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Karnischer Höhenweg von 28. – 31. August 2015 (Karnischer Höhenweg von 28. – 31. August 2015)

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Karnischer Höhenweg von 28. – 31. August 2015

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Bildunterschrift

Teilnehmer: Theresa Zauner (TF), Stefan Märzinger, Magdalena Huber, Theresia und Herbert Wolkerstorfer, Maria und Anton Hörschläger, Sieglinde Böhm, Carina König, Sarah Peherstorfer

 

Unter hervorragenden Wetterbedienungen machten wir uns Freitagmorgen auf dem Weg nach Kartitsch/Winkler Tal (1400m), von dort aus wir zur Obstansersee Hütte (2304m) aufstiegen. Der Weg führte uns zu einem Wasserfall, weiter zur Prinz-Heinrich-Kapelle und über den Obstanser Boden zur Schützhütte. Der wunderbar klare Bergsee diente einigen zur erfrischenden Abkühlung.

 

Am Samstag stiegen wir zur Staatsgrenze am Obstanser Sattel auf, von dort wir dem Grad folgend unsere ersten Gipfel, die Pfannspitze (2678m) und den Großen Kinigat (2689m) stürmten. Zur kurzen Erholung gönnten wir uns Kaffee und Kuchen in der nicht weit entfernten Standschützenhütte/Filmoorhütte (2350m), von dort uns der Friedensweg 403 weiter über den oberen Stuckensee und Heretiegel Richtung Neue Porzehütte (1942m) führte. Insgesamt legten wir eine Wegstrecke von 11,5 km mit 685 hm Auf- und 1130 hm Abstieg zurück.

 

Da die Tagesetappe uns am Sonntag eine Gehleistung von 17 km abverlangte, machten wir uns mit ausreichend Wasservorrat und fröhlich-motivierter Stimmung auf den Weg über das Tlliacher Joch zum Bärenbadegg (2431m). Unter ständigem Auf und Ab führt der Weg 403 in einer Traumkulisse aus Bergmotiven weiter bis zum Hochspitz (2581m), auf dem wir unsere wohlverdiente Mittagspause machten. Über den Steinkarspitz (2524m) und dem Luggauer Sattel folgend, erreichten wir problemlos das Hochweißsteinhaus, das uns bereits von der Ferne entgegen blickte.

 

Zum Abschluss dieser traumhaften Wanderung, begab sich Montag früh der Großteil der Gruppe auf den Weg zum Monte Peralba, dem Hochweißstein (2694 m), der uns mit einer atemberaubenden Fernsicht belohnte. Am Gipfel angelangt, empfing uns eine Madonna Statue, die das Gipfelkreuz auf italienischer Seite ablöst.

Zurück beim Hochweißsteinhaus angelangt, beschritten wir gemeinsam den Weg ins Frohntal, von dort aus wir die Heimreise antraten.