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Auf stillen Pfaden im Kleinwalsertal – ein Tourensegment für Naturfreunde (Auf stillen Pfaden im Kleinwalsertal)

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Auf stillen Pfaden im Kleinwalsertal – ein Tourensegment für Naturfreunde

Aufstieg durch Latschenzoom
Gipfelbildzoom
Abstiegzoom

Ende Juni waren wir bereits auf einem nahezu unbekannten Gratpfad auf den Zwölfer unterwegs und setzten die Tour über Elfer und Liechelkopf ins Steinach fort. Das hat den Teilnehmern unserer Sektion richtig Spaß gemacht. Nachzulesen in eigenem Bericht.

Leider musste aufgrund des Schlechtwetters – und das im Prachtsommer 2015! – die Tour Trans Parc Ela (15./16.8.2015) abgesagt werden. Brigitte hatte sich für diese Tour angemeldet und gleich nach Absage den Wunsch nach einer Tour im Kleinwalsertal geäußert. Dem konnten wir doch entspannt nachkommen, zumal sich der Sommer eine Woche später wieder von der schönen Seite zeigte.

Eine kleine Erkundung führte schon Tage davor in das Gebiet, wo nicht viele Einheimische ihren Fuß hinein setzen. Aber es gibt noch einen alten – natürlich etwas zugewachsenen – Pfad. Dieser war nicht leicht zu entdecken, denn die Zeit der Fußmärsche hat sich mit dem Bau von Forststraßen auch für Jäger auf ein Minimum reduziert.

Der Sonntag der „stillen“ Wanderer kam und es bildete sich ein Grüppchen von sieben Gehern. Besser gesagt: Es waren fünf Geherinnen und zwei begleitende Tourenführer. Beim Anstieg ins Gattertal war es „vorne“ bei den Tourenführern gar nicht so still. Da wurde viel Neues ausgetauscht. Die Westalpen standen in diesem Sommer schließlich auch auf dem Programm und die schon mehrmals versuchte Wunschtour hat diesmal geklappt. Die Frauen staunten diesmal nicht wenig, dass es auch die dauernd redenden Mannsbilder gibt.

Am Ende des Gattertals tat sich die Kulisse zu den Unteren Gottesackerwänden auf und der Blick zum Gatterkopf wurde frei. Dieser tolle Aussichtspunkt war für uns ein willkommener Rastplatz. Jetzt wurde vollkommen passend die Flasche Wein, die Brigitte für die Ela-Tour eingepackt hatte, von der Gruppe „verwertet“.

Gestärkt machten wir uns auf den Weiterweg, der uns auf dem markierten Wanderweg hinauf bis auf halbe Höhe zu den Unteren Gottesackerwänden führte. Der Eintritt in die Latschenfelder war noch zu finden, um auf einem gut begehbaren Pfad hinüber zum „Seele“ zu gelangen. Früher wurde hier das Vieh auf die Alpe aufgetrieben, heute steht in der Karte nur noch der Eintrag „verfallen“. Der Abstieg ins Mahdtal gestaltete sich nochmals abwechslungsreich mit einigen schönen Ausblicken auf die Walser Berge. Auf dem Waldpfad im oberen Teil glaubte man aufgrund des moosigen Bodens nahezu schwerelos dahinzugehen. Wir erfreuten uns weiterhin an den verschwiegenen Pfaden und fanden so manchen Abschnitt in einem Dornröschenschlaf vor.

Der Alpenverein tritt für die freie Begehbarkeit von Pfaden und Wegen ein. Wie auch bei anderen Sektionen liegt auch unser Interesse daran, alte Alp- und Jagdwege zu begehen, um die Lebensgewohnheiten früherer Generationen in Erinnerung zu halten.

Mit dabei waren Monika V., Heidrun, Dagmar, Brigitte, Britta, Ernst und Andreas

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