Logo Sektion Leibnitz

Canyoning in Friaul (Italien) (2021 Canyoning in Fraul)

www.alpenvereinaktiv.com
MITGLIED werden
zur Anmeldung

Canyoning in Friaul (Italien)

Auch heuer fanden unter der professionellen Führung von Horst Lambauer zwei Canyoning-Touren des Alpenvereins Leibnitz statt. Sowohl im Juni als auch im Juli wurde das schöne Kanaltal in Friaul (Italien) besucht.

Canyon "Rio Simon" am 19. Juni 2021

Der Rio Simon ist ein Canyon, der im Bezug auf die anzuwendenden Cayoning-Techniken (Abseilen, Abklettern, Springen, Schwimmen) eine große Abwechslung bietet. Auf Grund seiner Länge und der Anzahl an Sprung- und Abseilstellen ist er jedoch nur für sportliche Personen geeignet, die zumindest bereits etwas Praxis beim Abseilen besitzen und keine Angst haben, sich auch von 4m-5m in die schönen türkis-blauen Gumpen zu „stürzen“. An manchen Stellen verengt sich der Canyon bis auf 1,5m, wodurch auch der Wasserstrom des Canyons gebündelt wird und einige längere Schwimmstellen bietet. Durch die sportlichen Vorkenntnisse der Gruppe – die bereits bei einem Treffen davor besprochen wurden – wurde der Rio Simon am 19.06.2021 pünktlich um 09:00 Uhr in Angriff genommen.

Nach der theoretischen und praktischen Einweisung konnte die Tour beginnen. Zum Aufwärmen ging es für ca. 1,5 Stunden dem Wanderweg 424 entlang, in denen die Teilnehmer bei der ein oder anderen Trinkpause auch gewisse Hintergrundinfos zum Gebiet und zur Geologie des Canyons, dem Material und den unterschiedlichen Techniken bekamen und natürlich auch mögliche Gefahren des Canyonings besprochen wurden.

Nach dem Erreichen des Einstiegs auf ca. 650m Seehöhe wurde das Equipment angezogen und das Abenteuer konnte beginnen.

Nachdem die ersten Abseilstellen überwunden waren und sich alle an die teils rutschigen Stellen beim Fortbewegen in der Schlucht gewöhnt hatten, konnte der Canyon in vollen Zügen genossen werden. Bei dem herrlichen Wetter bot der Rio Simon ein beeindruckendes Erlebnis. Die Sonne färbte die mit Wasser in Trinkwasserqualität gefüllten Gumpen türkisblau. Auch die beeindruckenden Engstellen bei denen der Canyon auf bis zu 1,5m Breite eingeschnitten ist mit bis zu 100m hohen Wänden links und rechts, wurden teilweise mit Sonnenstrahlen geflutet und das Wasser von Quellen in den Wänden tropfte wie Silberregen auf die Teilnehmer herab. In dieser beeindruckenden Kulisse wurden alle Teilnehmer immer sicherer beim Überwinden der insgesamt 17 Abseilstellen und diversen Sprüngen. Selbst das Highlight der Schlucht – ein 30m hoher Wasserfall an dem daneben abgeseilt wird – verlor angesichts der Schönheit und der immer sicherwerdenden Teilnehmer seinen Schrecken.

Nach insgesamt 5 ½ Stunden im Canyon mit vielen schönen Eindrücken und Herausforderungen kamen alle wieder an der Brücke des Rio Simon an, bei der mit dem zuvor eingekühlten, obligatorischen „Schluchtenbier“ auf die erste Canyoning-Tour des Alpenvereins Leibnitz angestoßen wurde.

 
 
<
>

Canyon "Favarinis" am 17. Juli 2021

Die 2. Canyoning-Tour führte uns am 17.07.2021 in den Canyon „Favarinis“ nahe der Ortschaft Carnia.

Die Favarinis ist ebenfalls ein Canyon, der landschaftlich sehr eindrucksvoll ist und alles bietet, was das Canyoning ausmacht. Obwohl der Canyon auch für sportliche Anfänger im Canyoning geeignet ist, müssen die Teilnehmer eine gewisse Kondition und vor allem Schwindelfreiheit mitbringen. Wer der Adrenalin-Schub beim Abseilen spüren will, ist in diesem Canyon absolut richtig. Bietet doch der Abschlusswasserfall das Highlight der Tour – ein 60m-Wasserfall, der überwunden werden muss.

Um 09:30 Uhr trafen sich alle im Hotel Carnia. Bei einem italienischen Kaffee und „Brioche“ in einer typisch italienischen Bar wurde der Ablauf mit allen Teilnehmern besprochen. Danach fuhren wir gemeinsam zu dem 10 Minuten entfernten Canyon.

Zum Aufwärmen ging es ca. 30 Minuten bis zum Einstieg, währenddessen wurden auch die obligatorischen Hintergrundinfos bei der ein oder anderen Pause vermittelt.

Dort angekommen wurde bei der ersten Abseilstelle das Abseilen im Canyon praktisch vermittelt. Wie bereits davor angenommen, bestand die Gruppe aus lauter Abseil-Naturtalenten und so konnte die Tour in Angriff genommen werden. Das schöne am Canyon Favarinis ist, dass sich die Höhe der Abseilstellen durchwegs steigert und so können auch unerfahrene Canyonauten auch ohne Überforderung an das Abseilen herangeführt werden.

Auch sind in dieser Schlucht Sprünge und Rutschen möglich, wobei das Abseilen – neben dem Gehen – die Haupttechnik des Canyonings ist, die hier angewendet wird.

Nach 6 Abseilstellen, die bravourös gemeistert wurden, wartete der „Endgegner“ auf die Gruppe, der bereits vorher erwähnte 60m-Schlussabseiler, bei dem die Eine oder der Andere dann doch plötzlich relativ ruhig wurde. Nach dem anfänglichen Adrenalinschub am Start wurde dieser dann durch die Glücksgefühle abgelöst, als alle ohne Probleme im Fuß des Wasserfalls angekommen sind.

Nach 3,5 Stunden Abenteuer hatten sich dann auch diese Teilnehmer, das obligatorische „Schluchtenbier“ im Schlussgumpen der Favarinis verdient.

 
 
<
>
 
 
 

Anfragen zum Internetauftritt und zur Wartung
 

Datenschutzhinweis

Bitte beachten Sie, dass der folgende Link eine externe Website öffnet, für deren Inhalt wir nicht verantwortlich sind und auf die unsere Datenschutzbestimmungen keine Anwendung finden. Informieren Sie sich bitte auf der neuen Webseite über den dortigen Datenschutz.

Ziel: