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Vom "Sammler von Roten Blutkörperchen" zum unentbehrlichen Steigbauer für den Lienzer Alpenverein (Vom "Sammler von Roten Blutkörperchen")


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Vom "Sammler von Roten Blutkörperchen" zum unentbehrlichen Steigbauer für den Lienzer Alpenverein

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Hans als wichtige Kraft zur Erhaltung des Wegnetzes im Lienzer Talboden und auf den umliegenden Bergen

An einem Sommertag vor ein paar Jahren beobachtete Karl Petutschnigg, Hüttenwart der Lienzer Hütte und Schatzmeister der Sektion Lienz, am Gössnitzkopf-Biwak sitzend, einen Mann, der einen Schubkarren über die 2800 m hochgelegene Gössnitzscharte radelte! Die treibende Kraft des Schubkarrens war Hans Rindler, Obmann eines Lienzer Radsportclubs. Auf die Frage hin, was er denn hier tue, antwortete er verwegen, dass er rote Blutkörperchen für die Kolumbien Radrundfahrt sammle und gleichzeit den Weg zwischen Lienzer Hütte und Elberfelder Hütte verbessere!

Nach einem Gespräch mit Karl Petutschnigg erklärte sich Hans Rindler bereit nach seiner Rückkehr aus Kolumbien in der Sektion Lienz den ehrenamtlichen Posten als Wegewart zu übernehmen. Mittlerweile hat er nicht nur viele Kilometer Alpinsteige saniert, sondern auch gemeinsam mit unserem Obmann Hans Gaiswinkler den "versicherten Normalweg" auf den Glödis und den Klettergarten "Schwalbenwänd" bei der Lienzer Hütte errichtet. Inzwischen wurde Hans Rindler vom Tourismusverband bzw. dem Lienzer Alpenverein hauptberuflich angestellt, um diese zeitaufwändige Tätigkeit weiter ausüben zu können.

Zu seinen Wegbauprojekten im vergangenem Jahr zählen die Neutrassierung des Steiges über das Schobertörl. Hier wurden 50 Meter Stahlseil verlegt,  ein Wegstück wurde neu gegraben und markiert. Somit wurde ein eisfreier Übergang geschaffen, der jetzt auch von Familien genützt werden kann.

Am Leibnitztörl wurden die alten wackeligen Eisen des Geländers durch Welleneisen ersetzt und am Glödis wurde das Großprojekt fertiggestellt.

Am Ferdinand Koza Steig über die Hohe Gradenscharte wurden alten Eisen für ein neues Stahlseil getauscht und der 9 km lange Lienzer Höhenweg wurde mit Hilfe der ÖAV-Jugend händisch nachgegraben. Hier muss heuer im Bereich der Nussdorfer Alm noch weitergearbeitet werden.

Im Bereich Neualplschneid - Schleinitz hat sich wegetechnisch auch einiges getan. So wurde auf der Neualplschneid ein Stahlseil erneuert. Die alten Kunststoffseile am Schleinitznormalweg wurden ebenfalls erneuert und die Steige im Bereich Neualplseen wurden nachgegraben.

Ebenso wurde die Wegbeschilderung neu errichtet. Die gelben Tafeln, auf Eisensteher montiert, sind jetzt im gesamten Alpenraum zu sehen und dienen der Vereinheitlichung der Orientierung.

Hans war auch am "Poetensteig", Katzensteig und am Stadtweg zum Klammbrückl tätig. Dort wurden 1040 Laufmeter Lärchenzaun abmontiert und neu errichtet.

Nebenbei wird die Rudl-Eller-Stube in der Lienzer Hütte von Grund auf neu isoliert und getäfelt, sodass dieses "zugige" Eck jetzt zu einer wohlig warmen Gaststube umfunktioniert werden kann.

So gibt es für Hans immer was zu tun und wenn das Wetter mal zu schlecht ist, um in den heimischen Bergen unterwegs zu sein, dann gehts mit dem Rad rund um den Gardasee oder er nimmt mal schnell an der TRANSALP teil!

 

Danke Hans für deine unzähligen Arbeitsstunden im Sektionsland und im AV-Haus!

 

 

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