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Hochtour - Stubaier Alpen (Hochtour - Stubaier Alpen)

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Hochtour - Stubaier Alpen

Wilder Freigerzoom
Mairspitzezoom
Zuckerhuettlzoom


Die erste Hochtour dieses Jahres führte uns in die Stubaier Alpen, die wir zu fünft in Angriff genommen haben.
Wir starteten beim Parkplatz der Grawa Alm im Stubaital und stiegen zur Sulzenauhütte auf 2191m.
Nach einer kurzen Rast gingen wird über den Grünausee zur Mairspitze 2780m, wo wir den Aufstiegsweg für den morgigen Tag zum Wilden Freiger schon recht gut eingesehen haben.
Unsere beiden Mädels haben sich dann noch in den frischen Grünausee gewagt, für uns männliche Weicheier war dies einfach zu kalt.

Nach einer kurzen Nacht auf der gemütlichen Hütte starteten wir um 5h am nächsten Morgen zu unserer Tour zum Wilden Freiger 3418m, die uns über die Seescharte, dem Gamsspitzl 3050m und dem Verbindungsgrat zum Signalgipfel (kurze leichte Kletterstelen) und weiter auf den Wilden Freiger führte.
Die Aussicht war gigantisch, denn es war ein strahlend blauer Himmel.
Der Abstieg erfolgte über den Signalgipfel und dem versichertem Südgrat Richtung Becherhaus, den Übeltalferner zur Müllerhütte auf 3145m, die wir bereits vor Mittag erreichten.
Nach einer Stärkung mit der super leckeren Knödelsuppe und einem noch besseren Apfelstrudel starteten wir noch zur Sonnklarspitze 3463m. Zuerst mussten wir einige Höhenmeter zum Übeltalfernen absteigen um dann nach einer halbstündigen Gletscherüberquerung zum Ostgrat der Sonklarspitze zu gelangen.
In leichter Kletterei (SG 1-2) ging es dann über grifigen Felsen und einem Firnplateau zum Gipfelkreuz. Nach einer
kurzen Rast machten wir uns wieder auf demselben Weg zurück, denn die Wolken wurden
immer dunkler und wir kamen mit den ersten Regentropfen noch recht trocken bei der Hütte
wieder an.

Der nächste Tourentag ist leider einer Kaltfront zum Opfer gefallen,
den wir mit Ausschlafen,
Gesellschaftsspielen,
Lesen und dem Essen des grandiosen Apfelstrudels sehr gut über die 
Bühne gebracht haben.

Am nächsten Morgen war es sehr kalt und alles über 3000m war mit eine dünne
Schnee/Eisschicht überzogen, aber die Sonne strahlte von einem tiefblauen Himmel.
Wir starten als erstes von der Hütte los, damit wir beim Aufstieg über den O-Grat des Wilden
Pfaff nicht in den Stau geraten.
Trotz der leichten Schneelage sind wir ohne Steigeisen auf
dem leichten Klettergrat sehr gut vorangekommen und nach 1,5h am Gipfel auf 3456m
gestanden.
Der Abstieg in den Pfaffensattel auf 3340m war technisch einfach und rasch erledigt.
Dann erfolge noch der Aufstieg zum Höchsten der Stubaier Alpen, dem Zuckerhüttl
auf 3507m. Leider ist dieser Berg dem Klimawandel bereits erlegen, denn dort bröckelt es
schon gewaltig und die Steinschlaggefahr ist extrem groß. Nachdem wir die ersten waren
und keine weiteren Gipfelstürmer vor uns hatten, sind wir dieses Risiko eingegangen.
Nach einer guten halben Stunde habe wir uns in leichter Kletterei über loses Blockweg mit teilw.
Firnauflage zum Gipfel gekämpf.
Aber es hat sich gelohnt, den der Ausblick war grenzenlos.
Der Abstieg erfolge am selben Weg, den wir vor den nächsten Bergsteigern sicher begangen
haben. Über den Sulzenauferner und dem Pfaffenjoch ging es weiter ins Stubaier Skigebiet,
wo wir dann ab der Mittelstation 2300m mit der Seilbahn zu Tale gefahren sind, und noch
eine halbe Stunde zum Parkplatz Grawalm gewandert sind.

Mein Dank geht am Markus, der mich tatkräftig bei der Führungsarbeit unterstützte und ein
großes Lob an Verena, Bettina und Gerald, ihr wart echt Spitze.


Liebe Berggrüße

Christian Kemmer






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