen gesprochen wird:

  • Vorab: Immer Infrastruktur nutzen, wenn vorhanden, bzw. einplanen.
  • Wichtigste Regel: Immer großen Abstand zu stehenden und fließenden Gewässern halten, da sonst eine Verunreinigung von Quell- oder Grundwasser passieren kann. Bedenken: Auch Schnee schmilzt früher oder später ab!
  • Respekt gegenüber Menschen & Tieren: Abseits vom Pfad wenn möglich (z.b. mit Holzstecken, Klappspaten) kleine Mulde buddeln. Diese nach verrichteten Dingen mit Erde (vermischen und) Bedecken und verstecken. Ist Eingraben nicht möglich, mit Zweigen, Stöcken, Steinen bedecken – oder im Tal entsorgen.
  • Oberhalb der Waldgrenze im alpinen Ödland: weniger Verstecke, weniger Humus, weniger Mikroorganismen. Bei Eis und Permafrost kann man davon ausgehen, dass Kot je nach Exposition Jahrzehnte bis Jahrhunderte braucht, bis er vollständig verschwunden ist. Bei Tourenplanung (Strecke, Infrastruktur, Ausrüstung) bedenken.
  • Zum Urin gilt: Große Mengen können etwa bei Ausgangspunkten zu starker Geruchsentwicklung führen, der Eintrag von Stickstoff die Vegetation verändern.
  • Toilettenpapier verwenden: Ist für diesen Zweck gemacht und verrottet schneller. Wenn nur Taschentücher vorhanden, diese wie alle (Damen-)Hygieneartikel im Tal entsorgen. Einfach in den Rucksack standardmäßig noch Toilettenpapier und verschließbaren „Ziploc“-Beutel packen.
  • Müll zieht mehr Müll an! Die Hemmschwelle sinkt mit jedem weiteren Stück Abfall am Boden. Deswegen gilt in allen Lebens- und Höhenlagen: Selbstverantwortliches Handeln kann und soll nicht abgenommen werden – diese Anregungen sollen ein naturverträgliches und vorbildliches Verhalten fördern.

Ausführliche Informationen

 rund um das Thema  Aktion "Saubere Berge"

 findest du auf der Homepage  Alpenverein Österreich unter Natur und Umwelt

 
 
 

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