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Sektion Klagenfurt

Hike & Yoga in der Kreuzeckgruppe 2021


5 Etappen, 52,9km und 4.346 Höhenmeter haben wir gemeinsam zurückgelegt beim Camp Yoga and Hike am Kreuzeck Höhenweg der Alpenvereinsjugend, Sektion Klagenfurt.

Für Tanja und mich, war es das erste Höhenweg Camp, das wir geleitet haben. Jeden Tag aufstehen, packen, einen schweren Rucksack von Hütte zu Hütte tragen – wir wussten es würde eine kleine Herausforderung für alle werden. Doch wir waren auch richtig aufgeregt und freuten uns auf das gemeinsame Camp. „Eindrucksvolle, fünftägige Hüttentour durch die unberührte Hochgebirgslandschaft der Kreuzeckgruppe....(hier) erleben Wanderer noch eine weitgehend ursprüngliche Bergwelt fernab stark frequentierten Wegen und Hütten.“, beschreibt Alpenverein aktiv den Weg. Wenn nur die Hälfte stimmt, dann würde es richtig gut werden, da waren wir uns sicher.

Also, einmal von Anfang an: Getroffen haben wir – fünf Mädels aus ganz Österreich, Tanja und ich - uns in Kolbnitz. Die Anreise mit dem Bus von Spittal funktioniert sehr gut. Mit der Kreuzeckbahn sind wir auf 1199m gefahren und von dort ging es dann los. Zu siebt war unser Plan in fünf Tagen bis nach Winklern zu kommen. Kein einfacher Weg, der eine gewisse Kondition und Trittsicherheit verlangt.

Motiviert starteten wir unsere Wanderung. Die Rucksäcke für eine 5-Tagestour wiegen natürlich mehr, als wir das von Tagesausflügen gewohnt waren. Das merkten wir recht schnell. Trotzdem kamen wir zügig voran vorbei an kleinen Almen bis zur Salzkofelhütte. Wir wurden herzlich empfangen und konnten den Tag nach dem leckeren Abendessen mit einer tollen Yogasession ausklingen lassen.

Von der Salzkofelhütte ging es am zweiten Tag bald in der Früh weiter. Es waren Gewitter angesagt und wir wollte auf jeden Fall trocken die Feldnerhütte erreichen. Im gemütlichen Stüberl konnten wir am Nachmittag unser Wissen bei Trivial Pursuit beweisen.

Tag drei würde anspruchsvoller werden. Wir waren schon sehr gespannt auf die ausgesetzteren Passagen. Außerdem stand uns der Gipfel des Hochkreuz, 2709m bevor, der höchste Punkt unseres Höhenwegs. Der Weg war atemberaubend, aber erforderte zum Teil auch unsere volle Konzentration. Doch es war wirklich lohnend. Anja, eine Teilnehmerin, erzählte im Nachhinein: „Das Highlight war der Gipfel. Das war einfach mannschaftlich extrem schön und es war auch so, okay jetzt sind wir auf dem höchsten Punkt und wir haben auch schon einen großen Teil des Weges hinter uns.“

In der Hugo-Gerbers-Hütte wurden wir nach dieser anstrengenden Etappe mit Marillenkuchen begrüßt. Bei einer ausgedehnten Yogaeinheit entspannten wir unsere müden Muskeln und konnten die Sonne genießen.

Nun lagen noch zwei Tage vor uns. Wie jeden Morgen wachten wir früh auf, frühstückten schnell und dann ging es weiter zum Anna-Schutz-Haus. Auch diese Etappe war Landschaftlich der Wahnsinn. Nicht immer konnten wir den schönen Ausblick genießen, weil wir waren doch schon müde von den letzten Tagen. Der Ziehtenkopf Anstieg, der zweithöchste Punkt der Tour, erforderte viel Durchbeißen von uns. Von oben hatten wir einen freien Blick auf die Lienzer Dolomiten auf der einen Seite, auf der anderen Seite schauten wir bis zum Großglockner.

Im Anna-Schutz-Haus wurden wir mit einer warmen Dusche für unsere Strapazen belohnt bevor wir am letzten Tag nach Winklern abstiegen.

Die beste Zusammenfassung gibt es von unseren Teilnehmerinnen. Anja beschreibt es so: „Vor dem Camp dachte ich, dass es irgendwie langweiliger wird. Also, dass ich dann irgendwann herumsitzen werde und mir denken werde, okay was soll ich jetzt machen. Das war es aber gar nicht, weil entweder es war einfach nur anstrengend oder ich war einfach nur müde. Und ich fand auch die Gruppe cool. Es war auch immer sehr lustig.“

„Mein Highlight war definitiv das Hochkreuz und der Spieleabend auf der letzten Hütte, weils einfach ein gelungener Abschluss war. Gut gefallen hat mir aber auch die Passage am dritten Tag, weil es technisch ein bisschen schwieriger war.“, erzählt Miriam eine Teilnehmerin.

Wir hatten wirklich wunderschöne, sehr einsame Tage mit meist leckerem Essen, genialen Ausblicken und lustigen Hüttenspielen.

Bericht: Nina Poxleitner

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