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Radtour Drauradweg Villach (St.Oswald) - Völkermarkt (2016.06.18 Radtour Drauradweg Villach - Völkermarkt)

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Radtour Drauradweg Villach (St.Oswald) - Völkermarkt

 
 
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Dass der Drau Radweg zu den schönsten und attraktivsten Radrouten Österreichs zählt, ist spätestens seit Februar 2016 kein Geheimnis mehr, denn er bekam die begehrten 5 Sterne vom ADFC verliehen und ist somit einer von nur vier europäischen Radwegen mit der höchstmöglichen Auszeichnung.
Die kulinarische Versorgung entlang der Strecke kann allerdings mit unseren Radwegen in der Südsteiermark nicht mithalten.
Bestens gelaunt und freudig überrascht wegen der guten Wetterprognose fuhren 33 Teilnehmer um 5 Uhr früh in Leibnitz los.
Bereits um 9 Uhr startete Hans mit Karl als Schlussmann mit 26 Teilnehmern der langen Tour in Villach
und Rudi mit 7 in St. Oswald.
Wir durchquerten eine ausgeprägt schöne Aulandschaft. Man kann diese ersten Kilometer nach Villach wahrhaftig als Vogelparadies bezeichnen. Nach Überqueren der Brücke erreichten wir Rosegg.
Nach 24 km war eine erste Rast fällig und ein Biker-Treffen an unserem Weg kam uns gerade recht. Kaffee, Kuchen, ein kleines Bierchen, was will ein Radlerherz denn mehr und bald darauf ging es weiter.
Bei Feistritz im Rosental wird die Drau breiter, denn der Feistritzer Stausee macht sich bemerkbar. Nach wenigen Kilometern erreichten wir die Staumauer. Das Ausmaß der aufgestauten Drau ist bemerkenswert.
Ab der kleinen Brücke ging es geradeaus am Damm des Ferlacher Stausees entlang. Dann mussten wir den Pfeilern der Eisenbahnbrücke ausweichen. Dem Damm entlang ging es bis zur Staumauer und dann weiter auf dem Flussdamm, bis
wir eine Brücke erreichten und auf die linke Flussseite wechseln konnten. Am Kraftwerk Annabrück wechselten wir wieder auf das südliche Flussufer. Es lohnte sich, hier eine kleine Pause zu machen, um das Panorama zu genießen. Nach zwei kleinen Pannen und dem Auffinden eines vermissten Teilnehmers von Rudis Gruppe erreichten wir nach 83 km die Buschenschank Orasch in Seebach.
Bei kühlem Bier und einer deftigen Brettljause waren die Mühen des Tages sofort vergessen und wir warteten nur mehr gespannt auf die Ankunft von Rudis Gruppe.
Doch Rudis 7-köpfige Gruppe hatte weniger Glück.
Bereits vor dem Mittagessen in St. Margarethen häuften sich die Unannehmlichkeiten. Zuerst ging der Sattel eines nagelneuen Fahrrades kaputt und dann hatte Walter drei Mal einen Platten in Serie. Diese Reparaturen waren nur durch den besonderen Einsatz von Alfred zu bewerkstelligen, der nach Ferlach fuhr, um zwei neue Reifen zu kaufen. Zuletzt war die auf der Karte als kürzer ausgewiesene Straße wegen der Bauarbeiten am Koralmtunnel gesperrt und letztendlich auch bedeutend länger. Verschärfend dazu kamen noch einige unangenehme Höhenmeter. Rudi brachte jedoch trotz aller Widrigkeiten seine Schutzbefohlenen zur Buschenschank Orasch und wir konnten dann die Heimfahrt mit dem Bus antreten.
Vor Leibnitz erwartete uns noch Starkregen und keiner rechnete damit, trocken nach Hause zu kommen.
Aber das Glück verließ uns auch ein weiteres Mal nicht, denn in Leibnitz angekommen schien beim Ausladen der Fahrräder bereits wieder die Sonne.
Hoffentlich haben wir bei unserer nächsten Radtour durch das Kanaltal (Pontebbana-Radweg) am 23. Juli das gleiche Wetterglück.
Hans

 
 
 

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