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Alpin Survival Camp 2021

 

Wie immer begann unsere Reise am Samstag Morgen in Klagenfurt. Mit einer eher trüben Wettervorhersage im Hinterkopf fuhren wir Richtung Innerfragant, dem Talort an dem der Aufstieg zur Hütte anfing. Zum Glück blieb es während des Aufstiegs trocken und auch einigermaßen warm, sodass wir gegen Nachmittag frohen Mutes die Hütte erreichten und nach einer kleinen Stärkung noch ein paar Kennenlern-Spiele absolvieren konnten. Bei beginnendem Regen entschieden wir uns dann doch zum Abendessen zu gehen.

Da für den nächsten Tag bereits ab Mittag Schauer und Gewitter angesagt waren, konnten wir nur eine Halbtagestour planen und wir entschieden uns für den Gipfel des Bösen Weibele, einem durchgehend von Gras bewachsenem, jedoch relativ steilen Berg. Als die etwas flotteren von uns den Gipfel erreichten, waren in der Ferne bereits erste Donner zu hören und so fiel die Gipfeljause etwas kurz aus. Als beim Abstieg bereits nach 100 Höhenmetern erster Regen einsetzte, stellten wir uns kurz bei der oberen Eggeralm, einer von Schäfern bewirtschafteten kleinen Sennerhütte, unter. Als der Regen aufhörte, setzten wir den Abstieg zur Hütte fort und verbrachten den restlichen Tag mit Tischtennis und Wehrwolf.

Der Montag wurde als schönster Tag der Woche prophezeit, daher machten wir uns auf, den Gipfel des Sadnigs zu erklimmen, der mit seinen 2745 m der höchste der Großfragant ist. Außer ein paar Wolken blieb das Wetter stabil und wir konnten während des Abstiegs noch einen Abstecher zum Sadnigsee machen, der mit seinen gefühlt 12 Grad eine sehr frische Erfrischung bietet. Kurz bevor wir die Hütte erreichten, begann es wieder zu regnen. Jedoch nur für kurze Zeit und bald herrschte wieder strahlender Sonnenschein. Einige mutige Mädls nutzten die Gelegenheit und stellten sich unter den eiskalten Wasserfall direkt unter der Hütte.

Nach zwei Wandertagen stand nun einmal ein ruhigerer Tag an. Statt Wandern zu gehen waren wir in und um die Hütte mit der Hüttenrallye beschäftigt. Teebeutelweitwurf, Tee-pong, Hüttenklettern, Äpfeltauchen, Eierbecher-Parkour und eine Koststation waren die Disziplinen, in denen wir uns messen konnten. Nach dem Abendessen wurde der Speiseraum zur Disco.

Wie meistens in dieser Woche war auch für den nächsten Tag ab Nachmittag Schlechtwetter angesagt und bereits in der Früh war es nebelig. Nach dem Frühstück und dem Saubermachen der Hütte wanderten wir das Striedental zum Markerni hinauf. Auf dem Weg trafen wir eine Herde Ziegen, die allein Richtung Tal spazierte. Außerdem kamen wir an einem Stollen vorbei der leider knietief mit Wasser voll stand. Trotzdem erprobten Steffi und Heidi gleich die Akustik mit ein paar Liedern. Während die schnelleren auf den Markernigipfel stiegen, warteten die anderen unterdessen in der Scharte im dichten Nebel und stärkten sich mit Müsliriegeln und Tee. Runter ging es über den Bretterichgrad wo wir beinahe haufenweise Edelweiß fanden. Als wir trocken wieder die Hütte erreichten, gingen wieder mehrere Mädels und diesmal auch Buben unter den Wasserfall. Da der Nachmittag wieder regnerisch wurde, transportierten wir mit einem Seil einen der Tischtennistische auf die Veranda im ersten Stock, um das Tischtennistournier im Trockenen beginnen zu können. Nach dem Essen demonstrierte uns unser Koch Max ein paar Klänge aus seinem Didgeridoo.

Der nächste Tag war wider Erwarten äußerst sonnig und wir konnten wieder einen Tag rund um die Hütte verbringen. Es wurden T-Shirts und Haare gefärbt, und weiter Holz fürs Lagerfeuer gemacht. Außerdem bauten wir uns eigene Fackeln, mit denen wir nach dem Abendessen, als die Dunkelheit hereinbrach, eine Runde durch die Alm spazierten.

Der Freitag begann sehr früh. Um 05:15 Uhr standen wir, teils freiwillig, teils mit etwas Hilfe auf und wanderten in der Morgendämmerung die Rollbahn hinaus und gelangten über den kleinen Jägersteig auf den Zaneberg. Die steile Tortour von 400 Höhenmetern wurde anschließend mit einem wolkenfreien Sonnenaufgang belohnt. Hinunter ging es über den sanften Rücken des Zanebergs zum Kreuzbödele und über die Straße zur Hütte zurück. Nach einem stärkenden Frühstück und einem Vormittags-Powernap, begann die abschließende Challenge: der alljährliche Er- und Sie-Lauf. Die Zweier-Pärchen mussten in einer Runde durch die Alm mehrere Stationen in möglichst kurzer Zeit absolvieren. Am Abend gab es dann das ersehnte Lagerfeuer und Grillerei. Anschließend gab es dann die Siegerehrung des Laufs sowie des Tischtennis- und Schachtourniers. Jeder durfte danach aufbleiben, solang er wollte, was jedoch nach dieser Woche nicht sehr lange war.

Und schon war die Woche wieder um und wir kehrten wohlbehalten am Samstag Vormittag bei schönem Wetter wieder zurück nach Hause.

Florian

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