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Kletterfahrt ins Blaue (und vor allem Kühle) (Kletterfahrt ins Blaue 2021)

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Kletterfahrt ins Blaue (und vor allem Kühle)

Klettergarten Hohe Festung

Erster Zwischenhalt zwischen Sterzing und Brixen an den Felsen der Hohen Festung

Früher einmal, da hatte der Begriff "Sommerfrische" etwas sehr Verstaubtes, Altmodisches. Wenn nunmehr aber in Mitteleuropa bereits im Juni die Temperaturen auf Rekordhöhen jenseits der 30 °C klettern, dann gewinnt das Wort wieder an Bedeutung und Attraktivität, insbesondere für Kletterer. Kapital Kühle!

Und wo suchten bereits die Altvorderen die Frische im Hochsommer? Im in der Vorstellung des Autors altmodischsten Kurort der Welt, in Meran. Weil sich der Sportkletterreferent der Sektion mit zunehmendem Alter gern auf Traditionen besinnt und noch durchaus lernwillig ist, kann ihn der sehr empfehlenswerte Kletterführer für Südtirol leicht davon überzeugen, dass das Meraner Land, sprich der Vinschgau, sehr modern und an heißen Tagen allemal eine (Kletter-)Reise wert ist.

Der dreitägige Ausflug führte die 5 Sektionsmitglieder zunächst in den Klettergarten "Hohe Festung" in Franzensfeste, jenem Ort, den die allermeisten von uns wohl nur von der Brennerautobahn aus während der Fahrt in den Süden wahrnehmen. Der Klettergarten ist wunderschön gelegen und liebevoll angelegt, von der nahen Autobahn bekommt man hier gar nichts mit. Auf jeden Fall ein empfehlenswertes Ziel für den Kletterer gemäßigter Grade.

Den Samstag verbrachte die Gruppe am Fuß von Reinhold Messners Domizil "Juval" nahe Naturns. In einer Schlucht gelegen, durch die munter der Schnalser Bach fließt, auch im Hochsommer ein traumhafter Klettergarten für extreme wie auch nicht ganz so extreme Kletterer.

Als letztes Ziel der Reise am Sonntag folgte noch der Klettergarten Marchegghof im hinteren Schnalstal. Die Felsen liegen auf 1950 Metern Höhe so idyllisch eingebettet in das Gebirgspanorama der Ötztaler Alpen und der Texelgruppe, dass es vor Schönheit fast nicht auszuhalten ist. Wer den Alpenwestern "Das finstere Tal" gesehen hat, wird außerdem den Marchegghof als Schauplatz dieses blutrünstigen Racheepos wiedererkennen. Dass die Routen auf der Wand aus Gneis keine Kletterwünsche offen lassen, muss nicht extra erwähnt werden.

Wieder einmal herzlichen Dank an den Sportclub Leogang, namentlich Bruno Pichler, der uns mit der Überlassung eines Busses eine mit einem wachen Umweltgewissen vereinbare Reise in einem einzelnen Fahrzeug ermöglicht hat.

Bilder sagen mehr als 100 Worte.

 
 
 
 

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