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20.-24.6.2017 Enns Radtour von Flachauwinkl nach Mauthausen (2017.06.20.-24 Enns-Radtour - von Flachauwinkl nach Mauthausen )

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20.-24.6.2017 Enns Radtour von Flachauwinkl nach Mauthausen

 
 
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Dienstag 20. Juni: von Flachauwinkel nach Pruggern - 58,4 km und 266 hm
Bei schönstem Wetter fuhren 11 Teilnehmer (leider ohne unsere verunfallte Fini) um 6:30 mit dem Kerngastbus nach Flachauwinkel im Salzburgerland. Der Wetterbericht verhieß eine spannende Woche mit vielen möglichen Gewittern.
Nach Abladen der Räder radelten wir auf einem tollen Radweg über Flachau, Altenmarkt, Radstadt nach Mandling in der Steiermark wo wir uns unsere dort eingekauften Wurstsemmeln schmecken ließen. Dann ging es weiter nach Schladming, um am Stadtplatz bei einer kurzen Rast ein köstliches Eis zu genießen. Nach Besichtigung des Planet Planai ging es weiter über Haus und Aich nach Pruggern.  Vor dem Eintreffen beim Pruggererwirt gönnten sich einige besonders Kälteunempfindliche von uns ein äußerst erfrischendes Bad in der Enns. Während des Abendessens auf der Terrasse brach dann das vorhergesagte Unwetter mit Hagel los, das sich gewaschen hatte.
Fazit dieses ersten Tages: am Nachmittag unangenehm heiß und schwül aber unsere Erwartungen an diese Radtour wurden sogar noch übertroffen.

Mittwoch 21 Juni: von Pruggern nach Mooslandl -  97,1 km und 747 hm
Das tolle Frühstücksbuffet im Pruggererhof war die richtige Einstimmung dieses Tages.
97 km und 747 hm mussten bewältigt werden. Über Öblarn und Irdning erreichten wir Wörschach wo Fritz an seinem Rad die erste Reparatur (angerissenes Schaltungsseil) durchführte. Weiter ging es nach Liezen wo wir uns mit Leberkässemmeln und einem Bierchen den Bauch vollschlugen.
Nach Irdning erreichten wir Admont wo von weitem bereits die Stiftskirche zu sehen war und die wir natürlich ausführlich bestaunten.  
Leider fehlte die Zeit um uns die weltberühmte Bibliothek anzusehen und so fuhren wir bald darauf an der Wallfahrtskirche Frauenberg vorbei, auch da fehlte uns leider die Zeit für eine Besichtigung.
Immer größere, hochtürmende Gewitterwolken trieben uns jetzt zur Eile und so kamen wir endlich zur Attraktion dieser Tour, die „Alpenregion Gesäuse“. Das Tal wurde jetzt immer enger und die Berge höher und so erreichten wir Gstatterboden, schon 2015 gab es da eine schöne Tour von uns.

Weiter ging es nach Hieflau und „kurzer Schreck – Anna war weg“. Aber bald radelten wir wieder gemeinsam zu unserem Etappenziel. Nach Hieflau erwartete uns jetzt noch eine böse Überraschung in Form eines letzten schweißtreibenden längeren Anstiegs in praller Sonne. Das gute Abendessen bei Bier und Wein beim Mooswirt versöhnte uns dann aber bald wieder und die vorhergesagten Gewitter sind auch ausgeblieben.

Donnerstag 22. Juni: von Mooslandl nach Reichraming - 60,4 km und 744 hm
Heute verabschiedete sich Anna von uns denn sie muss bereits am Freitag nach Hause fahren und so wollte sie deswegen schon heute gleich bis nach Steyr fahren. Zuerst ging es flotte 21% den Berg hinunter und dieselbe Strecke dann selbstverständlich wieder hinauf. Verschwiegen hatte ich meinen Mitradlern, dass es auch wesentlich leichter ohne diese Höhenmeter gegangen wäre aber eben nicht auf der Originalroute.
Zur gerechten Strafe war dann etliche Kilometer später bei mir eine Reparatur fällig, gleiche wie schon bei Fritz. Langsam gingen uns die Ersatzseile aus doch Fritz hatte in weiser Voraussicht schon in Liezen vorgesorgt.  
Großreifling sorgte trotz Navi für einige Verwirrung bezüglich der Route.
Auf der Bundesstraße ging es weiter, holzbeladene LKWs überholten uns in einem Höllentempo, und so erreichten wir über Altenmarkt dann Kleinreifling, wo es wieder gewohnt ruhig weiterging.
Bei einem Fotostopp kurz vor Weyer rutschte Fritz aus, er kam mit ein paar Schrammen davon, die Kamera erlitt allerdings einen Totalschaden. Die Fahrt zum historischen Stadtplatz von Weyer und der Katzensteinmühle samt Pause an der Gaflenz war diesen Abstecher echt wert.
Die Hängebrücke bei Großraming war unser nächstes Ziel. Nach Abstieg zur Enns, ohne Räder, stellten wir fest, dass wir zu wenig Münzgeld dabeihatten. Niemand hatte uns vorher darauf aufmerksam gemacht, dass hier eben nur ein Automat vor Ort ist. Trotzdem konnten wir die Hängebrücke überqueren und den Blick hinunter zur Enns genießen. Über Großraming erreichten wir Raichraming wo wir nach 60 km und 744 hm ein Bad im Raichramingbach genossen. Auch Anna ließ sich das Baden hier nicht entgehen und fuhr dann nach Steyer weiter. Nach einem kurzen Anstieg zum schattigen Gastgarten des Gasthof Ortbauerngut erwachten wieder unsere Lebensgeister bei gutem Essen, Wein aus der Südsteiermark und Tanzunterricht von Hans und Erwin.

Freitag 23. Juni: von Reichraming nach Steyr - 31,3 km und 284 hm
Nach dem Frühstück ging es los zum größten Taschenfeitl der Welt in Trattenbach.
Heute hatten wir nur beschauliche km und kaum hm vor uns. Allerdings das Wetter hatte sich verändert.
Während der Nacht ging ein Gewitter nieder und die Wolken hatten sich noch nicht verzogen.
Es sah ganz so aus, dass wir heute erstmals auf dieser Tour, nass werden würden. Bis Trattenbach ging es immer der Enns entlang und im dortigen Shop wurden Feitl begutachtet und auch einige gekauft. Bei einer Straßenbaustelle kam jetzt Maria mit einem Kettenabwurf zum Handkuss und Fritz konnte dies nur mit äußerster Mühe wieder reparieren. Und jetzt begann der Wettlauf mit dem Regen. Zwar äußerst kurz, aber dafür umso heftiger waren diese Regengüsse, wir schafften es aber immer wieder zwar nicht trocken, aber auch nicht platschnass einen Unterstand zu finden. Mit meinem kurz zuvor gekauften Birnenmost verkürzten wir uns die Wartezeit bis zum Weiterfahren.  Bald darauf waren wir in Garsten und bewunderten die reichlich mit Stuck und Fresken ausgestatteten Barockräume des ehemaligen Stiftes Garsten. Sehr seltsam mutete die anschließende Justizanstalt an. Weiter fuhren wir jetzt nach Steyr wo uns Frau Trauner vom Gasthof Bauer herzlich empfing.
Nach einem kurzen Bierchen für den größten Durst, erkundeten wir die Altstadt von Steyr.
Die vielen Eindrücke dieser Stadt würden den Umfang dieses Berichts sprengen, deshalb:

Zuletzt mussten wir uns natürlich noch die Christkindl Kirche ansehen.


Das tolle Wienerschnitzel bei Frau Trauner war dann das absolute Sahnehäubchen dieses Tages.

Samstag 24. Juni: von Steyr nach Mauthausen - 49 km und 225 hm
Letzter Tag und wieder bestes Wetter. Was müssen wir brav gewesen sein, um dieses Wetterglück während der ganzen Radtour gehabt zu haben!! Zuerst fuhren wir durch die Altstadt von Steyr Richtung Enns. Der Hunger nach Strom fordert hier seinen Tribut. Ein Mastenwald wie wir ihn noch nie gesehen hatten. In Enns war gerade ein Stadtfest und wir nutzten dies um für unseren ÖAV Leibnitz kräftig Werbung zu machen. In luftiger Höhe entfalteten wir unsere Fahne und genossen von dort oben den Ausblick auf Enns und Umgebung. Etwas später brachte uns eine Fähre über die Donau nach Mauthausen. Der letzte Anstieg dieser Radtour führte uns zur .  Sehr nachdenklich und etwas bedrückt fuhren wir nach diesem Rundgang wieder hinunter nach Mauthausen und an das andere Ufer zum Zusammenfluss der Enns und Donau. Hier sprangen wir noch einmal ins Wasser und jetzt endlich bei gewohnten sommerlichen Badetemperaturen. Karl unser Schlussmann fand nur lobende Worte für die Disziplin der Gruppe während dieser 5 Tage. Beim Rapidwirt warteten wir dann bei einem Bier auf den Kerngast-Bus, dessen Fahrer uns wieder nach Leibnitz brachte.
Fazit dieser fünf tollen Tage:
Länge der Radtour 296,2 km, aufwärts 2.306 hm und „hurra“ abwärts 2.998 hm.
Bestes Wetter, beste Laune, super Radwege, mal asphaltiert mal Schotter, wenig Straßenverkehr, außer kleineren Blessuren nix passiert, drei kleinere Defekte an den Rädern, eine kaputte Kamera, gute Bewirtungen, fast leere Geldtaschen.

Hans Deisenberger

 
 
 

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