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Windpark Sternwald

  
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Ausblick nach Süden - Dachsteinmassiv

  
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Ausblick nach Norden - Kühltürme von Temelin (CZ)

  
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Ausblick nach Westen

  

Sternsteinwarte

Am Sternstein befindet sich die Sternsteinwarte auf 1125 Seehöhe, die anlässlich des 50-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Josef I. im Jahr 1898 um rund 2000 Gulden erbaut wurde. Somit trat die Marktgemeinde Leonfelden als erste Gemeinde des Bezirkes, neben Markierungs- und Verschönerungstätigkeiten, als Förderer von Wanderern und Touristen auf.

Sie wurde unter großer Beteiligung der Bevölkerung von Leonfelden und Umgebung, es sollen um die 1000 Festgäste gewesen sein, am 22. Oktober 1899 feierlich eingeweiht und eröffnet.

 Der 20 m hohe Turm ist aus Granitblöcken errichtet. Im Inneren führt eine schneckenförmige Stiege, ebenfalls aus Granitquadern, auf die zinnenbewehrte Plattform. An klaren Tagen reicht der Rundblick über das Mühlviertler Hügelland vom Schneeberg über den Dachstein bis zum Watzmann, auch der Moldaustausee und die Kühltürme des AKWs Temelin sind zu sehen.

Ab dem Jahre 1901 hatte der Verschönerungsverein Leonfelden die Betreuung der Warte im Auftrag der Marktgemeinde übernommen. Dieser stellte auf dem Platz vor der Warte Ruhebänke und Tische auf und legte von Leonfelden zur Warte eine Markierung an.

Im Jahre 1926 wurde die Aussichtswarte erstmals renoviert. Nach dem zweiten Weltkrieg schien die Warte zu verfallen, bis sie im Jahr 1952 von der Sektion Linz des Österreichischen Alpenvereins in Pacht und von ihrer Ortsgruppe Leonfelden unter Schuldirektor Emil Stockinger in Betreuung genommen wurde.

Zeitweilig war im viereckigen Unterbau auch eine Herberge mit einigen Lagern zum Nächtigen untergebracht.

Eine neuerliche Generalsanierung wurde im Jahr 1993 zum Jubiläum "95 Jahre Sternsteinwarte" durchgeführt. Seither ist sie wieder in einwandfreiem Zustand. Im September 1999 wurde unter Beisein des Grundbesitzers Fürst Georg von Starhemberg und reger Teilnahme der Bevölkerung ein Zweitagesfest zum 100-jährigen Bestehen gefeiert.

Der Zahn der Zeit nagte auch am hölzernen Ausstiegsbereich auf der Turmkrone, sodass dieser undicht wurde. Im Jahr 2009 wurde das Ausstiegshäuschen im Auftrag der Ortsgruppe Bad Leonfelden von der Kunstschmiede Simon erneuert. Ebenso wurden das Stiegengeländer im Turminneren ausgetauscht und auf der Turmkrone zwischen den Zinnen Absturzsicherungen montiert, um die aktuellen Bauvorschriften zu befolgen. Auf den Absturzsicherungen sind jetzt Tafeln angebracht, die über Richtung und Entfernung zu markanten und interessanten Orten rund um den Sternstein informieren.

Die Einnahmen aus der Spendenkassa, die sich im Turminneren beim Stiegenaufgang befindet, werden zur Erhaltung der Sternsteinwarte verwendet.

In den Sommermonaten ist die Aussichtswarte durchgehend geöffnet. In den Wintermonaten November bis März ist die Pforte aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Daten & Fakten

Erbaut 1898
Höhe 20 m
Höhe Sternstein 1125 m
Geokoordinaten N48° 33.479 E14° 15.316


Wartewart Hermann Hochreiter
Kontakt +43 676 88 408 614