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Mödlinger Hütte
Seehöhe 1523 m, Kategorie I, Steiermark, Ennstaler Alpen
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Informationen

Mödlinger Hüttezoom

DIE MÖDLINGER HÜTTE

ANREISE

Vom ÖBB-Bahnhof bzw. von der Ortsmitte Gaishorn am See kommt man zu Fuß über den Wanderweg 671 oder über die Forststraße zur Hütte. Mit dem Auto nimmt man nach Bezahlung einer Maut die gut befahrbare, sieben Kilometer lange Forststraße (auch offizielle Mountainbike-Strecke) zum Parkplatz Mödlinger Hütte. Von dort sind es nach einem Schranken nur noch 30 Minuten zu Fuß über die Forststraße und die Alm zur Mödlinger Hütte.

 
Preise Mautstraße
PKW mit Fahrer/in € 4,00
zusätzlicher Erwachsener im PKW € 1,00
Kind bis 14 Jahre im PKW € 0,50
Motorrad mit Fahrer/in € 2,00
Mountainbiker/in freie Fahrt
 
 

AUSSTATTUNG

In der gemütlichen Gaststube mit Schank fühlt man sich sofort wohl. Mit der angrenzenden zweiten Gaststube und dem neu errichteten Seminarraum bietet die Hütte insgesamt 60 Sitzplätze zum Rasten, Stärken oder Prosten.

Die Hütte selbst verfügt über fünf Mehrbettzimmer für 22 Gäste, fünf Zweibett- bzw. Doppelzimmer und ein Einzelzimmer. Im Dachgeschoß
kann man es sich in den drei Matratzenlagern mit insgesamt 30 Schlafplätzen so richtig gemütlich machen. Im Notlager finden acht
Personen noch einen Platz.

Waschräume mit Warmwasserduschen und WCs stehen in den Etagen bereit. Im Trockenraum werden nasse Kleidung und Schuhe rasch wieder einsatzbereit.

Im Nebengebäude befinden sich der Winterraum für vier Personen sowie zwei Zweibettzimmer. Der Winterraum wird im Sommer auch als Zimmer genutzt; im Winter benötigt man einen AV-Winterraumschlüssel dafür. Der Waschraum und die WCs sind auch für die Gäste auf den Terrassen zugänglich.

Auf den zwei Sonnenterrassen für gesamt 100 Personen lässt sich das Bergpanorama mit 360-Grad-Rundblick herrlich genießen.


ANGEBOTE DER MÖDLINGER HÜTTE

KINDER & FAMILIEN

Zeit zum Genießen mit der ganzen Familie! Die Mödlinger Hütte ist der ideale Platz für Jung und Alt. Kleine Outdoor-Abenteurer sind dort perfekt versorgt: Wickeltisch, Gitterbett, Hochstühle, Kindermenü und Spiele warten auf die kleinen Gäste!

Seit 2010 nimmt die Mödlinger Hütte am ÖAV-Familien-Programm „Mit Kindern auf Hütten“ teil. Seit 2016 bieten wir in den Sommerferien auch das ÖAV-Programm „Bergferien für Familien“ mit Betreuung durch die Ranger des Nationalparks Gesäuse an.

Die Mödlinger Hütte eignet sich perfekt für Schulprogramme, Feiern und Seminare. Beamer und Leinwand sind vorhanden.

GENUSS & EVENTS

Die Mödlinger Hütte ist eine „Genießerhütte“ des Alpenvereins mit saisonal wechselnden Bio-Produkten aus der Region. Unsere Gäste schätzen neben dem umfangreichen Frühstücksbuffet auch die steirische Hausmannskost sowie die edlen Schnäpse und Qualitätsweine aus der Steiermark und der Thermenregion Mödling.

Veranstaltungen haben auf der Mödlinger Hütte Tradition: Neben der Silvester- und Sonnwendfeier findet jedes Jahr das traditionelle Eisstockschießen zwischen den Talgemeinden Johnsbach und Gaishorn am See statt. Im Herbst stehen der Gaishorner „Gesäuse-Perle X-treme Bergduathlon“ und die feierliche Bergmesse der Bergrettung Trieben auf dem Programm.


RUND UM DIE MÖDLINGER HÜTTE

ANSTIEGE

Der Standardanstieg führt vom Donnerwirt im Bergsteigerdorf Johnsbach im Gesäuse über den Weitwanderweg 601/608 in 2 ½ h zur Hütte.  Alternativ ist der vom Köblwirt in Johnsbach ausgehende Rundwanderweg 675 (4 ½ h) durch den romantischen Sebringgraben über den  Niederberg und den Spielkogel (Weg 673) empfehlenswert.

Der Anstieg von Gaishorn am See führt vom ÖBB-Bahnhof über den Weg 671 (2 ½ h) oder über die Forst-Mautstraße (3 h).

UMGEBUNG

Die nähere Umgebung der Mödlinger Hütte ist für Kinder ein idealer Spiel- und Abenteuerplatz. Kurze, abwechslungsreiche Wanderungen in Richtung Süden über den Weg 673 zum Spielkogel (1.731 m, 1 h) mit seinem grandiosen Ausblick in die Gesäuseberge sind perfekt für den  Wandernachwuchs. In Richtung Norden (Weg 672) locken der Treffner See (¼ h) und das Heldenkreuzplateau (1.630 m, ¾ h) mit großartigen  Ausblicken auf die umliegenden Gebirge, auf Gämsen und Murmeltiere.

Im Spätsommer schmecken die zahllosen Heidelbeeren am Wegesrand; die Hirschbrunft im Herbst beeindruckt Groß und Klein. Im Winter lädt die sieben Kilometer lange Naturrodelstrecke zu einer Rodelpartie über die gesperrte Forststraße von der Treffner Alm bis zur Mautstelle Gaishorn ein. Besonders lohnend sind auch weitläufige Schneeschuhtouren in der Umgebung der Hütte sowie Schi- und Snowboardtouren Richtung Gaishorn am See.


WANDERUNGEN UND TOUREN VON DER MÖDLINGER HÜTTE

HÜTTENWANDERUNG

Besonders lohnend ist der Übergang von der Mödlinger Hütte über die hintere Flitzenalm und das Kalblinggatterl (1.542 m) bis zur Klinkehütte (1.486 m, 2 ½ h) am Fuße des Kalbling. Von dort gibt es weitere schöne Tourenziele: der Lahngang (1.778 m, 1 h) und die Wagenbänkalm, der Admonter Kalbling (2.196 m, 2 h), das Sparafeld (2.246 m, 2 h) und weiter über die Riffel (2.106 m, 2 h) zum Kreuzkogel (2.011 m, 3 h).

EISENERZER ALPENKAMM

Vom Spielkogel (1.731 m, 1 h) führt der weitgehend einsame Höhenweg 673 entlang des Eisenerzer Alpenkamms über den Niederberg (1.688 m) zum Blaseneck (1.969 m, 3 ½ h), zum Leobner (2.036 m, 5 h) und weiter zum Hinkareck (1.932 m, 7 ½ h) sowie bis zum Eisenerzer Reichenstein  (2.185 m, 16 h). Dazwischen gibt es keinen Stützpunkt, nur Abstiegsmöglichkeiten vom Niederberg nach Johnsbach bzw. vom Leobner nach Vorwald.

Der Anstieg zum Admonter Reichenstein über die ausgesetzte Herzmann-Kupfer-Platte auf dem Weg 672 zählt zu den anspruchsvollsten Touren im Gesäuse (II, unversichert, 2 1/2 h). Für Kletterer ist der Ostgrat des Totenköpfls (6 SL, III) in Verbindung mit der Ostwand des Admonter Reichensteins sehr interessant. Die offizielle Mountainbikestrecke führt auf der Forststraße von Gaishorn am See direkt zur Mödlinger Hütte.
Die idyllische Landschaft rund um die Hütte lädt Schneeschuhwanderer, Schi- und Snowboardtourengeher auf genussvolle Touren im Winterweiß ein.

ADMONTER REICHENSTEIN

Der Anstieg zum Admonter Reichenstein (2.251 m, 2 ½ h, Schwierigkeitsgrad II+, unversichert) führt vom Heldenkreuz über die ausgesetzte  Herzmann- Kupfer-Platte auf dem Weg 672 zum Gipfel und zählt zu den anspruchsvollen Bergtouren im Gesäuse. Für Kletterer ist der Ostgrat des Totenköpfls (6 SL, III) in Verbindung mit der Ostwand des Admonter Reichensteins empfehlenswert.

 
 
 

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