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AV Kletterer 11/12.09 (AV Kletterer 11/12.09.2010)

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AV Kletterer 11/12.09


Klettern am Kressenberg (2205m) und am Gr. Priel (2515m)

Wochenende, Samstag 06:00 Uhr morgens, Treffpunkt Gratisparkplatz, ist für manche vielleicht keine

geeignete Zeit um sich einer neuen Herausforderung zu stellen.

Trotzdem trafen sich 9 motivierte Teilnehmer, um ein Kletterwochenende im Totem Gebirge zu verbringen.

Ausgangspunkt der Tour beim Parkplatz Johannishof kurz nach dem Ortsende von Hinterstoder.

Schwer bepackt machten wir uns am Weg 201 zu unserem Stützpunkt, dem Prielschutzhaus

auf 1420m Meter auf, den wir nach ca. 2 ½ Stunden auf einem gemütlichen Wanderweg erreichten.

Das Wetter wurde leider noch von der abziehenden Kaltfront beeinflusst und die umliegenden Berge

steckten tief in Wolken. Nach einer ausgiebigen Pause und leichter Tendenz zur Wetterbesserung,

machte wir uns auf, unsere erste Tour auf den Kressenberg, der übrigens erst 1979 mit der SO-Diagonale

erschlossen wurde,  in Angriff zu nehmen.

In 8 Seillängen um den vierten Schwierigkeitsgrat über kompakte Platten und eine steile

unangenehme Wiese in der 4 & 5 Seillänge,kämpften sich die Teilnehmer tapfer dem Ziel

entgegen.

Auch der Abstieg in Form einer Abseilpiste gestaltete sich für mache als abenteuerlich, da

diese nach ca. 120m Abstieg im steilen Schroffengelände  und über einen Überhang bis

zum Wandfuß hinabführt.

Ausklang des Tages beim reichhaltigen Abendessen und gemütlichem  Beisammensein auf

der Hütte.

Aufbruch am nächsten Tag nach dem Frühstück bei Traumwetter um 7 Uhr Richtung Priel Südgrat,

den wir nach etwas mehr als einer Stunden erreichten.

Wir waren eine 3er und drei 2er Seilschaften. Während Christian, Renate & Judith bzw.

Arno und Karin die Einstiegsvariante Stella machten, wählten  Gabi, Silvia, Gerald und ich (Albin) die

Originaleinstiegsvariante (sehr alpin und meist selbst abzusichern).

 

Aufgrund der Länge des Südgrats (600m) und des unterschiedlichen Könnens  der Teilnehmer, haben

sich die Seilschaften bald aus den Augen verloren, was dem Klettervergnügen aller  keinen Abbruch tat.

Die innere Belastung für einige Teilnehmer war doch etwas zu groß, sodaß wir relativ viel von unseren

Zeitreserven bereits verbraucht haben.

Wir entschlossen uns in der 11 Seillänge auszuqueren, währen die beiden anderen Gruppen den Gipfel

entgegen kletterten.

 

Um den Komfort unserer Alpinaspiranten so gut es geht zu gewährleisen, bauten wir im steilen

Schroffengelände ein Seilgeländer, welches den Abstieg doch wesentlich vereinfachte.

Treffpunkt aller wieder am Prielschutzhaus, wo wir uns noch eine kurze Stärkung gönnten und die

Erfahrungen  des Tages austauschten.

 

Am späten Nachmittag machten wir uns wieder zu unserem Ausgangspunkt auf, den wir alle gesund und

wohlbehalten noch vor der einsetzenden Dunkelheit erreichten.

Danke den Tourenführern Gabi und Christian, die mich tatkräftig unterstützen, daß das Wochenende ein

voller Erfolg wurde.

Es hat allen Teilnehmer großen Spaß gemacht.

Liebe Bergrüße

Albin




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