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Ortler Hintergrat (ANREISSERTEXT (Beschreibung))

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Ortler Hintergrat

Schon bei der Anreise nach Sulden wurden wir immer wieder von Regengüssen und Gewittern überrascht. In Sulden angekommen zeigte sich die Sonne. Für den Aufstieg auf die Hintergrathütte brauchten wir nicht unbedingt einen Regen. Den Lift als Aufstiegshilfe konnten wir nicht nutzen, ein Blitz hatte in der Bergstation eingeschlagen, erklärte uns der Liftwart. Gemütlich wanderten wir also los. Es zog auch wieder zu und kurz vor der Hütte fing es an leicht zu regnen. Alle gut angekommen und die Schlafplätze bezogen, versammelten wir uns in der warmen Stube. Der Blick aus dem Fenster ließ uns erkennen, das der Regen in Schneefall übergegangen ist. Schneit es die ganze Nacht durch, wie viel Schnee wird fallen, was machen wir wenn es morgen weiter schneit. Die Schwierigkeiten am Hintergrat werden sich auf alle Fälle verschärfen. Um 3:30 Uhr Frühstück, aber nur wenn es nicht schneit. Um 3:00 Uhr wagte ich einen Blick vor die Hütte. Kaum setzte ich die Füße vor die Tür, stand ich schon im Schnee. Terrasse, Tische und Bänke waren tief verschneit, aber kein Schneefall mehr. So wurde um 3:30 gefrühstückt. Als wir starteten war es sehr windig und es schneite wieder. Unser Ziel war nun nicht mehr der Gipfel, sondern einfach der Aufstieg zum Hintergrat und das so lange wie es uns die Verhältnisse zulassen. Diese Tour konnte man nun einer Winterbegehung gleich setzen. Steinmänner die über Nacht zu Schneemännern wurden, lotsten uns im Lichtschein der Stirnlampe den richtigen Weg. Tiefer und tiefer wurde der Schnee. Die ersten verschneiten Kletterpassagen tauchten auf. Für viele das erste mal, mit Steigeisen zu klettern, und für so manche eine große Herausforderung. In ca. 3450m Höhe entschlossen wir uns zum Rückzug. Über drei Abseilpisten (ca. 130 m) wurde über das erkletterte abgeseilt. Das Wetter hatte sich inzwischen auch beruhigt. Bald herrschte strahlender Sonnenschein, der den Schnee sehr schnell schmelzen ließ. Trotz des Rückzuges waren alle guter Laune. Für den nächsten Tag stand der Tabaretta Klettersteig am Programm. Er wird als äußerst schwierig eingestuft D E. Übernachtung auf der Tabarettahütte, um 7:30 Uhr Frühstück. Mit leichtem Gebäck nahmen wir diesen Klettersteig in Angriff. Senkrechte Wandstellen, keine Trittstifte, ausgesetzte Passagen und ein gewaltiges Bergpanorama ließen die Herzen der Alpinisten höher schlagen, auch wenn der eine oder andere seine Probleme mit den schwierigen Stellen hatte. Auf der Payerhütte wurde natürlich eingekehrt. Die Erlebnisse und Eindrücke wurden beim Abstieg untereinander diskutiert. Auch der Lift war wieder in Betrieb und der Talfahrt stand nichts mehr im Wege.   

Tabaretta Klettersteig (D-E)

 
 
 

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