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Wildspitze - Taschachhaus (Wildspitze)

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Wildspitze - Taschachhaus

Aufstieg Taschachhauszoom
Taschachfernerzoom
"Gipfelbild"zoom
Höhenwegzoom

Am 5. August um 11 Uhr ging es mit dem Auto von Mittelberg in Richtung Mittelberg im Pitztal. Auf dem Weg dahin regnete es beständing und der Wetterbericht kündigte auch für das Pitztal Regen an. Nach der Ankunft an der Talstation des Gletscherexpresses holten wir unsere Regenkleidung aus dem Rucksack und bereiteten uns auf den Aufstieg zum Taschachhaus vor. Zuerst ging es ca. zwei Stunden relativ flach dahin, bis kurz vor der Hütte, ab der Talstation der Materialseilbahn, auch der Wanderweg in die Höhe führte. Nach ca einer weiteren Stunden kamen wir am Taschachhaus an. Auf den letzten Metern ging der Regen noch in sanften Schneefall über. Als wir uns in die Zimmer einquartiert hatten, gab es direkt Abendessen. Das nennt man Timing! Wir verbrachten einen gemütlichen ersten Abend auf der Hütte und besprachen den morgigen Tourentag. Der Wetterbericht gab für Samstag eine eher gemischte Vorhersage mit Wolken, aber auch etwas Sonnenschein. Der Sonntag sollte gutes Wetter mit sich bringen. Der eigentliche Plan war dieWildspitze am Sonntag zu besteigen und am Samstag Gletscherübungen in Verbindung mit einer kleinen Tour zu machen. Wir entschieden uns dafür die Wildspitze schon am Samstg zu probieren, da es zeitlich wesentlich besser passte und Gletscherübungen bei bewölktem Wetter nicht unbedingt gemütlich sind.

Am nächsten Morgen (Samstag) starteten wir um 8 Uhr vom Taschachaus in Richtung Taschachferner, dem 40 Minuten entfernten Gletscher. Dort angekommen zogen wir die Gurte an und holten das Material für den Gletscher aus den Rücksäcken. Steigeisen waren nicht nötig, da der frisch gefallene Schnee eine gute Unterlage bildete und das Laufen gut möglich war. Nach und nach kämpften wir uns über den Taschachferner in Richtung Wildspitze. Die Sonne kam gegen mittag, wie versprochen, aus den Wolken und es herrschte schönstes Wetter. Da wir die einzige Gruppe vom Taschachhaus in Richtung Wildspitze waren, durften wir einen guten Teil des Weges selber suchen und auch spuren. Ein paar Stunden später kam Nebel auf, wir folgten inzwischen einer Spur die über den Hinteren Brunnenkogel kam und auch zur Wildspitze führte. Dreihundert Meter und noch ca. eineinhalb Stunden unter dem Gipfel machten wir eine Rast und besprachen das weitere Vorgehen. Inzwischen war der Nebel dichter geworden und auch die Bedingungem am Gipfel schienen nicht besser zu sein. Durch das Spuren und die Wegsuche waren wir ebenfalls hinter unserem Zeitplan. Wir entschlossen uns den Rückweg anzutreten, da die weite Aussicht vom Gipfel wahrscheinlich in den Nebel fallen würde und wir uns erheblichen Stress auf dem Rückweg sparen konnten. Wir hatten einen zügigen Abstieg und fanden noch auf dem letzten Abschnitt den Normalweg, der etwas oberhalb des Gletschers verläuft. Bei der Hütte angekommen gab es nach einer kleinen Verschnaufspaue das Abendessen und einen zweiten gemütlichen Hüttenabend. Wir hatten tagsüber die Kraft der Sonne im Nebel unterschätzt und alle bis auf Pit, der schon die entsprechende Grundbräune besaß, einen roten Glanz im Gesicht. Die aufgetragene Sonnencreme hatte wohl nicht ganz gereicht, um der Kraft der Sonne zu widerstehen.

Nach einem weiteren wunderbaren Frühstück auf dem Taschachaus packten wir unsere Sachen und brachen in Richtung Mittelberg auf. Der Plan war über den Höhenwanderweg zum Riffelsee und von dort zurück zur Talstation des Gletscherexpresses zu wandern. Der Himmel was strahlend blau und der Tag verpsrach sehr warm und sonnig zu werden. Nach dem ersten Schritt aus der Hütte schmierten wir uns alle nochmal gut mit Sonnecreme ein. Bei grandioser Aussicht wanderten wir den Höhenweg entlang mit ständiger Aussicht auf die umliegenden Berge und den Taschachferner.

Angekommen am Riffelsee legten wir eine kleine Rast ein und gingen danach zum Auto. Auf der Heimfahrt ließen wir die Tour Revue passieren und freuten uns schon wieder auf die heimischen Berge. Alles in allem hatten wir ein schönes Wochenende, auch wenn wir unser Hauptziel die Wildspitze leider nicht bestiegen haben.

Teilnehmer: Johannes, Lui, Markus, Pit, Thomas

Die restlichen Bilder gibt es hier.

 
 
 

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