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Sechs Herausforderungen in den winterlichen Kitzbühler Alpen.

24.02.2018

Die Kitzbühler Alpen bieten einen schier unendlichen Fundus an Skitouren. Kurze, lange, leichte, anspruchsvolle. Da ist für Jeden das Richtige dabei. 

Bambergerhtt 1
Bambergerhtt 2
Bambergerhtt 3
Bambergerhtt 4

Umso mehr freuten wir uns, dass die Bamberger Hütte inmitten der Kitzbühler Alpen als Mehrtagesskitourenfahrt im Programm war. Die Neugier auf den bekannten "Kitzbühler Pulver" war groß. Hoffentlich fanden wir den Ende Februar auch noch.  

Treffpunkt war Samstag um 11:00 Uhr beim Gasthaus Wegscheid in der Kelchsau. 

Da wartete die erste Herausforderung des Tages. Die Parkplatzssuche, die sich wegen des guten Wetters und der Nähe zum süddeutschen Raum äußerst mühevoll gestaltete. Mit Ausschaufeln und Fahrkunst haben es schließlich fast alle - näheres dazu später -  geschafft ihre Fahrzeuge nicht verkehrsbehindernd abzustellen. 

Es konnte losgehen. Hermann Ganglberger und Robert Hartl, unsere beiden Tourenführer, hatten heute bereits den ersten Gipfel im Programm. Anfangs gemütlich, später steiler ging es zur herrlich gelegenen Manzenkaralm. Es war eine tolle - ja geradezu mystische - Stimmung als wir vom Nebel in die Sonne tauchten. Die letzten Spitzkehrern waren rasch geschafft und dann standen wir auf der 2.276 m hohen Stanglhöhe. Belohnt wurden wir mit tollem Panorama bei herrlichem Wetter. Die direkte Abfahrt zur Bamberger Hütte brachte die zweite Herausforderung. Der Schnee war "knusprig" und so kurvten wir mehr oder weniger elegant durch den Harsch. 

Die Bamberger Hütte ist ein überaus komfortabler Tourenstützpunkt mit schönen Vierbettzimmern und herrlicher Lage. Die Küche hat unsere Erwartungen übertroffen. Wirklich sehr zu empfehlen. 

Bis auf den erhofften Pulver hat der erste Tag so ziemlich alles gebracht was sich ein Skitourengeher wünschen kann. 


Die dritte Herausforderung wartete am Sonntag auf uns. Die angekündigte Kaltfront ist pünktlich angekommen. -27 Grad zeigte das Thermometer an der 1.722 m hoch gelegenen Hütte. Gut eingepackt ging es anfangs flach durch ein System von Gräben, dann steiler über herrliche Hänge zum 2.361 m hohen Tristkopf. Nur der Ausstieg auf den Gipfel forderte uns wegen der harten Spur. Die Kälte war überraschenderweise erträglich. Die Abfahrt war vom Feinsten. 500 Höhenmeter unverspurter kalter Pulver. Am Nachmittag gab es dann die vierte Herausforderung - aber nur mehr für Kinga, Robert und Andreas. Ein Auto war doch verkehrsbehindernd geparkt. Nach einem kurzen Aufstieg zum Wildalmsee. Ging es durch herrliches Skitourengelände über das Manzenkar zum Gasthof Wegscheid. Das Umparken war rasch erledigt. Und nach einer kurzen Stärkung im Gasthof - auch hier kann man vorzüglich speisen - ging es 600 Höhenmeter hinauf zur Hütte. Ein nun doch gut ausgefüllter Tag. 


Auch am Montag hatte uns die Kältewelle fest im Griff. Dick vermummt gings zum Markkirchl und dann auf den 2.466 m hohen Salzachgeier. Die letzten Höhenmeter kraxelten wir zu Fuß über eine steile Flanke auf den Gipfel, der eine herrliche Fernsicht - insbesondere in die nahe Venedigergruppe - bot. 

Die Abfahrt erfolgte wieder bei herrlichem Pulver in nahezu unverspurtem Gelände. Ein tolles Erlebnis. Den Nachmittag verbrachten wir gemütlich mit Auftauen und netten Gespächen. Am Abend nichts Neues -  vorzügliche Küche und gute Weine. 


Am Dienstag war Abreisetag und es gab die fünfte Herausforderung - zumindest für einen von uns. Roberts Pin-Bindung war vor der Abfahrt durchs Manzenkar gebrochen. Wahrscheinlich wars ihr auch zu kalt. Mit viel Erfahrung und Geschick wurde der Skischuh notdürftig fixiert und mit guter Skitechnik gelang die Abfahrt zum Parkplatz. 

Die sechste und letzte Herausforderung dieser Skitourentage bestand darin, dass wir den VW Bus von Andreas zum Laufen brachten. Die Kälte war einfach zu groß und hat die Batterie lahmgelegt.. Aber auch das wurde in vorbildlicher Teamarbeit gelöst. 


Schlussendlich haben wir alle Herausforderungen gut gemeistert und tolle Skitourentage erlebt. Dank an dieser Stelle an an unsere Tourenführer Hermann und Robert, die uns mit viel Erfahrung und dem Riecher für den besten Pulver unvergessliche Skitage bereitet haben. 

 
 
 

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