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Goldgräbercamp 2021


Dies ist mein erstes Camp und bin schon sehr gespannt was mich in dieser Woche so erwartet, als Betreuer. Am Sonntag bei schlechtestem Wetter Richtung Innerfragant unterwegs, ist die Wanderung auf der Rollbahn Richtung Jugendherberge doch ohne Regen gelungen. Im dunklen in der Hütte angekommen werde ich von allen sehr herzlich begrüßt.

Am Montag werden wir von großartiger Musik geweckt, das Aufstehen geht so gleich viel leichter. Dann beim Frühstück die nächste Überraschung, ich habe gelernt eine Horde durcheinanderredender Kinder, ohne etwas zu sagen ruhig zu bekommen. Ja ich bin erstaunt, es kommt nur auf die Haltung an… (was so ein Türrahmen ausmacht). Heute geht die Wanderung auf die Spielwiese, so wird sie genannt, leider hat uns der Regen erwischt und wir müssen, fast oben angekommen wieder zurück. Doch sobald es aufhört zu regnen, geht es wieder hinaus. An Ideen und Spielen mangelt es nicht.

Am Dienstag ist das Wetter beständiger und nach einem leckeren Frühstück führt uns unsere Wanderung auf den Bretterich, die Magernigspitz und wer will geht noch mit auf die Ofenspitze. Dazwischen gibts eine ordentliche Stärkung, und wir alle genießen die herrliche Aussicht. Auch das Wetter hat heute super gehalten. Wieder in der Hütte angekommen geht es gleich weiter mit Tischtennis, Lagerfeuer, drinnen wird Schach gespielt, Geschnapst und es werden auch Freundschaftsbänder geknüpft. Und manche gönnen sich eine Abkühlung beim Wasserfall nicht weit von der Hütte. Ein wunderschöner Platz.

Heute ist Mittwoch und wir gehen zum Kletterfelsen. Ein angenehmer Vormittag mitten im Wald einige Klettern mit oder auch ohne Schuhe, einige sitzen im Kreis und spielen Werwolf und manche bauen sich Pfeil und Bogen, jeder tut was er mag. Nach einer Jause, die auch sehr kreativ gestaltet wird, geht es zurück zur Hütte. Am späteren Nachmittag findet die berüchtigte Goldgräberrally statt, wo jeder gefordert wird, ob beim Dichten, Zeichnen, Feuer machen, am Geschicklichkeitsparcours oder, beim Beantworten von speziellen Fragen. Den Tag lassen wir wie gewohnt, dann bei einem herrlichen Abendessen, das unsere Köchin Eva und ihr Helfer Ulli zubereitet haben, ausklingen.

Am Donnerstag ist es dann so weit, jetzt ist er dran, der Sadnig. Gut gestärkt geht es los. Unser Aufstieg führt uns über den Rudi-Meyer-Weg auf den 2745 hohen Gipfel. Anfangs noch Almen und Wiesen später dann über felsiges Gelände mit leichter Kletterei, die von allen bravourös gemeistert wird. Oben am Gipfel werden wir dann von der anderen Gruppe, die den leichteren Weg wählte, empfangen. Beim Abstieg kommen wir dann nicht beim See vorbei, ohne reinzuspringen. Mit einigen blauen Lippen geht es danach in Richtung Hütte, wo noch einige Wettbewerbe abzuschließen sind, z.B. das Tisch Bouldern, sehr lustig kann ich nur sagen, doch ohne blaue Flecken kommt da keiner davon.

Am Freitag geht es noch zum Abschluss über einen steilen Jägersteig zur Goldberghütte. Die Aussicht hier ist einfach herrlich und auch die Jause schmeckt allen. Alle unterhalten sich, spielen, es ist spürbar wie diese Gruppe zusammengewachsen ist in den letzten Tagen. Da ist es doch schade, dass es morgen schon wieder vorbei ist. Leider werden wir vom herannahenden Gewitter aufgefordert den Rückweg anzutreten. Doch vom einsetzenden Regen lassen sich manche nicht antreiben, das Tempo wird strikt eingehalten es werden ja wichtige Dinge besprochen! Bei der Hütte angekommen, hat es wieder aufgehört zu regnen. Und es wird alles für das Abschluss Grillen hergerichtet. Das Lagerfeuer nach dem Regen zum Brennen zu bringen ist eine Herausforderung, doch die Experten mit jahrelanger Erfahrung schaffen auch das. Am Abend findet dann noch die Siegerehrung statt, da gibt es so manche Überraschung. Und zum Abschuss darf die Disco natürlich nicht fehlen.

Heute am Samstag geht eine abenteuerliche Woche zu Ende. Der Abschied fällt einigen doch recht schwer, wehmütig verabschieden sie sich von der Jugendherberge wie sie jetzt ist. Die Jause eingepackt, geht es dann los ins Tal, wo der Bus schon wartet.

Bericht: Sabine Wigoschnig

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