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Wanderung in der Weißsee Gletscherwelt (Wanderung in der Weißsee Gletscherwelt)

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Wanderung in der Weißsee Gletscherwelt

Weißsee

Am Samstag 22.8.2020 fuhren wir mit dem AV Bus zu neunt in den Pinzgau in das Stubachtal zum Enzingerboden.

Da der Wetterbericht nur bis nach Mittag gutes Wetter voraussagte, fuhren wir mit der Seilbahn gleich bis zum Berghotel Rudolfhütte auf 2315 m , um das schöne Wetter noch am Berg auszunützen. Ein Stausee und ein nicht gerade schöner Hotelklotz klingen zwar nicht attraktiv, aber sobald man den Hotelbereich verlässt, befindet man sich im Hochgebirge mit seinem tollen Panorama. Wir wanderten zuerst hinunter zum Weißsee und gelangten über die Staumauer zum Hans-Gruber-Weg.
Der erste Steilaufschwung führte uns über versicherte Steige und Metalltreppen hinauf zum Gletscherlehrpfad und den Eisbodensee. Jörg zeigt uns ein Foto vom See und dem Gletscher im Jahr 2011. Der Gletscherschwund ist leider auch hier sehr stark. Wir stiegen unter den Wänden des Fürleggpfeilers weiter aufwärts und kamen dem Sonnblickkees immer näher. Immer wieder legten wir Fotostopps ein. Die Ausblicke hinunter zu den vielen Seen waren einfach traumhaft und der Weg abwechslungsreich mit Steig, Geröll und vorallem Gletscherschliffe.
Wir wanderten bis zum Gipfelaufbau des Hochfürlegg und genossen auf 2820 m unsere Jause mit dem Hochgebirgspanorama auf unzählige Gipfel wie dem Stubacher Sonnblick und die Granatspitze. Beim Abstieg zurück zum Weißsee kam dann das vorausgesagte schlechte Wetter. Zuerst fiel der Nebel ein und bald darauf fing es an zu regnen. Aber wir wussten ja, dass uns ein geheizter Schuhraum und ein Hotel mit Hallenbad und Sauna erwartet. Das Buffet beim Abendessen nützten wir reichlich und zum Abschluss genehmigten wir uns bei der Happy Hour noch einen Cocktail. Am 2. Tag verstauten wir unser Übernachtungsgepäck wieder im Schuhraum und wanderten los bei Nebel, aber kein Regen. Zuerst führte die Wanderung zum Kalser Törl und weiter über kurze versicherte Stellen und vorallem sehr viel Blockgestein hinauf zum steinigen Medelzkopf auf 2761 m. Leider lichtete sich der Nebel nicht und wir hatten keine Aussicht auf die Gletscherwelt. Aber alle waren stolz den Gipfel erreicht zu haben. Zurück am Weißsee besserte sich das Wetter und wir konnten noch einige Abschlussfotos mit Weißsee und Rudolsfhütte machen.

Der Weg vom Stausee zurück zur Hütte und Seilbahn sind zwar nur 60 Höhenmeter, aber immer die anstrengendsten nach einer Bergtour. Mit der Seilbahn fuhren wir zurück ins Tal und kehrten auf der Heimfahrt noch in Mittersill ein. Alle kehrten zufrieden nach Hause zurück.

Rita Mauracher

 
 
 

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