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Sektionsausflug in die Pfeis vom 24. - 25.09.2011

 

 

Mit dem Sektionsausflug in die Pfeis (Karwendel) fand unser Jahresprogramm 2011 einen krönenden Abschluss.16 Personen, von 17 bis 65 Jahre haben sich auf unsere Tourenvorschläge eingelassen und alle waren zufrieden.

 

Nach inzwischen drei wetterbedingten Absagen in den Vorjahren hat es Petrus dieses Jahr gut mit uns gemeint. Strahlender Sonnenschein ließ bei uns Organisatoren keinen Zweifel über die Durchführbarkeit der Tour aufkommen und so startete man am Samstag zuversichtlich Richtung Innsbruck.

 

Von Innsbruck gings mit der Nordkettenbahn zum Hafelekar und weiter über den Goetheweg zu unserem Stützpunkt der Pfeishütte.

 

Nicht ganz überraschend lag auf der Nordseite vom Wochenbeginn noch Schnee und man musste höllisch aufpassen, dass es nicht zu einer unfreiwilligen Rutschpartie kam. Für uns geländegängigen Walser schlussendlich kein Problem und oben auf der Mandlscharte wurde Rast gemacht.

 Hier galt es zu entscheiden: Fortsetzung der Tour wie geplant, zuerst auf die Hütte und weiter zur hinteren Bachofenspitze oder über den Westgrat auf die nahe gelegenen Rumerspitze.

Pit und Patrick fanden überzeugende Argumente für den Westgrat und unseren Damen stach die sonnenbeschienene Stempeljochspitze ins Auge.

Mit einem klaren Ziel vor Augen trennten sich die beiden Seilschaften und jede versuchte ihr Glück.

Als Teilnehmer der Westgratgruppe befand ich den Westgrat ausgesprochen anregend. Meistens auf der Sonnenseite, gute Griffe, über Platten und Zacken und man musste richtig zupacken. Der Abstieg über den Ostgrat der Rumerspitze war nicht schwer, jedoch lag in den Rinnen noch einiges an Schnee und es galt wieder gute Tritte zu finden.

 

Unsere Damen wollten es uns gleichtun. Am Stempeljoch angekommen wählten sie nicht den sonnigen Südrücken der Stempeljochspitze, nein sie wollten auch Schneeberührung und stiegen wegen dem Inntalblick auf die Pfeiser Spitze.

 

Rechtzeitig zur Kaffeezeit traf man sich dann auf der Hütte und alle genossen die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse.

 

Ein gemütlicher Hüttenabend ließ den schönen Tag ausklingen.

 

Am Sonntag stand für die meisten der Innsbrucker Klettersteig auf dem Programm. In einem gut zwei stündigen Fußmarsch gings zurück zum Hafelekar. Rasch waren die Klettergurte angezogen und die Klettersteigsets eingebunden und los gings zum Einstieg. Auch hier, wie üblich sind die ersten Meter bereits das Kriterium und es ging ordentlich zur Sache. Bolzgerade am Felsen hoch und als zusätzliche Erschwernis waren die Tritte sehr hoch und weit gesetzt. Prost, Mahlzeit, das kann schön anstrengend werden

Ab der Schulter verflachte sich das Gelände und es wurde ein angenehmes Steigen mit herrlichem Blick nach Innsbruck und ins Inntal.

 

Gute drei Stunden dauerte die Kletterei, vom Hafelekar über die Kaminspitzen bis zum höchsten Punkt, den 2.486 m hohen Kemacher. Hier machten wir eine ausgedehnte Brotzeit und genossen die Fernsicht in die gegenüberliegenden Stubaier- und Zillertaler Alpen. Frisch gestärkt begann der Abstieg zum langen Sattel. Zuerst ausgesetzt, aber gut versichert mit Stahlseilen und dann über den Sattel und weiter zur Seegrube, wo inzwischen auch die Seilschaft Guido eingetroffen war.

 

Unsere Weitwandergruppe mit Werner, Monika und Herta wählten nach dem Aufstieg zum Kreuzjöchl den langen Weg durchs Samer- und Gleirschertal bis nach Scharnitz.

 

Gemeinsam ließ man das schöne Wochenende beim Abendessen in Höfen ausklingen und unsere Geburtstagsjubilarin ließ sich nicht nehmen, die ganze Zeche zu bezahlen.

 

Hoch soll sie leben!

 

Und alle waren sich einig, es war wieder ein schönes Wochenende.

 

KD.

 
 
 

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