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Traum-Skitourentage im Sellrain (Stubaier Alpen) (Traum-Skitourentage im Sellrain (Stubaier Alpen) )

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Traum-Skitourentage im Sellrain (Stubaier Alpen)

vom 8.-12. April 2017

Aufstieg zur Hüttezoom
Aussichtzoom
Abfahrtzoom
Gruppenfotozoom

Mit der Wahl unserer Hütte auf 2300 Meter Höhe lagen wir genau richtig. Der Winter machte keine Anstalten, dass er mit ergiebigen Schneemengen in Fahrt kommen würde. Eine Woche vorher meinte Hüttenwirtin Ingrid: „Bei der herrschenden Wärme müaßt ihr z’Fuaß ohne Schnee bis zur Hütte aufsteigen.“ Dem war dann nicht ganz so: Von den 800 Höhenmetern waren’s dann doch nur die Hälfte, die wir mit Wanderschuhen zurück legten, der Rest klappte nicht nur beim Aufstieg sondern – wohlgemerkt – auch noch vier Tage später bei der Rückkehr ins Tal auf Skiern.

Die Sonne war unsere treue Begleiterin, die jedem von uns gerötete Hautpartien bescherte. Die wirkungsvollste Schutzmaßnahme war die Verhüllung. Es machte uns Spaß, das Gebiet um die Pforzheimerhütte bei besten Bedingungen zu erkunden. Bei gemütlichem Tempo stiegen wir entspannt auf. Manchmal machten uns nur die „Schwitzkehren“ zu schaffen, wenn sie besonders steil und ohne viel Unterbau zu bestehen waren.

Ingrid und ihr Hüttenteam sorgten sich bestens um das leibliche Wohl der Skitourengeher. Es war so etwas wie Wellness-Urlaub, etwas für den Leib und auch etwas für die Seele. Der Reim auf Moses mit dem tropfenden Wasser und Ingrids Bierhahn sorgte für stetige Erheiterung unter uns.

Eine junge Frau ging mit ihren Kindern (!) auf Skitour, während ihr Mann die Wasserversorgung der Hütte auf Vordermann brachte. Zufällig folgte sie auf den gleichen Routen wie den unsrigen. Am dritten Tag war sie alleine unterwegs und zeigte, was möglich ist, wenn frau mit graziler Gestalt und Minirucksack an den Steilhang tritt. Im Steighilfemodus „2“ war sie bei ihrem Gipfelgang nicht zu bremsen. Dafür nannten wir sie „Cinderella Diritissima“.

Geht es nicht allen Bergsteigern gleich mit ihren vielen Ausrüstungsgegenständen – die Packliste ist meist „endlos“? Wir haben festgestellt, dass die Dinge zwar alle in sorgfältiger Packordnung im Rucksack Platz finden. Was aber bisher noch nicht berücksichtigt wurde, ist eine Rucksack-Innenbeleuchtung. Deshalb berichten immer wieder Bergsteiger, dass sie viele Wochen nach einer Tour Dinge wiederfinden, die sie als verloren geglaubt haben.

Wie wir es genossen haben, lassen wir die vielen Eindrücke auf Bildern erzählen. Auch am Schlechtwettertag wurde eine Tour möglich, die zwar im Kopf war, an die aber niemand wirklich geglaubt hatte: die Schöntalspitze

Unsere Ziele von der Pforzheimerhütte (2308):

  • Samerschlag, 2831m

  • Sattel an der Südlichsten Sonnenwand, ca. 3000m

  • Rosskarscharte mit Gipfel, 3094m

  • Zwieselbacher Rosskogel, 3082m

  • Schöntalspitze, 3008m

  • Kar zum Grießkoglferner, ca. 2800m

Unser Team

Britta – sie trägt die Begeisterung für die Berge in ihrem Herzen, Peter-Paul – durch und durch sportlich hat er sich erst kürzlich dem Alpenverein angeschlossen, Jörg – auf dem Weg nach Graz waren die Skitouren in Tirol willkommene Abwechslung, Andreas (Tourenführer) – begeistert an den heimischen Bergen, die immer wieder neu zu erkunden ein Abenteuer sind

Hier geht es zu den restlichen Bildern.

Videos zur Tour


Aufstieg


Abfahrt


Zwieselbacher Rosskogel

 
 
 
 

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