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Tourenbericht (Skitour auf den 2.896 Meter hohen Kaltenberg am 14.02.2010)

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Aufstieg auf die Maroiköpfe
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Abfahrt von den Maroiköpfen
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Kaltenberg
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Blick auf den Widderstein
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Wächte

Tourenbericht

Der Kaltenberg mit 2896 m, oberhalb von Stuben am Arlberg ist ein großartiger Skigipfel und mit seiner extrem langen Abfahrt nach Langen gilt diese Skitour schon seit über einhundert Jahren als der Vorarlberger Skitourenklassiker.

 

Schon einmal, vor zwölf Jahren, haben wir diese Tour gemacht und weil es so schön war, haben wir uns nochmals zum Kaltenberg aufgemacht.

 

Zum ersten geplanten Termin am 7. Februar musste die Tour wegen erheblicher Lawinengefahr und auch schlechtem Wetter abgesagt werden und wurde auf den 14. Februar verschoben.

 

Wegen Schneefall ab der Wochenmitte und weiterhin erheblicher Lawinengefahr bangten wir dass wir neuerlich absagen müssen. Allerdings war nun der Wetterbericht gut und 20 cm Neuschnee lockten ungeheuerlich, doch die Lawinengefahr blieb weiterhin hoch. Nach einigen Telefongesprächen mit unserem Mann vor Ort, Georg Kaufmann, und mit guten Ratschlägen machten wir uns schlussendlich doch am letzten Sonntag auf nach Stuben.

 

Mit etwas Verspätung liftelten wir von Stuben hinauf zum Albonagrat und stiegen in gut  30 Minuten von der Liftstation auf die Maroiköpfe. Bei der anschließenden Abfahrt  hinunter zur Kaltenbergalpe fanden wir noch unverspurte Hänge und Traumpulver vor.

Nach diesem ersten Genuss wurden die Felle, die wir wegen der großen Kälte in Anorak oder Hosen verstaut hatten, wieder auf die Skier geklebt, jeder nahm noch einen Schluck aus der Thermosflasche und los gings, dem Maroibach folgend, durch kupiertes Gelände zum Kaltenbergsee.

Die Aufstiegsspur war hervorragend dem Gelände angepasst und wir befanden, dass es sich bei dem Spurer um einen Gebietskenner handeln musste und hofften, dass auch der Gipfelhang zum Kaltenberg so meisterhaft eingespurt sei.

Dem war dann leider nicht so, nur ein einzelner Tourengeher kämpfte sich zum Gipfel hoch, dem im gebührenden Abstieg zwei, drei weitere folgten.

 

Wegen der angespannten Lawinensituation und auch aus Zeitgründen entschieden wir uns nun gleich für den Aufstieg zur Krachelscharte.

Hier gönnten wir uns dann die wohlverdiente Brotzeit und genossen die Rundsicht vom Walgau über das Lechquell bis zu den nahen Bergen von St. Anton.

Einzeln sind wir dann in die steilen Hänge ins Krachel eingefahren, am Anfang war zu unserem Erstaunen der Schnee windverpresst, aber je tiefer wir kamen wurde der Schnee besser und schließlich fanden wir Pulverschnee vom Feinsten. Schöne Hänge, Rucken und Mulden wechseln ab und wir machten Arlberglike mit 20 cm Abstand unsere Kurven oder Zöpfe in den Pulverschnee bis wir schließlich wieder auf die von der Kaltenberghütte kommende Variantenabfahrt trafen.  Ähnlich einer Bobbahn ging es zum Schluss lustig über den Forstweg hinunter nach Langen.

 

Resümee: Lange Anfahrt für wunderschöne Tour, 1.140 m Aufstieg für 2.350 m Abfahrt.  Wenn Wetter und Verhältnisse passen äußerst lohnend.

 

KD

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