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Lucknerhaus-Stüdlhütte-Großglockner (2015.09.07.-08 Großglockner)

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Lucknerhaus-Stüdlhütte-Großglockner

 
 
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Werner Vodenik, Michi Platzer und Wolfgang Prasser der Ortsgruppe Wildon  führten die Wanderführer
der Sektion Leibnitz und Ortsgruppe Wildon auf den Großglockner.
Am Montag trafen wir uns bei Kaiserwetter in Kals beim Lucknerhaus und gingen über die Lucknerhütte weiter zur Stüdlhütte (2.802m). Einige von uns bestiegen noch die blaue Wand um den richtigen Appetit für das Abendessen zu bekommen.
Wie bereits am Vortag hatten wir auch  am Dienstag wieder prachtvolles Wetter. Um 6 Uhr früh ging es los über den teils vereisten Weg zum Ködnitzkees.  Nach dem Anlegen der Steigeisen seilten wir uns an und unsere Führer brachten uns sicher zum Einstieg des Klettersteiges. Die tiefe Randkluft des Gletschers ließen uns äußerst vorsichtig die Brücke zum Felsen überqueren. Mit den Steigeisen bewältigten wir den Mürztaler Steig und standen um 9:00 bei der Erzherzog Johann Hütte (3.451m), auch Adlersruhe genannt. Traumaussichten belohnten uns für die Mühe.
Nach kurzer Rast gingen 8 Teilnehmer weiter über das Glockner Leitl zum Kleinglockner. Hier realisierten wir, wie ausgesetzt diese Tour ist. Nun standen wir im Stau und mussten etwa 1 Stunde im Schatten der Palavicinirinne warten, bis der weitere Anstieg zum Gipfel frei wurde. Der Großglockner war jetzt zum Greifen nahe und um 11:40 standen wir auf dem Gipfel (3.798m) mit seinem markanten goldenen Gipfelkreuz.
Den höchsten Berg Österreichs bestiegen zu haben stimmte uns euphorisch und die Aussicht von hier oben war einfach grandios.  Einige von uns standen bereits des Öfteren auf diesem Gipfel.
Nach einigen Schluck Tee und einem Kraftriegel machten wir uns an den nicht einfachen Abstieg und auch hier steckten wir wieder in diversen Staus. Bei der Erzherzog Johann Hütte trafen wir uns wieder mit den Zurückgebliebenen und stiegen nun den Klettersteig wieder gemeinsam ab. Nach Überwindung des Ködnitzkees seilten wir uns ab und waren um 16:30 bei der Stüdlhütte. Die meisten von uns stiegen noch zum Lucknerhaus ab und fuhren nach Hause. Einige wollten noch das schöne Wetter nutzen und den Abstieg bei Sonnenaufgang am nächsten Tag genießen.
Ein Dankeschön noch den Führern der Ortsgruppe Wildon, die uns dieses unvergessliche Bergerlebnis ermöglichten.

Hans Deisenberger

 
 
 

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