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AV-Tour Veneziaspitze (Veneziaspitze)

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AV-Tour Veneziaspitze

Veneziaspitze

Veneziaspitze (3386m)

Als wir am 30. August, um 7 Uhr morgens in Richtung Veneziaspitze aufbrachen,  sah es bei Gott nicht so aus als ob wir auch nur ein halbwegs trockenes Wochenende erleben würden.

Dennoch waren die Teilnehmer unserer zweitägigen Tour bis in die Zehenspitzen motiviert und es herrschte eine durchaus positive Stimmung.
Wir kamen am Parkplatz Enzianhütte im Martelltal an und starteten sofort den Aufstieg bei leichtem Regen. Die erste Station dabei sollte die Martellerhütte (2610m)werden, die wir auch pünktlich zum Mittagessen erreichten. Der Weg, der uns auch an der Zufallhütte vorbeiführte war gemütlich zu begehen und die Landschaft bot uns auch bei eher schlechter Sicht ein besonderes Naturjuwel in den Alpen.
Total gespannt auf den folgenden Nachmittag ging die Gruppe ins Freie, wo wir am Zufallgletscher einige Übungen für das Besteigen von Gletschern durchführten. Einige der Gruppe waren vorher noch nie mit Steigeisen unterwegs, aber dennoch beherrschten dies wirklich alle Teilnehmer auf Anhieb sehr gut. Deshalb blieb uns noch einige Zeit den Mannschaftszug und andere Übungen auszuprobieren. Ebenfalls konnten sich Freiwillige auch noch in eine Gletscherspalte abseilen lassen. Da auch die Seracs am Zufallgletscher wirklich einen beeindruckenden Anblick boten, konnten wir noch einige tolle Impressionen mit ins Nachtlager nehmen, wobei uns das letzte Wetterupdate nicht allzu positiv stimmte. Nach einem guten, reichlichen Abendessen und einem Glaserl Wein - oder waren es zwei? - begaben wir uns zur Nachtruhe.


Der nächste Morgen war dann sogar unerwartet schön, allerdings war uns klar, dass dieses Wetter nicht halten würde. Wir starteten den zweiten Tag in Richtung Cima Venezia. Bereits bei der Überquerung des Hohnferners waren dann auch schon die Anzeichen zu sehen, dass das Wetter an diesem Tag genauso werden würde, wie die drei Wochen davor: einfach beschissen regnerisch und kalt. Trotzdem hatten wir noch Zeit, um auf unserem Weg zum Gipfel abseits der Route eine Steilflanke zu begehen, was bei dem einen oder anderen das seltsame Gefühl hervorrief, wenn man Angst, Glück und Freude gleichzeitig erlebt. Bei dieser schönen Gratkletterei hatten wir alle richtig viel Spaß und standen schließlich am Gipfel (3386m).Als wir dort oben standen kam sehr rasch eine große Quellbewölkung auf, weshalb wir recht zügig runter zur Mormotta (3346m) kletterten, ohne vorher den tollen Ausblick richtig genießen zu können. Von dort setzten wir unseren flotten Abstieg über den Gletscher fort und kamen wider Erwartens fast trocken im Tal an.
Der lange Marsch und die Anstrengung war uns, vor Freude über ein supertolles Wochenende im Gebirge, kaum anzusehen. So mancher von uns ersehnt sich schon die nächste Hochtour herbei. Auch jene, die das erste Mal im Gletscher unterwegs waren, kamen, durch diese zwei Tage, so richtig auf den Geschmack dieser faszinierenden Sportart.
Schließlich kamen wir am 31. August, um 21 Uhr wieder in Kufstein an, wo wir uns wieder voneinander trennten.


Ich bedanke mich bei jedem einzelnen Teilnehmer (Hildegard, Katrin, Carina, Franz, Marcel, und Dennis) herzlichst für das schöne Wochenende und wünsche jedem, dass er immer Gesund wieder herunter kommt.


Arnold Jäger

LINK: https://www.youtube.com/watch?v=DAkrz9Qe8xE


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