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Bergtour im Engadin (Bergtour im Engadin)

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Bergtour im Engadin

Piz Linard

Start um 6:00 in Ebbs mit dem privaten PKW in Richtung Engerdin.


Abmarsch um 9:00 in Lavin zur Chamanna dal Linard die wir dann um 11:00 erreichten.
Nach einer kurzen Unterredung mit der Hüttenwirtin, welche uns nahelegte, den Gipfel noch an diesem Tag zu versuchen, stiegen wir dann auch gleich weiter um nach einer weiteren guten Stunde am Fuße des SO Grates zu stehen. Erst noch eine kurze Mittagspause kletterten wir an den Felsen steil empor. Der Grat zeigte sich von seiner angenehmen Seite, warm, trocken, sehr griffig, aber teilweise auch sehr brüchig, was vom vorsichtigen Kletterer verlangte wurde, keine Steine auf die Nachsteiger fallen zu lassen.
Immer weiter dem Grat folgend erreichten wir um 14:00 den höchsten Gipfel der Silvretta Gruppe, den PIZ LINARD 3.415m, der lediglich mit einem Steinmann versehen wurde. Eine ausgiebige Gipfelrast, die wir uns nach 2000Hm Aufstieg wohl mehr als verdient hatten, konnten wir bei Windstille ganz ordentlich genießen. Für den Abstieg wählten wir den Normalweg durch die zentrale Südwand und erreichten gegen 17:00, bevor der Regen in 10 min. einsetzte, die Hütte. Diese Hütte wird von den Sektions- Mitgliedern gewartet und hinterließ einen unvergleichlich typischen Eindruck unserer Schweizer Eidgenossen. Der Hüttenabend endete etwas später als üblich und der nächste Morgen begann dafür dann auch um einiges später.
Über Nacht hatte es oberhalb der Hütte auch etwas geschneit. Wir entschlossen uns, für den Abstieg einen ordentlichen Umweg zu machen und wanderten durch die teils schon verschneite Landschaft hinauf zur Fuorcola da Glims. Einzelne Lücken fanden sich am Wolken verhangenen Himmel wo auch ein paar Sonnenstrahlen den Weg hindurch fanden.
Durch das naturbelassene VAL SAGLIAINS wanderten wir zurück zum Ausgangspunkt nach Lavin. Im Hotel LINARD ließen wir unsere beiden Tourentage bei einem kühlen Bier noch einmal revue passieren bevor wir wieder zurück ins Tiroler Unterland fuhren.
Danke an die Teilnehmer, Gernot, Franz und Josef für die nette Bergkameradschaft.

Stefan Moser 

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